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Artikel zu Israels Atomwaffen

Presseninformation vom 27.10.04

IPPNW initiiert Offenen Brief

Kein U-Boot-Export nach Israel!

27.10.2004 Die IPPNW und Mitarbeiter von Friedensinstituten haben den Bundessicherheitsrat in einem Offenen Brief aufgefordert, auf den Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse zu verzichten. "Wer vom Iran einen bedingungslosen Verzicht auf eine potenzielle militärisch-nukleare Option fordert, darf nicht zugleich an der Aufrechterhaltung und Stärkung des Nuklearpotenzials Israels mitwirken. Wir sind sicher, dass ein deutsches Nein zu U-Boot-Lieferungen an Israel als weithin sichtbares Zeichen einer konsequenten deutschen Nichtverbreitungspolitik und als Anstiftung zu friedlichen Lösungen verstanden werden würde", heißt es in dem Brief.

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Kein U-Boot-Export nach Israel

Offener Brief an den Bundessicherheitsrat

26.04.2004 Die IPPNW und Mitarbeiter friedenswissenschaftlicher Einrichtungen fordern die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und der Bundesregierung in einem Offenen Brief auf, auf den Export der von Israel gewünschten U-Boote der "Dolphin"-Klasse sowie die Modernisierung bereits gelieferter U-Boote zu verzichten. Angesichts der hohen Priorität, die der Verhinderung nuklearer Proliferation gerade auch im Nahen und Mittleren Osten zukomme, wäre ein "Nein" zu deutschen U-Boot-Lieferungen an Israel ein deutliches Signal, dass Deutschland seine Verpflichtungen und seine Chancen zur Stärkung der Nichtverbreitung nutzt und die Weiterverbreitung atomarer Waffen und ihrer Trägersysteme wo immer möglich unterbindet.

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Presseinformation vom 20.04.04

ABC-waffenfreie Zone im Nahen Osten einrichten

Volle Bürgerrechte für Mordechai Vanunu

20.04.2004 Anlässlich der für den 21. April 2004 angekündigten Haftentlassung Vanunus erklärt die IPPNW ihre solidarische Unterstützung für den israelischen Atomtechniker. Mordechai Vanunu informierte 1985 die Weltöffentlichkeit über das israelische Atomwaffenprogramm, an dem er selber im Dimona Nuclear Research Center mitgearbeitet hatte. Auch nach 18 Jahren Haft, die er für diese mutige Tat verbüßen musste - davon 12 Jahre in Einzelhaft - soll Vanunu vom israelischen Sicherheitsapparat weiterhin als "Sicherheitsrisiko" für das Land eingestuft, und laut Medienberichten an Auslandsreisen und öffentlichen Stellungnahmen gehindert werden.

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Bericht von Merav Datan

Israels Debatte über Atomwaffen

Das Tabu lockern

04.04.2000 Am 2. Februar 2000 gab es in der Knesset, dem israelischen Parlament, eine hitzige Debatte über die israelische Atomwaffenpolitik. Die Entscheidung, einen offenen Dialog zu erlauben, der weniger als eine Stunde dauern sollte, folgte einem Antrag des arabischen Abgeordneten Issam Makhoul. Während der Diskussion verließen mehrere Parlamentsmitglieder den Saal, andere standen auf und protestierten oder behinderten die Redner durch Zwischenfragen oder die Aufforderung, den Saal zu verlassen. Eine in der folgenden Woche durchgeführte Abstimmung über eine größere Debatte zu diesem Thema wurde mit 61 zu 16 Stimmen abgelehnt (120 stimmberechtigte Mitglieder). An der Abstimmung beteiligte sich keiner der Minister.

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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