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Artikel zum Thema Folgen von den Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

IPPNW-Pressemitteilung vom 7. August 2020

Ein Verbot von Atomwaffen naht

Drei Staaten treten am Hiroshima-Jahrestag den UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen bei

07.08.2020 Noch sieben Beitritte von Staaten fehlen, bis der Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in Kraft tritt. 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen der USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki sind gestern drei weitere Staaten dem Atomwaffenverbotsvertrag beigetreten: Irland, Nigeria und der Inselstaat Niue. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern forderte anlässlich des Hiroshimatages alle anderen Staaten auf, sich der Mehrheit der Staatengemeinschaft anzuschließen und diesen „bahnbrechenden Vertrag“ zu ratifizieren, der ein notwendiger Schritt sei auf dem Weg zur vollständigen Abschaffung der Atomwaffen.

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Pressemitteilung vom 30. Juli 2020

Das atomare Wettrüsten stoppen – New-Start-Vertrag verlängern

Abrüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland

30.07.2020 Friedensaktivist*innen haben heute mit rollenden Atombomben-Attrappen auf dem Pariser Platz in Berlin gegen ein atomares Wettrüsten demonstriert. Sie forderten eine Verlängerung des New-Start-Vertrages zur Begrenzung von strategischen Atomwaffen. Wichtige Abrüstungsverträge wie der INF-Vertrag zur Stationierung von Mittelstreckenraketen oder das Open Sky-Abkommens wurden bereits gekündigt. Im Februar nächsten Jahres läuft der New-Start-Vertrag aus. Seit Dienstag verhandeln die Regierungsexperten der USA und Russlands in Wien über atomare Rüstungskontrolle. Wird der New-Start-Vertrag nicht verlängert, droht eine Spirale der weltweiten nuklearen Aufrüstung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. Juli 2020

Für das UN-Atomwaffenverbot: Städte dürfen nie wieder zu Zielen werden

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen

28.07.2020 Auch 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden die Opfer noch an den Folgen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten am 6. und 9. August 1945  auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres starben über 200.000 Menschen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und endlich den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch Fidschi (7. Juli) und Botswana (15. Juli) sind dem Abkommen 40 Länder beigetreten. 82 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet und bereiten ihren Beitritt vor. Mit 50 Beitritten tritt das Abkommen in Kraft, womit noch in diesem Jahr zu rechnen ist.

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Rede von Xanthe Hall am 25. Juli 2020

Erinnern – Mahnen – Handeln

Hiroshima-Nagasaki-Platz

25.07.2020 Ich war 1945 noch nicht auf der Welt. Aber die Geschichten der Überlebenden der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki – die Hibakusha – habe ich oft gehört. Wie sie das Gräuel überlebt , Familie und Bekannte verloren haben. Schreckliche, bewegende Geschichten. Die Bilder von Hiroshima und Nagasaki haben mich 1979 als junge Studentin zum Handeln bewegt. Der Spruch der Hibakusha – Nie wieder Hiroshima! Nie wieder Nagasaki! – bleibt eine stetige Mahnung.

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Pressemitteilung vom 9.12.2019

Drohung mit Atomwaffen und ihr Einsatz verstößt gegen das Recht auf Leben

Tag der Menschenrechte

09.12.2019 Die Organisationen IALANA, IPPNW und ICAN weisen anlässlich des morgigen Tages der Menschenrechte auf den öffentlich wenig bekannten Beschluss des UN-Menschenrechtsausschusses hin, wonach die Drohung mit Atomwaffen und ihr Einsatz gegen das Recht auf Leben verstoßen. Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Völkergewohnheitsrechts und ein Grund mehr für die Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten.

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Aktion
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Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z
Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Bilder von Gedenkveranstaltungen

Hibakusha Weltweit

Die Ausstellung können Sie bei uns ausleihen! Alle Infos zu Inhalten und Ausleihe unter: www.nuclear-risks.org

Schilddrüsenkrebsscreening in der Präfektur Fukushima. Foto: (c) Ian Thomas Ash

Ausstellung Hiroshima-Nagasaki

Ausstellung zu Hiroshima-Nagasaki (17 DIN A2-Plakate)
und begleitende Broschüre (32 Seiten DIN A4). Broschüre lesen | Broschüre bestellen

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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