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Archiv Projektberichte

My German Experience

Hellen Cherono

01.12.2007 A lot happened I have to say but I don’t know where to start. But the short of  it is that I got a huge culture shock. It was nothing I could imagine. I had read about Germany in books and newspapers and looked it up over the net and talked about it with Ulrike and Florian and Vernon(former exchange students) but that I realized when I arrived was not enough preparation. Each day presented an opportunity to see something breathtaking, or taste something unfamiliar(I love curry wurst) or learn something about the german way of life that was unexpected.

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8 Weeks in Germany

Mustafa Ersöz

01.12.2007 “Our aim is not only to prevent the nuclear wars but all wars. ”Everything about IPNW and Germany started with these sentences that I well remember which were told by pretty woman in the conference saloon of medicine faculty of 9 Eylül University in Izmir. At the end I learned later when I asked her for her e-mail address that this pretty woman was called Ulla. So the times for me going several times to the German embassy in Izmir to get visa from the German state though I did not have enough time for my exams started and took quiet long time.

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Israel

von Julia Heiß

01.12.2007 Schon über einen Monat bin ich zurück von meiner Reise nach Israel; 8 Wochen Israel, aber diese hören nicht auf, die Reise findet kein Ende, oder das Ankommen dauert an. Nachts träume ich noch immer von Israel, tagsüber gleiten meine Gedanken immer wieder zurück, zurück nach Israel. Wie lange werde ich noch unterwegs sein? So vieles, was mir durch den Kopf geht, doch es fällt mir schwer das zu vermitteln. Wer kennt schon Israel? Vertraut ist mir die Frage: "Was willst Du denn in Israel?" Eine Antwort habe ich immer noch nicht.

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Israel

Von Tobias Wolf

01.12.2007 Freitag Winter 2008 Riga Schnee - 13 Grad minus - ich muss es noch einmal sagen, Schnee -13 Grad minus...  Ich denke zurück, denke an den Sommer 2007, Sommer in Israel. Sommer 2007 Tel Aviv 30 Grad. Die IPPNW gab mir die Gelegenheit, diesen Sommer in Israel zu verbringen. Die Entscheidung hierzu fiel an einem Wochenende in Berlin. An diesem Wochenende traf ich Julia, welche im Frühjahr in dem Projekt gewesen war. Es war keine überlegte Entscheidung, es war nur die eine Frage: Und Tobias, wo möchtest du gerne hin, wenn du es dir aussuchen könntest? Meine Antwort: Israel!

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Nagpur, Indien

von Sandra Olsen

01.12.2006 Ich hatte eine wunderbare Zeit in Indien. Durch den Aufenthalt bei den Kurveys, den Kontakt zu den Mädels aus dem Hostel, das Interesse der Ärzte an meiner Person und ihre bereitwillige Hilfsbereitschaft, das Eingegliedert sein in den indischen Alltag, die Dorfbesuche- all das hat meinen Aufenthalt zu einer sehr intensiven Erfahrung gemacht. Ich war teilweise geschockt und erschreckt von den Zuständen sowohl im Krankenhaus als auch auf dem Land, manchmal genervt durch die ständige Aufmerksamkeit, aber alles in allem doch tief beeindruckt und bewegt von der Fähigkeit der Inder, mit sehr widrigen Situationen umzugehen und dabei immer noch so herzlich, liebevoll und rührend nicht nur untereinander sondern auch mir gegenüber bleiben zu können.

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USA, Boston

von Christina Mußler

01.12.2006 Der zweite Teil meines Sozialprojekts ergab sich durch meine Wohnsituation in der YWCA (Young Womens Christian Association) in Downtown Boston. Das YWCA ist eine Organisation, die sich der Förderung und Unterstützung von Frauen und Frauenprojekten verschrieben hat. Das Haus, in dem ich wohnte, ist nicht nur ein internationales Gästehaus, sondern gleichzeitig auch ein Arm der städtischen Obdachlosenversorgung. Es beherbergt zwischen den meist jungen Leuten aus aller Welt (wie mir) ca. vierzig ältere Damen, die durch das soziale Netzwerk des amerikanischen Gesellschaftssystems "gefallen" sind und einst auf der Straße gewohnt haben. Somit wohnte ich sozusagen in meinem Sozialprojekt und hatte im Laufe der beinahe drei Monate die ich dort war die Möglichkeit, das Leben und die Geschichten dieser Damen von Nahem kennen zu lernen. Auch wenn das tägliche Zusammenleben mit so viel Krankheit und Leid so manches Mal auch fast zu viel wurde und Zweifel an der nach außen glänzenden amerikanischen Gesellschaft schon am Frühstückstisch dazu gehörten, war es eine unvergessliche Erfahrung und hat mir Einblicke und Verständnis für das Leben von Menschen gegeben, die ich sonst nie so nah kennen gelernt hätte.

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Serbien

von Roland Thele

01.12.2006 Nach einem Sommer voller interessanter Erlebnisse und Anekdoten verließ ich Serbien nicht ohne Wehmut. Belgrad war für mich dank der vielen neuen Freunde, denen ich mich verbunden fühlte und mit denen ich schöne und unvergessliche Momente teilen durfte, zu einem Ort geworden, an den es sich immer lohnt, zurückzukehren. Trotzdem der Alltag viele Serben vor große Probleme stellt und sich viele auch nur durch Gelegenheitsjobs, Zweitjobs oder familiäre Hilfe über Wasser halten können, haben sie sich ihren ganz eigentümlichen Humor bewahrt. Auch ihre Art zu schimpfen ist schon fast legendär. So mag es nicht verwundern, dass Flüche im Straßenverkehr und Schlüpfriges in der Klinik das erste Vokabular waren, welches ich zur Hand hatte. Beeindruckt haben mich die große Gastfreundschaft und die Gelassenheit, mit der von spektakulären Ereignissen der Vergangenheit berichtet wurde. Oftmals fehlte mir die Vorstellungskraft dafür, dass meine Freunde diese Dinge unbeschadet überstanden hatten. Mir wurde klar, dass sie eine turbulente Zeit erlebt hatten. Diese Zeit hatte ihr Leben geprägt und verändert.

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Bosnien

von Susanne Krasz

01.12.2006 "Sarajevo!", das sollte also mein "f&e"-Ziel werden. Meine Stimmung in den Wochen bevor es losging schwankte zwischen Freude und Unsicherheit - alles schien mir so ungeplant, und ich wusste nicht wohin mit meiner Planungsenergie und dem Organisationsdrang. Auch die Versicherung meiner Vorgängerin, dass sich schon alles regeln werde und dass Bosnien einfach anders funktioniere, konnte mich manchmal nur wenig beruhigen. Irgendwann fuhr ich einfach los, mit dem Zug, um zu realisieren, wie nah Bosnien-Herzegowina eigentlich ist und um langsam anzukommen. In der Tasche hatte ich eine Mail vom Krankenhaus und im Bauch die Gewissheit, dass mich schon jemand abholen würde vom Bahnhof.
Insgesamt verbrachte ich acht Wochen in Sarajevo, die ersten vier im Uniklinikum, dann 10 Tage reisend und die letzten Wochen im Sozialprojekt.

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Irland

von Franziska König

01.12.2006 Meine Zeit in Irland war völlig anders als meine letzten Aufenthalte im Ausland; vielleicht auch weil die irische Kultur der unseren recht ähnlich ist. Ich denke, dass ich in Irland viel Realität gesehen habe. Irland ist nicht exotisch, vielmehr geht es hier um Probleme die wir auch bei uns in Deutschland haben. Vielleicht haben mich manche Erfahrungen deshalb besonders erschüttert.
Neun Wochen haben nicht ausgereicht, das Erfahrungspotential dieses Projekts zu nutzen. Für mich bleibt ein großer persönlicher Gewinn: ich habe einen Einblick in den gleichermaßen ernsthaften wie optimistischen Umgang mit Problemen eines Sozialsystems bekommen, das dem unseren nicht fern liegt.
Wer wissen möchte, was sich hinter der attachment theory verbirgt, wer sehen möchte, wie man soziales Engagement mit dem Medizinerberuf verbinden kann, wer mit viel Ernst aber mindestens ebensoviel Humor sich engagieren und famulieren möchte, für den ist Irland sehr zu empfehlen.

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Türkei

von Anja Siegert

01.12.2006 So saß ich also mit ca. 40 Menschen, deren Sprache ich nicht beherrschte, in einem Bus, und war am Ende der Reise in deren Mitte aufgenommen, zum Tee in Van eingeladen und hatte ein Bild in mein Notizbuch gemalt bekommen. Als ich die Reise antrat, war ich noch ziemlich verunsichert durch die Bombenanschläge in verschiedenen Städten sowie durch die Tatsache, dass ich allein unterwegs war und mich mit kaum jemand verständigen konnte. Als ich dann schließlich Van erreichte, war ich allerdings nicht nur müde, sondern vor allem von der Freundlichkeit meiner Mitreisenden und dem schönen Blick aus dem Fenster beeindruckt.

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Nepal

von Johanna Overberg

01.12.2006 Nepal. Das war auch, das Land in dieser spannenden Zeit des Umbruchs und eines politischen Neubeginns erleben zu können. Mit all den Verwirrungen und Hoffnungen und Ängsten, die diese Situation bei den Menschen ausgelöst hat. Nepal hat mir in eindrücklicher Weise klargemacht, wie Kriege und bewaffnete Konflikte sich auf das Leben der Menschen und insbesondere auf die Gesundheit auswirken.
Mein Sommer in Nepal war alles in allem eine großartige, wenn auch nicht immer ganz einfache, dafür aber umso intensivere und eindrücklichere Zeit. Ich wurde genau dort hin katapultiert, wohin ich wollte: weg von der Oberfläche.

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Mazedonien

Frederike Poetsch

01.12.2006 Balkan means Honey and Blood - Das kommt aus dem Türkischen und ist die direkte Übersetzung der beiden Wörter "bal" wie Honig und "kan" wie Blut.
Ich musste lächeln, als ich das zum ersten Mal auf dem Balkan hörte, denn besser hätte ich es auch nicht beschreiben können, was es bedeutet dort zu sein.
Im Sommer 2006 durfte ich zwei Monate mit der IPPNW in Mazedonien und im Kosovo verbringen - eine wichtige, prägende, wunderschöne und nicht immer einfache Zeit.

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