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Archiv Projektberichte

Palästina

von Claudia Alex

01.12.2012 Es ist Mitte November und vor einigen Minuten lese ich die Meldung, dass es im Gaza-Konflikt zur Waffenruhe gekommen ist. Kurzes Aufatmen. Für die Menschen, die mir vor zwei Monaten einen Einblick in ein Leben unter konstanter Besetzung gegeben haben, für meine zahlreichen und herzlichen Gastgeber auf beiden Seiten der acht Meter hohen Mauern.

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Kenia

von G.B., Dresden

01.12.2012 Mein Posteingang am Mon, 30. Apr 2012 11:23:45:
„Das f&e-Team hat am Samstagabend entschieden, dass wir Dich im Sommer 2012 bei "famulieren & engagieren" gerne dabei haben wollen, und zwar in Kenia!“
Kenia? Nach einem ersten Freudenhüpfer, kam ein etwas unsicheres Gefühl in mir auf. Hatte ich mich doch eigentlich bei meiner Bewerbung vor allem für die Türkei ausgesprochen und mich innerlich mit dieser auseinander gesetzt. Ich fing an ein wenig in meinem – etwas spärlichen - Gedächtnis zu kramen. Ostafrika wusste ich. Etwas verschwommen erinnerte ich mich auch noch an die vielen Medienberichte über die „Post electionviolences“  einige Jahre zuvor. In Mikrobiologie hatten wir im Zusammenhang mit „SexuallyTransmittedDiseases“ mal ganz kurz das Thema Sextourismus angerissen… viel mehr fiel mir im ersten Moment nicht ein.

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Nepal

von Clara Dunkel

01.12.2012 Seit meiner Rückkehr aus Nepal wurde ich sehr häufig gefragt: „Wie war’s?“ und es fällt mir jedes Mal aufs Neue schwer, die zwei Monate, die ich in diesem Land verbringen durfte, kurz und bündig zusammenzufassen. In solchen Momenten erstaunt es mich im Nachhinein, dass so viele Menschen mit Nepal in erster Linie
den Himalaya, luftige Höhen und jede Menge Natur verbinden. Zweifelsohne lässt sich all Das auch genau dort finden, doch wer denkt dabei schon an Dschungel, anmutend wie in Kiplings Dschungelbuch, an überfüllte Städte und ganz viel Hitze?

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Indien

von Judith Achenbach

01.12.2012 Als ich aus Indien zurück kam und in der Straßenbahn nach Hause saß, da war sie kaum zu überhören: Diese Stille. Warum hupte hier keiner? Wohin waren die Kühe weggesperrt? Und all die Menschen, wo waren sie auf einmal hin? Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich es so ganz verstanden hatte: Ich bin jetzt wieder hier in Leipzig. Und der Herbst kommt.
Nun möchte ich gedanklich zurück zu diesen Sommermonaten reisen, die mir inzwischen schon so weit weg erscheinen. Fange ich an damit, kommen all die Erinnerungen wieder: Die Menschen, die Farben und Gerüche - aber auch Fragen und Denkanstöße, die noch weiter gedacht und verarbeitet werden wollen.

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Türkei

von Marie Nekola

01.12.2011 Ein Sommer mit viel Wärme, sowohl menschlicher als auch wetterbedingter, liegt hinter mir. Schon seit Anfang meines Studiums kenne ich das f&e Programm. Mehrmals überlegte ich mich zu bewerben, bis ich es diesmal endlich tat. Da mich frühere Reisen weit weg führten, wollte ich gerne in die mir unbekannte Gegend Südost-Europas bzw. die Türkei fahren. Vor allem interessierten mich die Sozialprojekte in diesen Ländern, welche das große Themenfeld Krieg und Gewalt berühren. Mit etwas Glück bekam ich dann die Möglichkeit f&e in der Türkei zu machen und freute mich riesig.

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Israel

von Clara-Sophie Winter

01.12.2011 Es ist Dezember und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Mein Sommer in Israel scheint so fern, obwohl ich erst seit wenigen Monaten zurück in Deutschland bin. Das alltägliche Chaos hat mich wieder und es fühlt sich an, als hätte sich in meinem Umfeld kaum etwas verändert. Doch ich merke, dass ich noch viele Eindrücke meiner Reise sortieren und verarbeiten muss.
Als ich mich Anfang des Jahres 2010 für „f & e“ beworben habe, fand ich die Idee, ein fremdes Land sowohl kulturell, als auch aus medizinischer und sozialer Perspektive kennen zu lernen, sehr spannend. Die Freude über die Zusage war riesig. Dass es tatsächlich nach Israel gehen sollte, konnte ich kaum glauben.

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Palästina

von Christiane Schultheiß

01.12.2011 Nie zuvor hatte ich vor einer Reise oder einem Auslandsaufenthalt das große Bedürfnis mich mit Geschichte oder Hintergründen meines Zielortes zu beschäftigen. Als mich die Nachricht von der IPPNW erreichte, dass ich ausgewählt wurde mit f&e nach Palästina zu reisen, war es anders. Ich wusste so wenig über Palästina und Israel, über den Konflikt, über die Hintergründe, die so tief hineinreichen in Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft, den Alltag der Menschen, eigentlich jeden Lebensbereich. Also fing ich an zu lesen, mich auf Palästina vorzubereiten, ließ mir ein paar Floskeln auf Arabisch beibringen und hoffte somit wenigstens ein kleines bisschen Rüstzeug zu haben, um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind auf diesem kleinen Flecken Erde im sogenannten Nahen Osten.

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Serbien

von Katharina Thilke

01.12.2011 Belgrad ist die Hauptstadt Serbiens mit ca. 2 Mio. Einwohnern. Anfangs erschien mir dir Stadt unendlich groß, relativ hektisch und chaotisch zu sein. Die Bewohner habe ich jedoch größtenteils als locker und entspannt kennen gelernt. Wenn ich im Begriff war irgendwie nervös zu werden hörte ich immer unmittelbar von allen Seiten ein beruhigendes „easy, easy!“. Doch im Straßenverkehr waren die Belgrader dann nicht mehr so easy. Da wurde wild gehupt und kreuz und quer gefahren. Hier gilt das Recht des Stärkeren, erklärte man mir. Als Fußgänger muss man folglich etwas vorsichtig sein. Doch man gewöhnt sich schnell an die vielen Autos und lernt sich seinen Weg zu bahnen.

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Kosovo

von Timothy Moore-Schmeil

01.12.2011 Viele der f&e-BewerberInnen interessieren sich für die medizinische Versorgung und Menschenrechtssituation in Konfliktländern, besonders der Nahe Osten zieht jährlich viele werdende Ärztinnen und Ärzte an. Nur wenige sind sich allerdings bewusst, dass der wirklich nahe Osten (im geografischen und innenpolitischen Sinne)viel näher liegt als Israel: nämlich im westlichen Teil der Balkanhalbinsel zwischen Serbien, Albanien, Mazedonien und Montenegro.

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Rumänien

von Maribelle Mayo

01.12.2011 Das Land Rumänien gehörte nicht zu meinen Wunschländern. Trotzdem entschied ich mich dafür, dorthin zu gehen. Wie sagten es mal die Blues Brothers: „The Lord works in mysterious ways“. Das „f&e- Programm“ dauerte zwei Monate und ermöglichte mir ein Praktikum in einem Krankenhaus und ein Volontariat in einer humanitären Einrichtung namens Concordia. Ich entschloss mich, mit dem Volontariat bei der Firma Concordia zu beginnen und flog Ende Juli nach Bukarest.
Rumänien erholt sich wirtschaftlich nur langsam von der Diktatur Ceauşescu´s. Wichtige Themen sind nach wie vor die Armut, die Straßenkinder von Rumänien und die ziganische Bevölkerung, die ebenfalls zu den sozialen Randgruppen zählt.

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Kenia

Jens Nagel

01.12.2011 Ich weiß eigentlich gar nicht so recht wo ich anfangen soll, diese unglaublich schöne und beeindruckende Zeit zu beschreiben.
Im Spätsommer 2011 durfte ich  dank der IPPNW meine Semesterferien in Kenia verbringen um dort unglaublich tolle Erfahrungen in zwei Volunteer-Projekten zu machen und außerdem meine Famulatur in einem Krankenhaus in Nairobi zu absolvieren- eine wunderbare Zeit voller bewegender Momente!

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Nepal

von Tatiana Mitova

01.12.2011 Wenn ich beginne, mich an meine Reise durch Nepal zu erinnern, so scheint mir dies wie die Erinnerung an einen geträumten Traum - oder anders herum - so unwirklich wieder hier zu sein. Ein paar Monate sind erst vergangen seitdem ich aus Nepal wieder zurück bin.
Nun, jedes Mal, wenn ich mir die Fotos ansehe oder meine Erlebnisse mit Freunden teile, beginne ich die Geschichte als ob ich über ein gelesenes Buch erzähle, als wäre sie nicht meine. Dann aber steigen in mir alle Bilder auf, und plötzlich bin wieder dort: in Nepal, mit einem ganzen Strauß von Gefühlen und Eindrücken. Wie soll ich das auf drei Seiten zusammenfassen?

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