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Aktuelles zur deutschen Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“

Initiative

Kirchentag: gegen nukleare Kriegsgefahr

Ökumenisch-interreligiöse Solidarisierungsaktion

07.06.2015 Am 6. Juni 2015 wurde auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart mit großer Mehrheit eine von IPPNW-Mitglied Ulrich Börngen eingebrachte Resolution angenommen. Unter der Überschrift "Ökumenisch-interreligiöse Solidarisierungsaktion gegen nukleare Kriegsgefahr" forderten die TeilnehmerInnen des Kirchentags die Bundesregierung u.a. auf, die österreichische Initiative für ein völkerrechtliches Abkommen zum umfassenden Verbot von Atomwaffen zu unterstützen.

Beitrag von Ernst-Ludwig Iskenius

Packt Eure Zahnbürsten ein

Mitmachen bei der "Büchel65" - Abschlussblockade

19.05.2015 Die Kampagne „Büchel65“ neigt sich langsam dem Ende zu. Immerhin haben bisher an 26 Tagen insgesamt mehr als 300 Personen den Atomwaffenstandort Büchel blockiert und damit deutlich gemacht, dass sie das Unrecht, das von der Existenz von Atomwaffen ausgeht, nicht länger mittragen wollen. Dies wird durch zivilen Ungehorsam gewaltfrei unterstrichen. Mehrmals war der Fliegerhorst total dicht, zuletzt letzten Samstag, als eine Berliner Gruppe zusammen mit dem Versöhnungsbund blockierte. Es haben etliche IPPNW-Kollegen und -Kolleginnen an Büchel65 teilgenommen, als Gruppe waren besonders die Bremer, Mannheimer und Stuttgarter/innen aktiv. Ihnen gebührt unser besonder Dank.

Beitrag von Dr. Hildegard Zürn-Müller

Stuttgarter Widerstand in der Eifel

Protestaktion "Büchel 65"

14.05.2015 Am 14. Mai 2015 brach eine Gruppe von sieben Personen, Mitgliedern der IPPNW und Aktive aus dem Widerstand gegen Stuttgart 21, frühmorgens von Stuttgart nach Büchel in der südlichen Eifel auf, um dort im Rahmen der Aktion Büchel65 vor dem Fliegerhorst zu blockieren. Wir identifizieren uns mit dem Anliegen von Büchel65, dass die letzten Atomwaffen auf deutschem Boden abgezogen und nicht, wie geplant, „modernisiert“, d.h. mit Milliardenaufwand durch zielgenauere, in ihrer Sprengkraft abstufbare Waffen ersetzt werden, was die Illusion nährt, ein Atomkrieg wäre führbar.

05.05.2015 Die IPPNW-Regionalgruppe Mannheim  blockierte am heutigen Morgen zusammen mit der Kurve Wustrow, einem Bildungswerk für Friedensarbeit im Wendland, erfolgreich das Haupttor des Atomwaffenstützpunktes Büchel/Eifel. Über eine halbe Stunde konnte der Verkehr in den Fliegerhorst nicht fließen und staute sich mehrere 100 Meter auf der angrenzenden Bundesstrasse. Damit sind die beiden Gruppen einem Aufruf von Büchel65 gefolgt, dem bestehenden Unrecht, das von  Atomwaffen ausgeht, mit Zivilem Ungehorsam zu begegnen. Die Aktivisten wollten auf das katastrophale humanitäre Leid für Menschen und Umwelt im Falle einer einzigen Atomwaffenexplosion, gezielt oder aus Versehen, hinweisen. „In einem solchen Fall können wir als Ärzte nicht mehr helfen.“ Deshalb gibt es aus ärztlicher Sicht nur ein einziges Rezept: Die Prävention, nämlich das Verbot von Atomwaffen und deren rigorose Abschaffung.

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Pressemitteilung vom 23.4.2015

Bundesregierung soll sich stärker für die atomare Abrüstung einsetzen

Bundestagsdebatte / Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York

23.04.2015 Die Kampagne atomwaffenfrei.jetzt, die von 50 Organisationen und Gruppen getragen wird, ruft die Bundesregierung auf, anlässlich des Beginns der vierwöchigen Konferenz in New York zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags am kommenden Montag mutiger für die atomare Abrüstung einzutreten. Der Antrag der großen Koalition, der am Freitag debattiert wird, enthält keine konkreten Forderungen für Abrüstungsschritte, die die Bundesregierung unternehmen kann, sondern beschränkt sich auf vage Formulierungen und Wunschäußerungen. Der Schwerpunkt des Antrags liegt vor allem auf der Nichtverbreitung von Atomwaffen.

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Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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