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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 18. Juni 2018

Außenminister Maas soll sich für Abzug der US-Atombomben einsetzen

Friedensaktivisten blockieren Atomwaffenstützpunkt

18.06.2018 Mit einer Blockade des Atomwaffenstützpunkts im rheinland-pfälzischen Büchel haben Friedensaktivisten heute die Protestwoche gegen die in Deutschland stationierten US-Atombomben fortgesetzt. Am Montagmorgen versperrten rund 20 Menschen die Zufahrtsstraßen am Lutzerather Tor und am Haupttor des Fliegerhorstes der Bundeswehr, wo immer noch schätzungsweise 20 Nuklearsprengköpfe gelagert werden. Die Polizei löste die Blockade am Haupttor nach kurzer Zeit auf und erteilte Platzverweise. Der Bundestag hatte 2010 mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und FDP den Abzug der Atomwaffen gefordert, passiert ist allerdings nichts. Bundeswehr-Soldaten trainieren regelmäßig den Einsatz der Bomben und damit den Massenmord an Zivilisten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Juni 2018

Fahrplan zur atomaren Abrüstung der koreanischen Halbinsel

Atomgipfel in Singapur

12.06.2018 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un zu einer vollständigen Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Allerdings bleibt die Erklärung sehr unkonkret und enthält bisher wenig substantielle Verabredungen. Die IPPNW ist gemeinsam mit der internationalen Kampagne ICAN der Auffassung, dass nur ein Prozess, der auf dem Völkerrecht und internationalem Recht basiert, eine vollständige Abrüstung und eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel erreichen kann.

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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung

„Frieden und Sicherheit nur ohne Atomwaffen“

Nobelpreisträger begrüßen koreanische Abrüstungspläne

27.04.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW freuen sich über das Bekenntnis Nord- und Südkoreas zur „vollständigen nuklearen Abrüstung“. Die beiden Staaten sprechen in einer heutigen Erklärung vom Ziel einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel. Kim Jong-un bekräftigte sein Versprechen, dass es keine weiteren Atomtests geben werde. Martin Hinrichs aus dem Vorstand von ICAN Deutschland kommentiert: „Frieden und Sicherheit in Korea wird es nur ohne Atomwaffen geben. Daher ist die Erklärung von Nord- und Südkorea ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir erwarten nun konkrete Pläne zum Beenden des Atomwaffenprogramms.“

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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 12.04.2018

Kritik an Verurteilung von Atomwaffengegnerinnen

Friedensnobelpreisträger "Protest gegen Atomwaffen ist dringend nötig"

12.04.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW kritisieren das Urteil gegen zwei junge Aktivistinnen, die gewaltfrei gegen die in Deutschland gelagerten US-Atombomben protestiert hatten. Vor rund eineinhalb Jahren hatten die beiden zusammen mit anderen Mitstreitern die Start- und Landebahn des Fliegerhorsts Büchel (Rheinland-Pfalz) blockiert, um auf die permanente Bedrohung durch die dort gelagerten Atomwaffen aufmerksam zu machen. Heute hat das Landgericht Koblenz die Aktivistinnen in zweiter Instanz wegen Hausfriedensbruch zu einer Geldstrafe in Höhe von ingesamt 1.050 Euro verurteilt.

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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 23.03.2018

60 Jahre Atomwaffen sind genug!

Friedensnobelpreisträger fordern Abzug der Bomben aus Deutschland und Ende der nuklearen Teilhabe

23.03.2018 Die Atomwaffenstaaten rüsten auf, Donald Trump und Kim Jong-un treiben die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Was jedoch nur wenige Menschen wissen: Auch in Deutschland sind Atomwaffen stationiert – schätzungsweise 20 US-Bomben lagern auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz. Am Sonntag (25. März) ist es genau 60 Jahre her, dass der Bundestag die sogenannte „nukleare Teilhabe“ im Rahmen der NATO beschlossen hat.

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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