Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

Pressemitteilung vom 04.11.99

Ärzte verlangen von NATO-Staaten Bekenntnis zur Abrüstung

Resolution im UN-Abrüstungskommittee

04.11.1999 Sektionen der Ärzte-Föderation IPPNW aus vier NATO-Staaten fordern gemeinsam von ihren Regierungen, im ersten UN-Abrüstungskomitee für die Resolution "Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt: die Notwendigkeit einer neuen Agenda" zu stimmen. Die Resolution steht zu Beginn der kommenden Woche zur Abstimmung an. Der neuseeländische Botschafter Clive Pearson brachte sie mit der Unterstützung von 52 Ländern im Ersten Komitee der UN (UN-Dokument: A/C.1/54/L.18) ein.

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Pressemitteilung vom 02.05.1999

Lars-Pohlmeier, IPPNW-Teilnehmer beim NPT: Atomwaffenstaaten täuschen die Öffentlichkeit, sie stehen mit dem Rücken an der Wand

Erstmals gemeinsame Erklärung der Atommächte bei UN-Abrüstungsverhandlungen

02.05.1999 Mit einer gemeinsamen Erklärung der Atomwaffenstaaten melden sich die 5 Atomwaffenstaaten USA, Russland, Frankreich, England und China zu Wort. «Das Papier ist ein Täuschungsmanöver und für die große Mehrheit der Verhandlungsstaaten unakzeptabel,» so IPPNW-Sprecher Lars Pohlmeier, der an der ersten Verhandlungswoche der Überprüfungskonferenz in New York teilnahm. Im Papier bekräftigen die Atommächte ihre Unterstützung für den Vertrag, allerdings ohne Maßnahmen zur Umsetzung atomarer Abrüstung anzukündigen.

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Einladung zu einem Flashmob/Fototermin am 25.6.

"Sicherheit heißt atomwaffenfrei"

Internationaler Aktionstag für die Abschaffung aller Atomwaffen

Die "offiziellen" Atomwaffenstaaten (USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China) treffen sich am 29. und 30. Juni 2011 in Paris, um über atomare Sicherheit und weitere Abrüstungsschritte zu beraten. Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) unterstützt im Vorfeld dieses Treffens den globalen Aktionstag für die Abschaffung von Atomwaffen und ruft für den 25.6. um 13 Uhr zu einem Flashmob auf dem Alexanderplatz in Berlín auf.

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Einladung zum Hintergrundgespräch am 13.9.2012

Atomwaffen-Modernisierung in Europa

Das Projekt B61-12

Die Zukunft der Nuklearwaffen in Europa ist heftig umstritten. Sollen diese abgezogen oder modernisiert werden? Ist die Initiative der Bundesregierung, auf Atomwaffen in Deutschland zu verzichten gescheitert oder nicht? Hat die NATO sich in Chicago bereits entschlossen, neue Atomwaffen in Europa zu stationieren? Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit haben sich der Aufgabe gestellt, das verfügbare Wissen über die geplante Modernisierung der Atomwaffen in Europa zusammenzutragen und zu analysieren. Das Ergebnis ist eine umfangreiche Studie mit dem Titel "Atomwaffen-Modernisierung in Europa – Das Projekt B61-12", ein Kompendium der zugänglichen Fakten. Zur Vorstellung der Studie laden wir Sie herzlich ein am 13. September 2012 um 11 Uhr im Bernhard-Lichtenberg-Haus in Berlin.

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Einladung zum Hintergrundgespräch am 16.10.2012

Sicherheit ohne Atomwaffen

Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten

Israel fürchtet sich vor einer nuklearen Bewaffnung des Iran. Aus iranischer Sicht besteht aufgrund der israelischen Atomwaffen und der vermehrten militärischen Präsenz der US-Amerikaner in der Region ein Sicherheitsdefizit. Wie könnte ein Sicherheitskonzept in der Region ohne Atomwaffen aussehen? Bei  der Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag 2010 beschloss die Staatengemeinschaft, eine internationale Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone im Nahen Osten ins Leben zu rufen. Diese Konferenz findet Mitte Dezember 2012 in Helsinki statt.
Im Vorfeld dieser Konferenz wird Ihnen Sharon Dolev von der israelischen Abrüstungsbewegung erklären, wie die israelische Bevölkerung über einen Militärschlag gegen den Iran denkt. IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall spricht über die Bemühungen um ein Zustandekommen der Konferenz und bewertet ihre Chancen auf Erfolg. Zu diesem Hintergrundgespräch am 16. Oktober 2012 laden wir Sie ganz herzlich ein.

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Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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