Aktuelles zur deutschen Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“

Öffentliche Veranstaltung in Berlin

Wege zur atomwaffenfreien Welt

21.02.2013 International ist eine Welt ohne Atomwaffen ein einvernehmlich erklärtes Ziel. Doch praktisch verstoßen alle Atommächte – die offiziellen und die inoffiziellen – durch permanente Aufrüstung gegen diese Bekundungen und entsprechende UN-Resolutionen. Was kann die Zivilgesellschaft also tun, um den Abrüstungsprozess voranzutreiben? Welche Hürden müssen überwunden und welche Schritte sollen gegangen werden? Diesen Fragen widmete sich gestern eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung in Berlin. Ab heute tagt eine nukleare Abrüstungskonferenz für Diplomaten und Politiker aus aller Welt im Auswärtigen Amt zum gleichen Thema. Die IPPNW gehört als Teil des Bündnisses „Zukunft ohne Atomwaffen“ zu den Mitorganisatoren und Veranstaltern.

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Pressemitteilung vom 31.1.2013

Atomwaffenmodernisierung an der Fiskalklippe

Offener Brief an Guido Westerwelle anlässlich Sicherheitskonferenz

31.01.2013 Abrüstungsbefürworter der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ haben Außenminister Guido Westerwelle in einem Offenen Brief aufgefordert, sich auf der Münchener Sicherheitskonferenz gegenüber den USA für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Zudem solle er die Modernisierung der in Europa stationierten, nicht-strategischen B61-Nuklearwaffen thematisieren. Angesichts der drohenden Fiskalklippe findet in den USA derzeit eine Diskussion über die Bewilligung der Gelder für die Modernisierung dieser Bomben statt. mehr

Pressemitteilung vom 13.9.2012

Abzug statt Modernisierung

Keine Lebensdauerverlängerung der Atomwaffen in Europa

13.09.2012 Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" wendet sich gegen die Modernisierung und den weiteren Verbleib der US-Atomwaffen in Deutschland. In der heute veröffentlichten Studie "Atomwaffen-Modernisierung in Europa – Das Projekt B 61-12" belegen die Autoren Otfried Nassauer und Gerhard Piper, dass die USA weit mehr planen als eine simple Lebensdauerverlängerung der atomaren Bomben. Die auch in Büchel stationierte B61-Bombe soll so weit modernisiert werden, dass sie neue Einsatzmöglichkeiten bietet. Sie wäre damit viel präziser und lenkfähiger als die alte. Ihr Einsatz soll weniger so genannte "Kollateralschäden" verursachen. Damit könnte die Hemmschwelle sinken, diese Waffen auch einzusetzen.

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05.09.2012 Die US-Atomwaffen bleiben bis auf weiteres in Deutschland. Das wurde laut der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau bereits im Mai 2012 auf dem NATO-Gipfel in Chicago still und heimlich beschlossen. Die Ärzteorganisation IPPNW, Trägerin der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle nun auf, klar Position zu den Modernisierungsplänen und zum Verbleib der Atomwaffen in Deutschland zu beziehen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 1.6.2012

5 vor 12 – JETZT ist Zeit zum Aufwachen!

Aktionstag für Atomwaffenfreiheit am 2. Juni 2012

01.06.2012 Die Internationale Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN) ruft am 2. Juni 2012 weltweit alle Atomwaffengegner auf, eine sofortige Aufnahme von Verhandlungen für eine Ächtung von Atomwaffen zu fordern. Auch die  deutsche Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ beteiligt sich an diesem Aktionstag. 

Die Kampagne will die Öffentlichkeit am 2. Juni 2012 darauf aufmerksam machen, dass die 20.000 Atomwaffen in der Welt katastrophale humanitäre Folgen auslösen können. Als „Weckruf“ verbreiten Atomwaffengegner den Link zu einem kurzen Video, das diese Aussage eindrucksvoll vermittelt. Alle sind aufgefordert, das Video an diesem Tag an Freunde und Bekannten weiter zu leiten.

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Materialien


IPPNW-Forum 155 "Divestment: Kein Geld für Atomwaffen"

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Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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