Artikel zu Atomwaffen, Abrüstung und Weiterverbreitung weltweit

IPPNW-Presseinfo vom 21. Juni 2006

US-Atomwaffen raus aus Europa

IPPNW unterstützt EU-Parlamentarier

21.06.2006 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW unterstützt eine Aktion europäischer Parlamentarier zum Abzug aller 480 noch auf europäischem Boden stationierten US-Atomwaffen. Für eine sogenannte "Schriftliche Erklärung" werben die beiden grünen Abgeordneten im Europäischen Parlament Caroline Lucas und Angelika Beer bei ihren KollegInnen um Unterschriften.

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IPPNW-Presseinfo vom 7. Juni 2006

Waffen des Terrors

Blixbericht: Abschaffung aller Atomwaffen

07.06.2006 Kein Geringerer als Hans Blix hat in einem Bericht, der UN-Generalsekretär Kofi Annan vorgelegt wurde, unmissverständlich deutlich gemacht: „Solange auch nur ein einziger Staat Atomwaffen besitzt, werden auch andere Länder solche Waffen haben wollen!” Der ehemalige Chef der UNO-Waffeninspektoren für den Irak und frühere IAEO-Generaldirektor erklärt zusammen mit 14 führenden internationalen Experten in der Schrift "Waffen des Terrors", dass nur eine konsequente Abschaffung aller bestehenden nuklearen Waffensysteme die weitere Verbreitung von Atomwaffen verhindern kann. Der Bericht ermahnt jene Staaten, die nuklearer Arsenale besitzen, ihre Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag zu erfüllen. Der Vertrag schreibt die sukzessive Reduzierung und Eliminierung dieser Arsenale vor.

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IPPNW-Presseinfo vom 14. Juli 2005

60 Jahre Atomwaffen

Millionen Krebstote durch Atomtests

14.07.2005 Vor 60 Jahren, am 16. Juli 1945, wurde in Alamogordo in der Wüste Neumexikos in den USA mit "Trinity" der erste Atomtest gezündet. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaaten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2.045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unterirdisch durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es alle anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich führten Indien und Pakistan zwölf Tests durch. Der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen ist auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests der Jahre 1957 bis 1963 zurückzuführen.

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Aus dem IPPNW-Forum 93,94/05

Die Chance nach dem Scheitern

Atomwaffensperrvertrag vor dem Aus?

27.05.2005 Die Diplomaten der Mitgliedsländer des NPT-Vertrages haben es nicht geschafft: Die Überprüfungskonferenz ist ergebnislos beendet worden. Wie kann es nun weiter gehen? Leise, ganz leise und doch eindringlich spricht der Generalsekretär der Vereinten Nationen zu den Diplomaten. Sein Anliegen ist ihm so wichtig wie scheinbar aussichtslos. Zum Beginn der Verhandlungen über den Atomwaffensperrvertrag ermahnt er die beteiligten Staaten, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Menschheit von der atomaren Bedrohung zu befreien.

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Bericht

Keine Einigung auf der Atomkonferenz in Sicht

Verhandlungen entwickeln sich negativ

26.05.2005 Auf der Überprüfungskonferenz des Atomwaffen-Sperrvertrags zeichnet sich bislang keine Einigung über ein Schlussdokument ab. Das ist keine große Überraschung unter den heutigen politischen Umständen und angesichts einer fehlenden Strategie jener Staaten, die das Nichtverbreitungssystem beibehalten wollen.

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Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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