Artikel zu den US-Atomwaffen

Pressemitteilung, 18. November 2017



Bunte Menschenkette für Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot

Rund 700 Menschen verbinden die Botschaften der USA und Nordkoreas


18.11.2017 Mit einer ein Kilometer langen Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas haben rund 700 Menschen heute in Berlin ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung und die Gefahr eines Atomkrieges gesetzt. Dabei haben als Donald Trump und Kim Jong-un verkleidete Friedensaktivisten zwei nachgebaute Atombomben in Originalgröße die Strecke entlang geschoben. Mit der Aktion verbindet ein breites Bündnis von Friedens-, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen die Forderung an die künftige Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten und die US-Atombomben aus Deutschland abzuziehen.

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Presseeinladung für den 18. November 2017

Stoppt die Eskalation – Atomwaffen ächten!

Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas

08.11.2017 Donald Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Gleichzeitig wird bei den Jamaika-Gesprächen in Deutschland über die zukünftige Atomwaffenpolitik der Bundesrepublik verhandelt. Mehrere Friedensorganisationen, darunter die IPPNW und die Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN (Friedensnobelpreis 2017), organisieren aus diesem Anlass eine Aktion am Samstag, den 18. November in Berlin. Mit einer Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas soll ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung gesetzt werden. Die Organisationen fordern einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot sowie den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland.

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ICAN-Pressemitteilung vom 13.10.2017

„Deutschland soll Iran-Deal schützen“

Nobelpreisträgerin kritisiert Trumps Gefährdung des Atom-Abkommens mit Iran

13.10.2017 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) kritisiert Donald Trumps Gefährdung des Atom-Deals mit dem Iran. Xanthe Hall, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland und IPPNW-Abrüstungsexpertin erklärt: „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass sich der Iran nicht an die Vereinbarungen hält. Daher ist Trumps Handeln hochgefährlich: Wenn sich andere Staaten nicht mehr auf völkerrechtliche Verträge verlassen können, schwindet ihr Vertrauen in Diplomatie und friedliche Lösungen. Auch Nordkorea wird so noch schwerer zu überzeugen sein, das Atomprogramm aufzugeben. Die USA müssen wie alle anderen Vertragsparteien ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen einhalten.“

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ICAN-Pressemitteilung vom 13.10.2017

„Deutschland soll Iran-Deal schützen“

Nobelpreisträgerin kritisiert Trumps Gefährdung des Atom-Abkommens mit Iran

13.10.2017 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) kritisiert Donald Trumps Gefährdung des Atom-Deals mit dem Iran. Xanthe Hall, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland und IPPNW-Abrüstungsexpertin erklärt: „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass sich der Iran nicht an die Vereinbarungen hält. Daher ist Trumps Handeln hochgefährlich: Wenn sich andere Staaten nicht mehr auf völkerrechtliche Verträge verlassen können, schwindet ihr Vertrauen in Diplomatie und friedliche Lösungen. Auch Nordkorea wird so noch schwerer zu überzeugen sein, das Atomprogramm aufzugeben. Die USA müssen wie alle anderen Vertragsparteien ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen einhalten.“

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Gemeinsamer Aufruf zur Gefahr eines Krieges

Nukleare Eskalation in Nordkorea durch Dialog beenden. Atomwaffen ächten

Appell an die Vernunft

04.10.2017 Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe im Pazifik. Die Welt rückt einem möglichen Atomkrieg immer näher. Wir als Zivilgesellschaft wollen und können diese Eskalation nicht hinnehmen. Auch ein ausschließlich konventionell geführter Krieg könnte auf der koreanischen Halbinsel hunderttausende Todesopfer und Verletzte fordern. Ein begrenzter Atomkrieg würde Millionen Menschenleben auslöschen, mit Konsequenzen vermutlich für die gesamte Welt.

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Atomwaffen A-Z
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Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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