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Artikel zu Israels Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung vom 3.3.2015

Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention

Ein Schritt zu einem massenvernichtungswaffenfreien Nahen Osten

03.03.2015 Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) appelliert an Israels Präsident Benjamin Netanjahu, die Chemiewaffenkonvention zu ratifizieren und solidarisiert sich mit einer entsprechenden Kampagne des Israeli Disarmament Movement. Die Ärzteorganisation sieht in Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention eine vertrauensbildende Maßnahme für die Verhandlungen für eine Region frei von allen Massenvernichtungswaffen. „Ein kleiner Schritt zwar für Israel, aber ein entscheidender für den Frieden“, so Dr. Alex Rosen, Kinderarzt in Berlin, in einem Schreiben der IPPNW.

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10.09.2014 Im Rahmen der Kampagne "Atomwaffen - ein Bombengeschäft" protestiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW mit anderen Friedens- und Umweltgruppen gegen die Finanzierung von Atomwaffensystemen durch deutsche Finanzinstitute. Dazu gehören auch deutsche U-Boote der Dolphin-Klasse. Laut Aussage eines israelischen Marinekommandeurs wird das vierte deutsche U-Boot in rund 20 Tagen in Israel eintreffen. ExpertInnen gehen davon aus, dass dieses U-Boot atomar bestückte Raketen abfeuern kann. Damit stellt es einen wichtigen Faktor für Israels „Abschreckung“ gegenüber dem Iran dar.

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Gastbeitrag in der FR

Endlich über Israels Atomwaffen reden

04.12.2013 Eine Konfliktlösung soll eine „Win-Win-Situation“ schaffen. Mit der neuen „Iran+P5+1-Vereinbarung“ ist das gelungen: Alle Beteiligten und Betroffenen haben einen Gewinn erzielt. Das gilt sogar für Israel, obwohl Premier Benjamin Netanjahu etwas anderes sagt. Denn diese Vereinbarung erlaubt es dem Iran, weiter Uran anzureichern. Das ist für das Selbstbewusstsein des Landes sehr wichtig. Darüber hinaus werden die Sanktionen gelockert und gleichzeitig beide Wege zur Atombombe – über Uran oder Plutonium – effektiv versperrt, zumindest für die kommenden sechs Monate. Vertrauen ist gut, aber tägliche Kontrolle ist besser und die wurde auch vereinbart. Damit haben die USA zudem ihr Versprechen gegenüber Israel einlösen können, nicht zuzulassen, dass der Iran Atomwaffen baut.

Naher Osten ohne Massenvernichtungswaffen

Artikel von Xanthe Hall

22.12.2012 Das verschneite Helsinki sollte Austragungsort einer historischen Konferenz sein. Einziger Punkt auf der Tagesordnung: die Einrichtung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten. Eine Woche vor Weihnachten, am 17. Dezember, sollten die Verhandlungen beginnen – die vielleicht wichtigsten für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten. Die Konferenzräume blieben jedoch leer. Wer kam, das waren etwa 40 VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt. Auf Einladung einiger finnischer Friedensorganisationen trafen sie sich vom 14. bis 16. Dezember 2012 unter dem Motto: »Ein Naher Osten ohne Massenvernichtungswaffen«.

Mordechai Vanunu darf nicht nach Berlin reisen

Offener Brief an Netanjahu, Eli Jishai und Barak

09.12.2010 Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben gemeinsam mit IALANA und der Liga für Menschenrechte an den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, Innenminister Eli Jishai und Verteidigungsminister Ehud Barak appelliert, Mordechai Vanunu freie Ausreise zu gewähren, damit er am Festakt der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille am 12. Dezember in Berlin teilnehmen kann. Der internationalen Öffentlichkeit wurde Mordechai Vanunu 1985 bekannt, nachdem er einer Londoner Zeitung Informationsmaterial über das israelische Negev-Kernforschungszentrum überlassen hatte.

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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