Artikel zu den US-Atomwaffen

IPPNW-Presseinfo vom 11.01.05

Scharfer Protest gegen Vertragsbruch

US-Atomwaffen in Deutschland

11.02.2005 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern einen umgehenden Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Die USA haben laut dem US-Institut Natural Defense Resource Council insgesamt 480 Nuklearwaffen in Europa gelagert; allein in Deutschland 150 (in Büchel und Ramstein). Bis zu 60 dieser Atomwaffen können im Ernstfall von deutschen Piloten in deutschen Flugzeugen eingesetzt werden.

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Hintergrund

Raketenabwehr von 1945 bis heute

Geschichte

17.12.2004 Mit dem Bau und dem Einsatz der ersten Raketen beginnt auch die Geschichte der Raketenabwehr. Seither bemühen sich vor allem die USA - bislang vergeblich - um einen wirksamen Schutz gegen Angriffe durch Interkontinentalraketen. Die Entwicklungen der letzten 60 Jahre in einem kurzen Abriss.

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Aktuell

Grandioser Fehlschlag

Raketenabwehr funktioniert nicht

16.12.2004 Eine "unbekannte Anomalie" ist laut Pentagon für das Scheitern des 85 Millionen Dollar teuren Tests vom heutigen Mittwoch verantwortlich. Die Abfangrakete hob nicht von ihrer Startvorrichtung auf dem Kwajalein-Atoll im Zentralpazifik ab. 16 Minuten zuvor war ihr Ziel, eine ballistische Rakete mit Gefechtskopfattrappe, von der Kodiak-Insel in Alaska abgeschossen worden.

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Nachricht

Kongress kürzt Bushs Atomwaffenpläne

Erfolg der Friedensinitiativen

15.12.2004 US-Amerikanische Friedenspolitik mal ganz anders: Ausgerechnet der republikanische Kongress erteilte dem Begehren der Bush-Administration nach einer umfangreichen Ausstattung des Budgets für die Entwicklung neuer nuklearer Waffen eines Abfuhr. Während der Haushaltsberatungen für 2005 wurden nahezu alle Etats für sogenannte Mini-Nukes und Bunker-Busters gekürzt oder erst gar nicht bewilligt.

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Aktuell

Milliardengrab MEADS

Raketenabwehr für Deutschland

10.12.2004 Zehn bis Zwölf Milliarden Euro für die Beschaffung, allein eine Milliarde Euro für die Entwicklung einer Raketenabwehr für Deutschland: Das ist MEADS (Medium Extended Air Defense System), das neueste transatlantische Rüstungsprojekt. Unbrauchbar, überdimensioniert, technisch nicht ausgereift, intransparentes Entscheidungsverfahren, rüstungspolitisch verfehlt: das sagt Bernd Kubbig von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung zu dem Projekt.

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Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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