Aktuelles zum Thema humanitäre Folgen von Atomtests

Trinity

Der erste Atombombentest

14.07.2005 Am 16. Juli 1945 explodierte die erste Atomwaffe der Geschichte über der Wüste in New Mexico in den USA. Auf dem Alamogordo-Testgelände, in der Wüste der „Jornada del Muerto” (Reise des Todes) testeten die USA eine in Los Alamos radikal neu entwickelte Implosionswaffe und den zweiten Weltkrieg beenden sollte. Die Plutoniumbombe, die beim Atomtest „Trinity” explodiert wurde, war der gleiche Typ Bombe, die auf Nagasaki am 9. August abgeworfen wurde und binnen 4 Monaten 64.000 Menschen töteten.

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IPPNW-Presseinfo vom 14. Juli 2005

60 Jahre Atomwaffen

Millionen Krebstote durch Atomtests

14.07.2005 Vor 60 Jahren, am 16. Juli 1945, wurde in Alamogordo in der Wüste Neumexikos in den USA mit "Trinity" der erste Atomtest gezündet. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaaten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2.045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unterirdisch durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es alle anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich führten Indien und Pakistan zwölf Tests durch. Der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen ist auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests der Jahre 1957 bis 1963 zurückzuführen.

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Millionen Krebstote durch Atomtests

Verseuchung von Himmel und Erde

20.05.2005 Lange Zeit wurde bestritten, dass die atmosphärischen Atombombenversuche in Nevada, im Pazifik, auf Novaja Semlja, in Kasachstan und anderswo irgendwelche gesundheitliche Folgen haben könnten. Doch inzwischen steht zweifelsfrei fest, dass die unmittelbar betroffenen Menschen, insbesondere die in Hauptwindrichtung lebenden (die sogenannten „Downwinders”), unter einer Vielzahl von Krankheiten leiden und ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko haben.

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Nachricht

USA nicht verhandlungsbereit

Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag

20.04.2005 Mit starken Worten gehen die USA in die Verhandlungen zum NPT-Vertrag im Mai. Nachdem bereits Ende des vergangenen Jahres die während der letzten Konferenz vereinbarten praktischen „13 Schritte” zur Abschaffung nuklearer Arsenale seitens der fünf offiziellen Atommächte (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) für obsolet erklärt wurden, folgen nun die nächsten Ankündigungen.

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IPPNW-Factsheet

Es wird weiter getestet

Wie lange hält der Atomteststopp?

20.01.2005 Ein erster Vorschlag zu einem Abkommen über ein Atomtestverbot wurde 1954 von Indien unterbreitet. Seither arbeiten die Vereinten Nationen und andere internationale Foren wie die Abrüstungskonferenz in Genf an der Verwirklichung eines umfassenden Teststoppabkommens. Am 10. September 1996 verabschiedete zwar eine Sondersitzung der Vereinten Nationen eine Resolution, die den Atomteststoppvertrag ins Leben ruft, dennoch tritt er vielleicht nie in Kraft.

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Aktion
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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Nukleare Kette
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Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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