IPPNW.DE

Artikel zu humanitären Folgen und Risiken von Atomwaffen

Beitrag von Beatrice Fihn

101 Staaten setzen sich für ein Verbot von Atomwaffen ein

NPT Konferenz in New York

22.05.2015 

Mittlerweile unterstützen 101 Staaten die “Humanitarian Pledge”, die Verpflichtungserklärung, sich ein Verbot von Atomwaffen einzusetzen. Das ist das großartige Ergebnis der harten Arbeit von Anti-Atomwaffen-Campaignern rund um den Globus. Am frühen Morgen kam auf der New Yorker Konferenz der endgültige Entwurf der Abschlusserklärung zum Atomwaffensperrvertrag heraus. Die Textpassagen, die sich mit der Abrüstung befassen, sind schwach – noch schwächer als die Erklärung der letzten Konferenz 2010. Die zivilgesellschaftliche Bewegung für ein Atomwaffenverbot und die Ergebnisse der Wiener Konferenz im Dezember 2014 finden darin keinerlei Widerhall.

Kommentar

Im Dunstkreis der Atomwaffen

Zur Atomwaffenkonferenz in New York

Demo in New York am 26.4. Foto: Lucas Wirl30.04.2015 

Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie lange nicht mehr. Doch Deutschland versteckt sich auf der Konferenz in New York in der Frage der Abrüstung hinter der NATO. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hingegen hielt dort im Auftrag von 160 Staaten eine flammende Rede über die Notwendigkeit, Atomwaffen zu verbieten - aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen eines einzigen Einsatzes. Xanthe Hall kommentiert die deutsche Rede und das humanitäre Statement auf der Überprüfungskonferenz in New York.

Filmbeitrag

Hiroshima mahnt

Ein Film der Friedenswerkstatt Mutlangen

21.04.2015 

Die Broschüre „Hiroshima mahnt“ des Augenzeugenberichtes von Akihiro Takahashi war Grundlage für ein Film der Friedenswerkstatt Mutlangen. Der Erzähler Hansjörg Ostermeier liest den Text, eingeblendet werden Bilder von Goro Shikoku. Wir zeigen hier die Kurzversion von 3,5 Minuten, sie eignet sich gut für Ausstellungen. Es gibt eine längere Version, die 15 Minuten dauert und kann als Präsentation bei Veranstaltungen eingesetzt werden. Die Nutzung ist kostenfrei. Eine Spende für die Friedenswerkstatt wird erbeten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.4.2015

Nach dem Einsatz von Atomwaffen können Ärzte nicht helfen

IPPNW-Ärzte und Ärztinnen aus Bremen halten Mahnwache in Büchel

Ärzte und Ärztinnen der IPPNW-Regionalgruppe Bremen halten eine Mahnwache vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel.15.04.2015 

Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW veranstalten heute eine Mahnwache vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel, der letzte Atomwaffenstandort Deutschlands. Drei Bremer MedizinerInnen sitzen seit 7.30 Uhr in weißen Kitteln vor dem Zaun vor dem Haupttor zum Fliegerhorst, den die Polizei dort kurz nach Beginn der Blockade-Aktion "Büchel 65" errichtet hat. Sie protestieren gegen die dort stationierten US-Atomwaffen, die im Ernstfall von deutschen Piloten abgeworfen werden. Und sie machen aufmerksam auf die Ende April in New York beginnnende Atomwaffensperrvertrags-Konferenz. Eine IPPNW-Delegation wird sich dort für die Aufnahme von Verhandlungen über eine Ächtung von Atomwaffen einsetzen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.1.2015

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf

IPPNW: Wissenschaftler mahnen zu Recht

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf, Foto: Bulletin of Atomic Scientists23.01.2015 

Der Vorstand der weltrenommierten Zeitschrift „Bulletin of Atomic Scientists“ (BAS) hat die sogenannte Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) neu gestellt: Es ist jetzt drei Minuten vor Zwölf. Das letzte Mal, dass die Gefahr eines Weltuntergangs so hoch eingeschätzt wurde, war 1984 – als die Beziehung zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion einen Tiefpunkt erreicht hatte. Die Begründung der Uhrumstellung: Der Klimawandel und das neue atomare Wettrüsten bedrohen das Leben auf der Erde in einem neuen Ausmaß.

15.01.2014  IPPNW fordert mutige Schritte für die Ächtung von Atomwaffen

Aktion
Aktion
Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z
Kommentar & Meinung
Kommentar & Meinung
Themen & Projekte
Themen & Projekte

Gedenkveranstaltungen 2016

Die Ausstellung können Sie bei uns ausleihen! Alle Infos zu Inhalten und Ausleihe unter: www.nuclear-risks.org

Schilddrüsenkrebsscreening in der Präfektur Fukushima. Foto: (c) Ian Thomas Ash

 

Hier bestellen!

Ausstellung zu Hiroshima-Nagasaki (16 DIN A2-Plakate) und begleitende Broschüre (32 Seiten DIN A4).

Auf ISSUU anschauen

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Materialien

Das IPPNWfactsheet "Regionaler Atomkrieg = Globale Hungersnot"

Wiener Konferenz in Bildern

Sitemap Überblick