Hiroshima und Nagasaki

Vor 78 Jahren warfen die USA am 6. August 1945 die erste Atombombe über der japanischen Stadt Hiroshima ab. Drei Tage später, am 9. August, traf eine zweite US-Atombombe die Stadt Nagasaki. Etwa 92.000 Menschen starben in Hiroshima sofort, 140.000 Menschen starben bis Ende des Jahres 1945 an den Folgeschäden. In Nagasaki waren es 22.000 sofortige Todesfälle und 64.000 bis Ende des Jahres. Um der Opfer und der Überlebenden zu gedenken, finden jährlich Mahnwachen, Gedenkveranstaltungen oder Vorträge statt. So auch in diesem Jahr. Veranstaltungen in Ihrer Nähe finden Sie hier:

Alle bundesweiten Termine: https://www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2023

Gastbeitrag

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Atomwaffen ächten!

Xanthe Hall im Vorwärts

06.08.2015 Vor 70 Jahren fielen die ersten Atombomben in der Geschichte der Menschheit auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Menschen dort leiden noch heute unter den Folgen. Ein weltweites Verbot von Atomwaffen kommt trotzdem kaum voran. Ein Gastbeitrag der IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall anläßlich der 70. Jahrestage von Hiroshima und Nagasaki im Online-Magazin der SPD „Vorwärts“.

Medienecho

Er streitet für eine friedlichere Welt

Prof. Gottstein in den Medien

06.08.2015 Ulrich Gottstein half in vielen Krisengebieten und förderte die Palliativmedizin in Deutschland – doch der 88-jährige Mediziner Ulrich Gottstein ist mit seiner Mission noch nicht am Ende: Seit fast vier Jahrzehnten tritt er für eine atomwaffenfreie Welt ein. Ein Porträt des Mitbegründers der deutschen IPPNW in der Frankurter Neue Presse.

Medienecho

Langzeitschäden durch Strahlung

Interview mit Alex Rosen im Deutschlandfunk

06.08.2015 70 Jahre ist es her, dass über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki die Atombomben abgeworfen wurden. 70.000-80.000 starben durch die unmittelbaren Folgen der Explosionen - auch heute sind gesundheitliche Folgen noch spürbar. Alex Rosen, Arzt und IPPNW-Vorstandsmitglied, im Gespräch mit Stefan Römermann vom Deutschlandfunk in der Sendung "Umwelt und Verbraucher" über die langfristigen Folgen radioaktiver Strahlung sowohl in Hiroshima und Nagasaki, als auch in Fukushima.

IPPNW-Pressemitteilung vom 30.07.2015

Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

30.07.2015 Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die „Humanitäre Selbstverpflichtung“ (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweiten Ächtung von Atomwaffen fordert. „Es ist im Interesse des Überlebens der Menschheit, dass Atomwaffen unter keinen Umständen wieder eingesetzt werden,“ heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die bislang von 159 Staaten unterzeichnet wurde.

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Blogbeitrag von Ulrich Gottstein

Drohgebärden damals wie heute:

70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

28.07.2015 Am 6. und 9. August 1945 warfen die USA mit je einem einzigen Flugzeug je eine Bombe über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki ab, um der Welt und insbesondere der Sowjetunion ihre überwältigende Macht zu demonstrieren. Die Kapitulation der japanischen Regierung erfolgte ein paar Tage danach, wie sie ohnehin schon beschlossen war. Ich war damals bereits seit einem Jahr in Kriegsgefangenschaft, und wir glaubten, es habe sich um besonders starke Luftminen gehandelt, wie ich sie von den Bombenangriffen auf Berlin kannte. Aber es waren Atombomben, die schlagartig 92.000 Menschen zerschmetterten, verbrannten und tödlich verstrahlten. Zum Jahresende waren insgesamt 220.000 Menschen gestorben.

To Survive is to Resist
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Atomwaffen A-Z
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Reden zu den Jahrestagen

Bilder von Gedenkveranstaltungen

Hibakusha Weltweit

Die Ausstellung können Sie bei uns ausleihen! Alle Infos zu Inhalten und Ausleihe unter: survivors.ippnw.de/hibakusha-weltweit.html

Schilddrüsenkrebsscreening in der Präfektur Fukushima. Foto: (c) Ian Thomas Ash

Ausstellung Hiroshima-Nagasaki

Ausstellung zu Hiroshima-Nagasaki (17 DIN A2-Plakate). Per Mail bestellen.

Begleitende Broschüre (32 Seiten DIN A4).
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Weitere Materialien

To Survive is to Resist: Überleben bedeutet Widerstand leisten. 4-seitiges Faltblatt  zu den Folgen von Atomwaffeneinsätzen und -tests.
Download | Bestellen

IPPNW-Thema: Nuclear Justice Now! 12 Seiten mit aktuellen Themen zu Atomwaffen und nuklearer Gerechtigkeit.
Lesen | Bestellen

IPPNW-Report: Nukleare Hungersnot. Auch ein „regionaler“ Atomkrieg hätte katastrophale weltweite Folgen für die Menschheit. 
Download
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Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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