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Artikel zu Deutschland und Atomwaffen

Pressemitteilung vom 6.12.2019

Abrüstungsorganisationen werben für Dialog und Zusammenarbeit

Brief an die Delegierten des SPD-Parteitages in Berlin

06.12.2019 Die Abrüstungsorganisationen IPPNW und ICAN sowie die Initiative "Neue Entspannungspolitik Jetzt" appellieren in einem Brief an die Delegierten des SPD-Parteitages in Berlin, verstärkt mit der Zivilgesellschaft in Sachen Frieden und Abrüstung zusammen zu arbeiten. Die SPD solle sich gemeinsam mit der Zivilgesellschaft aktiv für den Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot, für einen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland, für die Einhaltung der Rüstungskontrollverträge und für eine neue Entspannungspolitik einsetzen.

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Wo bleibt die neue Abrüstungsinitiative, Herr Maas?

Offener Brief der ICAN-Partnerorganisationen in Deutschland

20.11.2019 Die deutschen Partner des Friedensnobelpreisträgers „Internationale Kampagne zur Ächtung von Atomwaffen“ (ICAN) haben sich heute anlässlich der Halbzeit der Großen Koalition in einem Offenen Brief an Außenminister Heiko Maas gewendet. Sie verweisen auf die Vereinbarung im Koalitionsvertrag, wonach Deutschland neue Initiativen für Rüstungskontrolle und Abrüstung ergreifen werde. "Bisher sehen wir jedoch keine solche Initiative, die den Herausforderungen unserer Zeit gerecht würde. Stattdessen sehen wir die wachsende Gefahr eines ungezügelten atomaren Wettrüstens und Militärmanöver in Europa, in denen der Atomkrieg geübt wird", heißt es in dem Schreiben.

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Pressemitteilung von IPPNW und ICAN vom 14.11.2019

Evangelische Kirche fordert deutschen Beitritt zum Atomwaffenverbot

EKD-Synode in Dresden

14.11.2019 Die Abrüstungsorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland begrüßen, dass die EKD-Synode gestern in Dresden die Bundesregierung in ihrer Abschlusserklärung aufgefordert hat, konkrete Schritte einzuleiten mit dem Ziel, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Bedauerlich ist allerdings, dass die Synode sich nicht dazu durchringen konnte, auch den Abzug der in Deutschland stationierten US-amerikanischen Atomwaffen zu fordern. Die EKD-Synode ist das höchste Gremium der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.10.2019

Atomwaffengegner*innen vor Gericht

Prozess in Bonn am UN-Tag der Abrüstung

22.10.2019 IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Inga Blum steht am UN-Tag der Abrüstung, dem 24. Oktober, um 11 Uhr in Bonn wegen Ordnungswidrigkeiten am Atomwaffenstandort Büchel (Rheinland-Pfalz) vor Gericht. Um 10 Uhr wird es vor dem Amtsgericht eine Mahnwache von Unterstützer*innen geben. Acht Aktivist*innen hatten am 18. Juni 2018 vor der Zufahrt zum Fliegerhorst, wo die US-Atombomben lagern, protestiert, um auf die Völkerrechtswidrigkeit der Beteiligung von deutschen Soldaten*innen bei einem eventuellen Atomwaffeneinsatz hinzuweisen. Der Atombombenabwurf wird von ihnen wiederholt geübt, zur Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Manöver des „Steadfast Noon“ zusammen mit anderen NATO-Partnern in England.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 15.10.2019

Protest auf dem Wendelstein gegen Atomwaffen

Gipfeltreffen der besonderen Art

15.10.2019 Über ein Dutzend Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW trugen am Sonntag, den 13. Oktober 2019 eine Gummirakete auf den Wendelstein und forderten am Gipfel eine Welt ohne Atomwaffen. Neben dem Klimawandel sind Atomwaffen und die nukleare Aufrüstung die größte Gefahr für unser Überleben. Im August dieses Jahres wurde der INF-Vertrag von den USA und Russland beendet, einer der wichtigsten Abrüstungsverträge für nukleare Mittelstreckenraketen. Eine erneute Stationierung von nuklearen Mittelstreckenraketen in Russland und durch die USA in Europa würde die Gefahr eines Atomkrieges in Europa erhöhen.

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Atomwaffen A-Z
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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