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Archiv Projektberichte

Serbien

von Franziska Wolters

01.12.2012  Wenn ich an meine Zeit in Serbien zurückdenke habe ich viele positive Bilder im Kopf. Ich erinnere mich an die Menschen, die ich dort kennen gelernt habe und die Freundschaften, die ich geschlossen habe. Ich erinnere mich an mein Sozialprojekt, das mich unglaublich bereichert hat. Ich denke an meine Reisen nach Sarajevo, Mostar, Novi Sad und Pristina. Und vor allem denke ich einfach an die schöne Zeit, die ich in Belgrad verbracht habe.

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Türkei

von Gözde Sen

01.12.2012 Ich blicke um mich und sehe das weite Meer, sehe Fähren, Fischerboote und dichtbebaute Hügel. Ich erblicke Moscheen und entdecke in den alten Gassen Kirchen und Synagogen. Ich lausche dem Meeresrauschen,  den Möwen und  unterdrücke den Verkehrslärm. Ich schlendere durch den Bazar und kämpfe mich durch die Menschenmasse. Ich trinke türkischen Kaffee, frisch gepressten Granatapfelsaft und Ayran. Ich stille meinen Hunger mit Simit, Gözleme und frischem Obst. Ich fühle die Sonne auf meiner Haut und flüchte in den Schatten einer Dattelpalme. Ich begegne Traditionellem und Modernem, Armen und Reichen, Altem und Neuem, und tauche ein in ein Land voller Gegensätze. Gegensätze, die mal aufeinanderprallen, mal friedlich nebeneinander existieren und mal miteinander verschmelzen.

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Israel

von Roxana Müller

01.12.2012 Vor zwei Jahren hörte ich vom f&e-Programm, das Medizinstudierenden im klinischen Abschnitt des Studiums ermöglicht, eine Famulatur im Ausland mit der Arbeit in einem lokalen Sozialprojekt zu verknüpfen. Bereits in dem Moment als ich mich entschloss, meine Bewerbung für f&e 2012 zu verfassen, begann eine der lehrreichsten Zeiten meines Lebens. Ich lernte viel über mich selbst und meine Interessen, als ich das Motivationsschreiben verfasste und nutzte die Gelegenheit, um mich näher mit der IPPNW und ihren Zielen, Projekten und Aktionsformen auseinander zu setzen. Das letzte Jahr lehrte mich viel über (medizinisches) Engagement, das weit über die Arbeit einer Ärztin in der Klinik hinausging. Schließlich war es natürlich für mich persönlich und meinen medizinischen Kenntnisstand ungemein bereichernd, im Projektland zwei Monate lang eigene Betrachtungen anstellen zu können und ein ganz eigenes f&e-Erlebnis mit nach Hause zu bringen.

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Palästina

von Claudia Alex

01.12.2012 Es ist Mitte November und vor einigen Minuten lese ich die Meldung, dass es im Gaza-Konflikt zur Waffenruhe gekommen ist. Kurzes Aufatmen. Für die Menschen, die mir vor zwei Monaten einen Einblick in ein Leben unter konstanter Besetzung gegeben haben, für meine zahlreichen und herzlichen Gastgeber auf beiden Seiten der acht Meter hohen Mauern.

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01.12.2011

Norwegen

von Anne Martin

01.12.2011 Die Entscheidung mich für einen Platz bei f&e in Norwegen zu bewerben fiel mir aus mehreren Gründen leicht: Im Herbst 2010 habe ich ein Erasmus-Semester in Bergen verbracht und dabei nicht nur Land und Leute kennen gelernt, sondern auch so gut norwegisch gelernt, dass ich mich relativ problemlos unterhalten konnte.
Um die gewonnenen Sprachkenntnisse nicht so schnell wieder zu verlieren, hatte ich geplant eine Famulatur in Norwegen zu absolvieren. Natürlich war ich auch gespannt, wie  der Alltag der ärztlichen Versorgung aussah.

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Türkei

von Marie Nekola

01.12.2011 Ein Sommer mit viel Wärme, sowohl menschlicher als auch wetterbedingter, liegt hinter mir. Schon seit Anfang meines Studiums kenne ich das f&e Programm. Mehrmals überlegte ich mich zu bewerben, bis ich es diesmal endlich tat. Da mich frühere Reisen weit weg führten, wollte ich gerne in die mir unbekannte Gegend Südost-Europas bzw. die Türkei fahren. Vor allem interessierten mich die Sozialprojekte in diesen Ländern, welche das große Themenfeld Krieg und Gewalt berühren. Mit etwas Glück bekam ich dann die Möglichkeit f&e in der Türkei zu machen und freute mich riesig.

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Israel

von Clara-Sophie Winter

01.12.2011 Es ist Dezember und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Mein Sommer in Israel scheint so fern, obwohl ich erst seit wenigen Monaten zurück in Deutschland bin. Das alltägliche Chaos hat mich wieder und es fühlt sich an, als hätte sich in meinem Umfeld kaum etwas verändert. Doch ich merke, dass ich noch viele Eindrücke meiner Reise sortieren und verarbeiten muss.
Als ich mich Anfang des Jahres 2010 für „f & e“ beworben habe, fand ich die Idee, ein fremdes Land sowohl kulturell, als auch aus medizinischer und sozialer Perspektive kennen zu lernen, sehr spannend. Die Freude über die Zusage war riesig. Dass es tatsächlich nach Israel gehen sollte, konnte ich kaum glauben.

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Palästina

von Christiane Schultheiß

01.12.2011 Nie zuvor hatte ich vor einer Reise oder einem Auslandsaufenthalt das große Bedürfnis mich mit Geschichte oder Hintergründen meines Zielortes zu beschäftigen. Als mich die Nachricht von der IPPNW erreichte, dass ich ausgewählt wurde mit f&e nach Palästina zu reisen, war es anders. Ich wusste so wenig über Palästina und Israel, über den Konflikt, über die Hintergründe, die so tief hineinreichen in Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft, den Alltag der Menschen, eigentlich jeden Lebensbereich. Also fing ich an zu lesen, mich auf Palästina vorzubereiten, ließ mir ein paar Floskeln auf Arabisch beibringen und hoffte somit wenigstens ein kleines bisschen Rüstzeug zu haben, um zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind auf diesem kleinen Flecken Erde im sogenannten Nahen Osten.

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Serbien

von Katharina Thilke

01.12.2011 Belgrad ist die Hauptstadt Serbiens mit ca. 2 Mio. Einwohnern. Anfangs erschien mir dir Stadt unendlich groß, relativ hektisch und chaotisch zu sein. Die Bewohner habe ich jedoch größtenteils als locker und entspannt kennen gelernt. Wenn ich im Begriff war irgendwie nervös zu werden hörte ich immer unmittelbar von allen Seiten ein beruhigendes „easy, easy!“. Doch im Straßenverkehr waren die Belgrader dann nicht mehr so easy. Da wurde wild gehupt und kreuz und quer gefahren. Hier gilt das Recht des Stärkeren, erklärte man mir. Als Fußgänger muss man folglich etwas vorsichtig sein. Doch man gewöhnt sich schnell an die vielen Autos und lernt sich seinen Weg zu bahnen.

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Kosovo

von Timothy Moore-Schmeil

01.12.2011 Viele der f&e-BewerberInnen interessieren sich für die medizinische Versorgung und Menschenrechtssituation in Konfliktländern, besonders der Nahe Osten zieht jährlich viele werdende Ärztinnen und Ärzte an. Nur wenige sind sich allerdings bewusst, dass der wirklich nahe Osten (im geografischen und innenpolitischen Sinne)viel näher liegt als Israel: nämlich im westlichen Teil der Balkanhalbinsel zwischen Serbien, Albanien, Mazedonien und Montenegro.

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Rumänien

von Maribelle Mayo

01.12.2011 Das Land Rumänien gehörte nicht zu meinen Wunschländern. Trotzdem entschied ich mich dafür, dorthin zu gehen. Wie sagten es mal die Blues Brothers: „The Lord works in mysterious ways“. Das „f&e- Programm“ dauerte zwei Monate und ermöglichte mir ein Praktikum in einem Krankenhaus und ein Volontariat in einer humanitären Einrichtung namens Concordia. Ich entschloss mich, mit dem Volontariat bei der Firma Concordia zu beginnen und flog Ende Juli nach Bukarest.
Rumänien erholt sich wirtschaftlich nur langsam von der Diktatur Ceauşescu´s. Wichtige Themen sind nach wie vor die Armut, die Straßenkinder von Rumänien und die ziganische Bevölkerung, die ebenfalls zu den sozialen Randgruppen zählt.

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