Artikel zu den Atomwaffen in Nordkorea

Atomwaffen A-Z

Nordkorea und die USA: Die Lage spitzt sich zu

10.08.2017 Die Rhetorik im Konflikt der USA mit Nordkorea droht weiter zu eskalieren. US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag vor der Presse indirekt mit einem Atomwaffeneinsatz gegen den kommunistischen Staat gedroht. „Mit Feuer, Wut und Macht“ würde man die aktuellen Drohungen Nordkoreas beantworten, „wie es die Welt noch nicht gesehen hat“. Seine Aussagen wurden daraufhin in direkten Vergleich mit der Ansprache des US-Präsidenten Truman gestellt, der die Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki vor 72 Jahren ankündigte. Nordkorea ließ in Staatsmedien verlauten, man wolle nun einen konkreten Angriffsplan auf die Pazifikinsel Guam ausarbeiten, welche zum US-Gebiet gehört.

IPPNW-Pressemitteilung

Nordkorea-Krise: IPPNW fordert Ende der Kriegsrhetorik

"Nagasaki muss der letzte Ort sein, der einen Atombombenabwurf erlitten hat."

09.08.2017 Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den täglich weiter eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu entschärfen. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Beide Seiten müssen mit ihrer Kriegsrhetorik aufhören und miteinander über Deeskalationsmaßnahmen reden. "Gerade am heutigen Tag – 72 Jahre nach dem Atomwaffenabwurf auf Nagasaki – ist es obszön, direkt oder indirekt mit Atomwaffen zu drohen" sagt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW.

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IPPNW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Bundesregierung soll sich für Krisendiplomatie stark machen

UNO-Sicherheitsrat zur Nordkoreakrise

20.04.2017 Die deutsche Sektion der IPPNW ist sehr besorgt anlässlich der sich zuspitzenden Krise zwischen Nordkorea und den USA. Nach der gescheiterten Erklärung im UN-Sicherheitsrat appelliert die ärztliche Friedensorganisation an die deutsche Bundesregierung, sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts unter Einbeziehung der UN einzusetzen. „Wir brauchen jetzt dringend eine internationale Krisendiplomatie statt einer Militärintervention“, so IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.09.2016

Die USA müssen mit Kim Jong-un verhandeln

5. Atomtest in Nordkorea

09.09.2016 Um 9:30 Uhr Ortszeit (00:30 UTC) zündete Kim Jong-un Nordkoreas fünfte Atombombe. Die CTBTO (Atomteststoppvertrag-Organisation) meldete seismische Aktivitäten mit 5,3 auf der Richterskala auf dem Testgelände Pyunggye-ri. Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt diesen und jeden Atomtest, der gegen das weltweite Atomwaffentest-Moratorium verstößt. Die Ärzteorganisation fordert die USA auf, umgehend mit Nordkorea zu verhandeln, um die weitere Entwicklung des nordkoreanischen Atomwaffenarsenals und eine Rüstungsspirale in der Region zu verhindern.

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Kommentar von Xanthe Hall auf freitag.de

Die Logik der Abschreckung – wohin führt sie?

Atomare Drohungen Nordkoreas

09.03.2016 Es bewegt sich was. In diesen Tagen klagt die Republik der Marshall-Inseln vor dem Internationalen Gerichtshof gegen die Atomwaffenstaaten, weil sie ihr im Atomwaffensperrvertrag verankertes Abrüstungsversprechen nicht gehalten haben. Gleichzeitig verhandelt die UN zur Zeit, zum ersten Mal über konkrete juristische Maßnahmen für die Abschaffung der Atomwaffen. Allerdings bleiben die Atomwaffenstaaten diesen Verhandlungen fern. Parallel dazu spitzt sich die atomare Bedrohungslage immer mehr zu. Die USA und Russland reden nicht mehr über Abrüstung, sondern rüsten mit massiven Modernisierungen der Atomwaffen auf - mitten in zwei heißen Konflikten um die Ukraine und Syrien. Und Nordkorea demonstriert, wohin die nukleare Abschreckung uns führen kann.

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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