Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

Pressemitteilung vom 12.12.2002

Drohung mit Atomwaffen ist völkerrechtswidrig

Atomarer Angriff auf Bagdad hätte verheerende Folgen

12.12.2002 Ein atomarer Angriff auf Bagdad würde bis zu 3,6 Millionen Tote kosten. Das ist ein Ergebnis der jüngsten wissenschaftlichen Studie der IPPNW, der International physicians for the prevention of nuclear war. Vor diesem Hintergrund verurteilen die IPPNW-Ärzte die Drohung Amerikas, Atomwaffen einzusetzen, scharf. "Die Drohung der USA, so viele Menschen zu töten, ist menschenverachtend und völkerrechtswidrig", sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der deutschen Sektion der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 13.03.2001

Schröder soll sich bei USA-Besuch für Abrüstung einsetzen

Verhandlungen mit Nordkorea fortsetzen

13.03.2001 Die deutsche Sektion der internationalen Ärzteorganisation IPPNW forderte Gerhard Schröder heute auf, sich bei seinem Besuch in den USA für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über Nordkoreas Raketenprogramm einzusetzen, die Präsident Bush auf Eis gelegt hat. Das ist weitaus sinnvoller und preiswerter als Unterstützung für ein bisher nicht funktionierendes Raketenabwehr (NMD) zu signalisieren und für deutsche Kooperation zu werben – ganz zu schweigen von dem Vorteil für die Weltsicherheit", erklärt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW.

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Pressemitteilung vom 17.11.00

Auf Putins Abrüstungsangebot muss ernsthaft reagiert werden

Weltweiter Ärzteverband fordert vom kommenden US - Präsidenten ein "da"

17.11.2000 Dr. John Pastore, Sekretär der Friedensnobelpreisträger IPPNW, warnt in der heutigen Los Angeles Times, Putins Angebot zur Abrüstung der Atomwaffen unter die 1.500 Sprengköpfe "auszusitzen". Selbst ein kleines russisches Arsenal könne durch seinen Einsatz in den USA bis zu 6 Millionen Sofort-Tote bringen, wie eine Studie der IPPNW nachgewiesen hat. Dazu käme die selbe Anzahl an Strahlungsopfer - ein Risiko, das die USA aus eigenem Interesse minimieren müssten.

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Pressemitteilung vom 22.05.2000

Ärzteorganisation begrüßt Abrüstungsprogramm

Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages

22.05.2000 In einem dramatischen Ende der Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT=Non-Proliferation Treaty), die seit dem 24. April in New York vier Wochen tagte, einigten sich die 187 Unterzeichnerstaaten auf ein Aktionsprogramm für eine atomare Abrüstung. Der Vorsitzende hielt die Uhr am 19. Mai um fünf vor Mitternacht an, um für weitere 19 Stunden über die offizielle Zeit hinaus zu verhandeln. Es hat sich gelohnt. Um 19:19 Uhr (EST) am Samstag den 20. Mai erzielen die KonferenzteilnehmerInnen eine Einigung.

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13 Schritte zur Abrüstung

Überprüfungskonferenz 2000

20.01.2000 Bei der Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag (NVV) im Jahr 2000 wurden dreizehn praktische Schritte vereinbart, damit systematische und progressive Bemühungen zur kompletten Abrüstung im Sinne des von allen Regierungen unterzeichneten Nichtverbreitungsvertrags in Gang gesetzt werden.

Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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