Kommentare, Reden und Gastbeiträge zum Thema Atomwaffen

Gastbeitrag, Frankfurter Rundschau

Ein Schritt zur atomwaffenfreien Welt

Inga Blum

28.03.2016 Ein Abzug von Atombomben aus Deutschland könnte zum Signal werden. Die Mehrheit der Bürger in Deutschland ist dafür. Allerdings treibt die Bundesregierung den Abzug der Waffen nicht voran. Das Gegenteil ist der Fall. Eine überwältigende Mehrheit von 85 Prozent der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93 Prozent befürworten nach der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der IPPNW, dass Atomwaffen völkerrechtlich verboten werden sollen, ähnlich wie Chemie- und Biowaffen.

Kommentar von Xanthe Hall auf freitag.de

Die Logik der Abschreckung – wohin führt sie?

Atomare Drohungen Nordkoreas

09.03.2016 Es bewegt sich was. In diesen Tagen klagt die Republik der Marshall-Inseln vor dem Internationalen Gerichtshof gegen die Atomwaffenstaaten, weil sie ihr im Atomwaffensperrvertrag verankertes Abrüstungsversprechen nicht gehalten haben. Gleichzeitig verhandelt die UN zur Zeit, zum ersten Mal über konkrete juristische Maßnahmen für die Abschaffung der Atomwaffen. Allerdings bleiben die Atomwaffenstaaten diesen Verhandlungen fern. Parallel dazu spitzt sich die atomare Bedrohungslage immer mehr zu. Die USA und Russland reden nicht mehr über Abrüstung, sondern rüsten mit massiven Modernisierungen der Atomwaffen auf - mitten in zwei heißen Konflikten um die Ukraine und Syrien. Und Nordkorea demonstriert, wohin die nukleare Abschreckung uns führen kann.

Externe Beitrag

Der Durchbruch ist in Sicht

UN-Arbeitsgruppe zur nuklearen Abrüstung nimmt die Arbeit auf

21.01.2016 Nach dem Scheitern der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag könnte das Jahr 2016 neuen Schwung in die nukleare Abrüstung bringen. In einem Unterorgan der Vereinten Nationen sollen konkrete rechtliche Schritte – und möglicherweise ein Atomwaffenverbot – endlich vorangetrieben werden. Julia Berghofer von ICAN-Deutschland schreibt für die Homepage der Heinrich-Böll-stiftung. Am 28. Januar 2016 nimmt die UN-Arbeitsgruppe ihre Arbeit auf, die in einem Zeitraum von insgesamt 15 Tagen in drei Blöcken im Februar, Mai und August zum Ergebnis kommen sollte.

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost.de

Nukleare Aufrüstung und die Spur des Geldes

14.01.2016 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt schon lange, dass die so genannte Modernisierung von Atomwaffen in den USA eine neue Aufrüstungswelle auslösen könnte. Nun schreiben William J. Broad und David E. Sanger in der New York Times vom 12. Januar 2016, dass das Programm auch unter vielen hochrangigen PolitikerInnen und Militärs in den USA auf Kritik stößt. Die ersten Flugtests mit der hochmodernen Atombombe B61-12, die auch in Deutschland stationiert werden sollen, laufen bereits. Derweil schauen Russland und Nordkorea sehr genau, welches Signal damit transportiert werden soll.

IPPNW-Blogbeitrag von Alex Rosen

Lichtblicke: Atomwaffenverbot auf einem guten Weg

20.11.2015 In diesen traurigen Tagen nach den Attentaten in Ankara, Beirut, über dem Sinai, in Jerusalem und in Paris gibt es auch Lichtblicke. Zumindest was die Abschaffung von Atomwaffen angeht. ICAN hat es mittlerweile geschafft, humanitäre Organisationen wie das IKRK, medizinische Organisationen wie den Weltärztebund und sogar Regierungen davon zu überzeugen, die humanitären Argumente gegen Atomwaffen zum zentralen Fokus des Abrüstungsprozesses zu machen. Nach drei erfolgreichen Staatskonferenzen in Norwegen, Mexiko und  Österreich ist diese Forderung mittlerweile von einem Großteil der  Regierungen weltweit übernommen worden.

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