Artikel zu Deutschland und Atomwaffen

IPPNW-Erklärung vom 10. April 2020

Erklärung zum Ostermarsch 2020

Die globale Ausbreitung eines Virus zeigt: Wir brauchen die globale Ausbreitung von Frieden

10.04.2020 Die umfassenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie verdeutlichen der IPPNW als ärztlicher Friedensorganisation, dass ein weltweiter Waffenstillstand, Abrüstung, Friedensverhandlungen und ein Ende von einseitigen Sanktionen notwendig sind. Nach der Pandemie darf es ein "Weiter wie zuvor" angesichts der sich zuspitzenden Gefahren für Mensch und Natur nicht geben. Der Schutz des Lebens erfordert stattdessen die Umsetzung der vielen kreativen Ideen zu globaler Umverteilung zugunsten der Armen, zu nachhaltiger Sicherheit durch Kooperation sowie zu sozial-ökologischem Wirtschaften.

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Mittelbayerische, 10. April 2020

Atombomber? Nein Danke!

Wenn Deutschland in den Rüstungswettlauf der Atomwaffenstaaten einsteigt, wäre das ein verheerendes Signal.

10.04.2020 Die Bundesregierung plant den Kauf von bis zu 90 Eurofighter-Jets sowie 45 F-18-Kampflugzeugen des US-Herstellers Boeing. Damit sollen die 90 veralteten Tornados der Bundeswehr ersetzt werden. 30 der F-18-Flugzeuge sind als Trägersysteme für den Einsatz von US-Atomwaffen vorgesehen. Eine endgültige Entscheidung für den Kauf wird in Kürze erwartet. Die Kosten für die neuen Kampfflugzeuge sind schwer abzuschätzen. Legt man die Beschaffungskosten der australischen Regierung für die F-18 Boeing zugrunde, kosten allein die 30 Atombomber etwa 7,5 Milliarden Euro.

IPPNW-Pressemitteilung vom 8. April 2020

Kein Kauf von Atombombern im Schatten der Corona-Krise!

Brief von Ärztinnen und Ärzten an die Bundesregierung

08.04.2020 Die von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für diese Woche angekündigte Entscheidung über den Kauf neuer atomwaffenfähiger F-18 Kampfflugzeuge muss verschoben werden, fordert die IPPNW in einem offenen Brief an die Bundesregierung.

Die F-18 sollen die veralteten Tornados der Bundeswehr ersetzen und dazu dienen, die in Büchel stationierten Atomwaffen im Ernstfall ins Ziel zu fliegen. Obwohl der Bundestag 2010 den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert hatte, wäre mit dem Kauf der F-18 die Fortsetzung der Stationierung von Atomwaffen in Deutschland für weitere Jahrzehnte faktisch beschlossen.

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Eine Recherche von ICAN und IPPNW Germany

Nukleare Ausgaben vs. Ausgaben Gesundheitswesen

Was wäre, wenn das Geld für Atomwaffen in das Gesundheitssystem fließen würde?

31.03.2020 Die Regierungen benötigen mehr Ressourcen, um ihren von der COVID-19-Pandemie betroffenen Bürger*innen zu helfen. Mit den öffentlichen Mitteln, die die Atomwaffenstaaten und ihre Alliierten für die Bereitstellung von Massenvernichtungswaffen ausgeben, könnte das Gesundheitswesen in diesen Ländern massiv gestärkt werden. ICAN hat ausgerechnet, wie viel medizinische Ausrüstung angeschafft und wie viel Gesundheitspersonal eingestellt werden könnte, legt man die Ausgaben Frankreichs, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten für die Wartung, Modernisierung und Entwicklung ihrer Atomwaffenarsenale zu Grunde. Für Deutschland haben wir die Kosten für die Anschaffung der Atombomber und die Investitionen ins deutsche Gesundheitssystem gegenübergestellt.

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Pressemitteilung vom 25. März 2020

Abzug der Atomwaffen aus Deutschland endlich umsetzen

25.03.2020 Vor genau zehn Jahren, am 26. März 2010, sprach sich der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland aus. Daran erinnern die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!“, die deutsche Sektion der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ (IPPNW), ICAN Deutschland und Ohne Rüstung Leben. Mit einer Unterschriftensammlung – an der sich bereits rund 5.000 Menschen beteiligt haben – und mehr als 40.000 Aktionspostkarten fordern sie eine Umsetzung des Beschlusses.

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Atomwaffen A-Z
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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