IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 23.03.2018

60 Jahre Atomwaffen sind genug!

Friedensnobelpreisträger fordern Abzug der Bomben aus Deutschland und Ende der nuklearen Teilhabe

Demonstration vor dem Eingang des NATO-Hauptquartiers 1998, Foto: IPPNW23.03.2018 

Die Atomwaffenstaaten rüsten auf, Donald Trump und Kim Jong-un treiben die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Was jedoch nur wenige Menschen wissen: Auch in Deutschland sind Atomwaffen stationiert – schätzungsweise 20 US-Bomben lagern auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz. Am Sonntag (25. März) ist es genau 60 Jahre her, dass der Bundestag die sogenannte „nukleare Teilhabe“ im Rahmen der NATO beschlossen hat.

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.03.2018

Finanzieren auch Sie Atomwaffensysteme?

ICAN-Studie „Don´t bank on the Bomb“

Don´t bank on the Bomb, Internationale Studie von ICAN und PAX, Grafik: www.atombombengeschaeft.de07.03.2018 

Laut der ICAN-Studie „Don´t bank on the Bomb“ finanzieren deutsche Kreditinstitute die Herstellung von Atomwaffen mit Milliardenbeträgen. Zehn deutsche Finanzdienstleister haben den Atomwaffen-Produzenten seit Januar 2014 insgesamt rund 10,37 Milliarden US-Dollar (8,41 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Spitzenreiter ist die Deutsche Bank mit 6,620 Mrd. Dollar, gefolgt von der Commerzbank mit 1,264 Mrd. Dollar und der Allianz mit 1,036 Mrd. Dollar.

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.03.2018

Friedensorganisationen begrüßen Gesprächsangebot im Atomkonflikt

Nordkorea/USA

Menschenkette gegen Atomwaffen am 18.11.2017 in Berlin, Foto: Michael Schulze von Glaßer07.03.2018 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW begrüßen das Gesprächsangebot Nordkoreas im Atomkonflikt mit den USA. „Gespräche und ein gewisses gegenseitiges Vertrauen sind die Voraussetzung, um eine nukleare Katastrophe zu verhindern. In der Vergangenheit haben Kim Jong-un und Donald Trump mit ihrer aggressiven Rhetorik leider immer wieder eskaliert. Das muss ein Ende haben“, sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und Vorstandsmitglied der deutschen Sektion der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN).

IPPNW-Pressemitteilung vom 2.03.2018

Friedensorganisationen kritisieren atomares Wettrüsten

Putin droht mit neuen „unschlagbaren“ Atomwaffen

Protestaktion anlässlich der Verhandlungen über das UN-Atomwaffenververbot am 28.07.2017 in New York, Foto: Ralf Schlesener02.03.2018 

Die Friedensorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland kritisieren die angekündigte atomare Aufrüstung in der Wahlrede von Russlands Präsident Wladimir Putin. „Jetzt steigt auch Putin in den Potenzstreit mit Donald Trump und Kim Jung-un ein“, sagt Xanthe Hall, Abrüstungssprecherin der IPPNW und Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland. „Damit ist die Renaissance des atomaren Wettrüstens, das bereits lange in Gange ist, endgültig amtlich.“

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 15.2.2018

Die Abschreckungspolitik treibt die Welt an den atomaren Abgrund

Münchener Sicherheitskonferenz

Protestaktion in New York anlässlich der Verhandlungen über einen Atomwaffenverbotsvertrag, Foto: Ralf Schlesener15.02.2018 

Die Bundesregierung muss der Abschreckungspolitik und der Nuklearen Teilhabe den Rücken kehren und dem UN-Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beitreten. Das fordern die Friedensorganisationen IPPNW und ICAN Deutschland anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz, die am morgigen Freitag beginnt. „Union und SPD billigen im Koalitionsvertrag die weitere Stationierung und Aufrüstung der US-Atomwaffen in Deutschland. Das Regierungsprogramm zeugt angesichts der gegenwärtigen nuklearen Bedrohung von einer beunruhigenden Orientierungslosigkeit“, kritisiert Sascha Hach von ICAN Deutschland.

Kommentar & Meinung
Kommentar & Meinung
Themen & Projekte
Themen & Projekte
Aktion
Aktion
Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z

Webdossier

UN-Hauptquartier in New York. Foto: UN

Vom 27. April bis 22. Mai 2015 fand in New York die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. 
Lesen Sie hier mehr darüber

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
Kontakt

Sitemap Überblick