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Archiv Projektberichte

Nepal

Von Milad Rezvani

01.12.2007 "Can you see this?", fragt mich Dr. Koirala. Er ist Herzchirurg. Ich bin Famulant aus Deutschland. Wir stehen vor dem geöffneten Brustkorb eines 14-jährigen. Es ist im Sommer 2007. Es ist meine Famulatur in der Herzchirurgie in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Dr. Koirala ist ein begnadeter Herzchirurg und der Direktor der "Shahid Gangalal Heart Clinic", des einzigen Krankenhauses für Herzchirurgie in Nepal. Er arbeitet schnell und schneidet präzise Teile der Mitralklappe ab, und reicht sie an mich weiter. Ich fühle Knötchen zwischen meinen Fingern. "This is the Rheumatic Heart Disease. That's what cardiac surgeons see in poor countries every day." Die verdickte, krankhafte Herzklappe auf meiner Fingerbeere ist die traurige Konsequenz eines verarmten Gesundheitswesens.

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Rumänien

Von Eva Schweiger

01.12.2007 "Und, wie war's in Rumänien?" - ist wohl die Frage, die ich nach meiner Rückkehr am häufigsten gehört habe, und trotzdem habe ich noch immer keine zufriedenstellende Antwort darauf geben können. Manchmal genügt dem Gegenüber in etwa: "Toll, interessant, auf jeden Fall eine gute Erfahrung, bereichernd." Und: "Ja, es hat mir viel gebracht!" Sogar sehr viel, würde ich behaupten. Aber ich bleibe unzufrieden, weil sich mein f&e-Sommer in Rumänien mit keinem dieser Schlagwörter wirklich richtig und zutreffend beschreiben lässt. All diese Eindrücke, Momente, Gefühle, Begegnungen, Bekanntschaften lassen sich so schwer in Worte fassen. Die Zeit war gleichzeitig kurz und lang, schön und traurig, schwer und doch auch wieder nicht, kompliziert und im Grunde doch wieder einfach, weit weg und nah da, so anders und eigentlich auch eben wieder nicht.

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Kenia

Von Ulrike Buchholz

01.12.2007 "Hey Ulli, happy new year! There's nothing happy in Kenya - the country is in turmoil, we cannot go to Kericho town, people are being shot dead! No shops are open, looting is widespread. Not just in Kericho but all over Kenya apart from central province. Banks are closed, we can't access money, salaries aren't paid - am broke!" (Vernon Mochache, Kericho, Kenia, 1. Januar 2008) - "our Kericho [is] in fire but we are ok. Happy New Year!" (Fred, Kericho, Kenia, 1. Januar 2008)

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First Time in Europe

Subhash Paudel

01.12.2007 Despite an initial hiccup because of uncertain dates of my exams, I finally embarked on journey to Germany in the middle of April with lots of anticipation and excitement. Soon upon my arrival was I struck by the city of Berlin that had risen from the destruction of the mid twentieth century bonfire like a phoenix from its ashes. As it was my first visit to Europe I was circumspect initially and knew that I would come across many differences from my native land. And it was not too long before I got into some trouble, thanks to the German locking system! I had locked myself out and was standing clueless outside my apartment. But save this glitch, no major trouble followed.

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My German Experience

Hellen Cherono

01.12.2007 A lot happened I have to say but I don’t know where to start. But the short of  it is that I got a huge culture shock. It was nothing I could imagine. I had read about Germany in books and newspapers and looked it up over the net and talked about it with Ulrike and Florian and Vernon(former exchange students) but that I realized when I arrived was not enough preparation. Each day presented an opportunity to see something breathtaking, or taste something unfamiliar(I love curry wurst) or learn something about the german way of life that was unexpected.

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8 Weeks in Germany

Mustafa Ersöz

01.12.2007 “Our aim is not only to prevent the nuclear wars but all wars. ”Everything about IPNW and Germany started with these sentences that I well remember which were told by pretty woman in the conference saloon of medicine faculty of 9 Eylül University in Izmir. At the end I learned later when I asked her for her e-mail address that this pretty woman was called Ulla. So the times for me going several times to the German embassy in Izmir to get visa from the German state though I did not have enough time for my exams started and took quiet long time.

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Israel

von Julia Heiß

01.12.2007 Schon über einen Monat bin ich zurück von meiner Reise nach Israel; 8 Wochen Israel, aber diese hören nicht auf, die Reise findet kein Ende, oder das Ankommen dauert an. Nachts träume ich noch immer von Israel, tagsüber gleiten meine Gedanken immer wieder zurück, zurück nach Israel. Wie lange werde ich noch unterwegs sein? So vieles, was mir durch den Kopf geht, doch es fällt mir schwer das zu vermitteln. Wer kennt schon Israel? Vertraut ist mir die Frage: "Was willst Du denn in Israel?" Eine Antwort habe ich immer noch nicht.

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Israel

Von Tobias Wolf

01.12.2007 Freitag Winter 2008 Riga Schnee - 13 Grad minus - ich muss es noch einmal sagen, Schnee -13 Grad minus...  Ich denke zurück, denke an den Sommer 2007, Sommer in Israel. Sommer 2007 Tel Aviv 30 Grad. Die IPPNW gab mir die Gelegenheit, diesen Sommer in Israel zu verbringen. Die Entscheidung hierzu fiel an einem Wochenende in Berlin. An diesem Wochenende traf ich Julia, welche im Frühjahr in dem Projekt gewesen war. Es war keine überlegte Entscheidung, es war nur die eine Frage: Und Tobias, wo möchtest du gerne hin, wenn du es dir aussuchen könntest? Meine Antwort: Israel!

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Palästinensische Gebiete

Von Aila Pratsch

01.12.2007 Zugegeben, ich habe mich nicht direkt nach meiner Rückkehr aus dem f&e-Sommer an den Schreibtisch gesetzt um meinen Bericht über diese Zeit zu schreiben. Stattdessen liegt gerade eine verschneite Weihnacht im bayrischen Wald hinter mir. Die Heiligabend-Messe 2007 in einer kleinen Dorfkirche in einem Ort, in dem die katholische Welt noch weitgehend in Ordnung scheint. Bei einer der Fürbitten horche ich auf: "Wir bitten um Frieden für die Menschen in dem Land, in dem Jesus geboren wurde, für die Israelis und die Palästinenser." Ich sitze auf meinem Platz in einer der vollgestopften Reihen und merke Erinnerungen in mir aufkommen, die ich trotz der vielen versammelten Leute doch mit keinem teilen kann.

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Türkei

von Stephanie Kern

01.12.2007 TÜRKEI, von Anfang an konnte ich mir für mich kein anderes und spannenderes f&e - Land vorstellen. Aus meiner Faszination für Sprache und Kultur durch türkisch und kurdischstämmige Familien und Freunde, die mir hier in Deutschland begegnet waren und auch durch aktuelle politische Diskussionen, entstand der Wunsch das Land selbst zu entdecken und besser kennen zu lernen. Geplant war, die ersten drei Wochen in Izmir zu famulieren, dann zwei Wochen nach Diyarbakir zu fahren, um auch den Osten kennen zu lernen und die letzen drei Wochen noch mal in Izmir mit dem Sozialprojekt, das eine Woche im Gesundheitszentrum und zwei Wochen in der Menschenrechtstiftung umfasste, zu verbringen.

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Türkei

Von Aylin Kilisli

01.12.2007 Mein f&e-Aufenthalt in der Türkei führte mich nach Izmir und Diyarbakir, führte mich in die zwei gegensätzlichen Welten des Westens und Ostens, der Moderne und der Tradition, des Reichtums und der Armut, der Türken und der Kurden und führte mich nicht zuletzt in die Heimat meiner Eltern. Nach Betrachten der vielen Fotos und während ich türkisch-kurdisch-arabischer Musik lausche, fällt es mir leicht und doch wieder unheimlich schwer von meinen Erlebnissen und Begegnungen zu erzählen, die richtigen und ausreichend Worte zu finden. Ich will es einmal probieren.

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Bosnien und Herzegowina

Von Esther Tautz

01.12.2007 "Was in aller Welt suchst du in Bosnien?" Bemerkenswerterweise wurde mir diese Frage in Bosnien häufiger gestellt als in Deutschland vor meiner Abreise. Als "abenteuerlich" oder, noch diplomatischer, "ungewöhnlich" wurde mein Reiseziel hier von vielen bezeichnet. Wie ist es, in einem von Krieg gezeichneten Land zu leben? Welche Spuren oder Narben sind hinterlassen worden, welche Hoffnungsschimmer gibt es? Mit solchen und vielen anderen Fragen machte ich mich auf den Weg.

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