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Aktuelles zur deutschen Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“

Pressemitteilung ICAN & IPPNW, 18.02.2016

Finanzierung von Atomwaffen auf Platz eins der medial vernachlässigten Themen

Finanzinstitute investieren in Atomwaffentechnologie.18.02.2016 

Deutschlandfunk und die Initiative Nachrichtenaufklärung haben am Mittwoch die Top 10 der Themen präsentiert, über die 2015 in den Medien nicht ausreichend berichtet wurde. Die Finanzierung von Atomwaffen belegte dabei den ersten Platz: Zwar investieren deutsche Finanzinstitute immer noch im großen Stil in Konzerne, die in die Herstellung, Entwicklung und Instandhaltung von Atomwaffen verwickelt sind. Trotzdem taucht dieses Thema in den Nachrichten so gut wie gar nicht auf. Dies macht es den betreffenden Akteuren umso leichter, weiterhin auf Kosten der Sicherheit von Mensch und Umwelt Profite zu machen.

Ankündigung

Aktionspräsenz und Friedenswiese in Büchel

20 Wochen Aktionen gegen Atomwaffen in Deutschland

27.01.2016 

In Büchel lagern zwanzig Atomwaffen. Zwanzig Wochen vom 26. März bis zum 9. August sollen jeweils Gruppen vor Ort mit ihren jeweiligen Symbolen Mahnwachen halten oder gewaltfreie Aktionen durchführen. Es entsteht ein dauerhafter Friedenswiese mit Symbolen für den Frieden. Darüber hinaus werden alle aufgerufen, eine Selbstverpflichtung zu unterschreiben. Am Ostermontag, den 28. März findet in Büchel der Ostermarsch statt. In diesem Rahmen wird die Friedenswiese eröffnet, als bleibendes Mahnmal und Hoffnungszeichen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.11.2015

Immer mehr Finanzinstitute lassen die Bombe fallen

Studie "Don’t Bank on the Bomb"

Protest gegen Atomwaffeninvestitionen, Frankfurt, Oktober 2015. Foto: IPPNW12.11.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt, dass weltweit 53 Finanzunternehmen Investitionen in die Produktion von Atomwaffen verboten oder reduziert haben. Das sind 150 Prozent mehr Banken und Versicherungen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der vierten Ausgabe der Studie "Don't Bank on the Bomb", die die niederländische Friedensorganisation PAX heute veröffentlicht hat. Diese Steigerung macht die wachsende Stigmatisierung von Atomwaffen deutlich, deren Einsatz katastrophale humanitäre Folgen für die gesamte Menschheit hat. Trotzdem listet der Bericht noch 382 Banken, Versicherungen und Rentenfonds auf, die seit Januar 2012 fast 500 Milliarden US-Dollar für die Produktion für nukleare Waffensysteme zur Verfügung gestellt haben.

IPPNW-Pressemitteilung vom 29.10.2015

"Spar Dir den Atomkrieg"

Bundesweite Aktion zum Weltspartag

www.atombombengeschaeft.de29.10.2015 

Anlässlich des Weltspartags am 30. Oktober fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Banken im Rahmen der Kampagne "Atomwaffen - ein Bombengeschäft" auf, sich aus der Finanzierung von Atomwaffentechnologie zurückzuziehen. Zehn deutsche Finanzinstitute investieren Milliarden in Firmen, die Atomwaffenkomponenten oder Trägersysteme herstellen, entwickeln oder produzieren.

IPPNW-Pressemitteilung vom 24.09.2015

IPPNW unterstützt Aufruf von Hermann Theisen zum "Whistleblowing"

Öffentlichkeit benötigt Informationen über Stationierung von neuen US-Atomwaffen

Friedensaktivist Hermann Theisen, Foto: privat24.09.2015 

Das Amtsgericht Cochem verhandelt heute über die Frage der Strafbarkeit von Aufrufen zum Whistleblowing. Anlass des Strafverfahrens sind Flugblätter des Heidelberger Friedensaktivisten Hermann Theisen, in denen er die Bundeswehrsoldaten aufgerufen hat, die Zivilgesellschaft über die Modernisierung der US-Atomwaffen in Deutschland zu informieren. Die IPPNW unterstützt seine Argumentation, dass ein Appell an das Gewissen von Soldaten, mit dem Ziel eine Debatte herbeizuführen, nicht strafbar sein kann. So hatte auch das Verwaltungsgericht Koblenz bereits im Januar 2015 ein Verbot der Verteilung von Flugblätten als "erhebliche Grundrechtsbeschränkung" aufgehoben. Das Amtsgericht Cochem wirft Theisen Geheimnisverrat vor.

Aktion
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Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z
Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Start der Kampagne „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“

Materialien

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Postkarte „20 Wochen gegen 20 Atombomben“ bewirbt die Aktionspräsenz vor Ort in Büchel vom 26.3. bis 9.8. Format DIN A6

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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