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Atomwaffen in Deutschland

Noch heute sind US-Atombomben in Deutschland im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO stationiert. Diese hat zwei Aspekte. Zum einen die technische Teilhabe: Deutsche Pilot*innen und Flugzeuge können im Kriegsfall US-Atomwaffen einsetzen und trainieren dies in Friedenszeiten. Zum anderen die politische Teilhabe: Dem Recht, über Nuklearstrategie, Nuklearwaffenstationierung und Nuklearwaffeneinsatzplanung in der Nuklearen Planungsgruppe der NATO mitdiskutieren zu können. Als Trägersysteme stehen in Büchel in der Eifel deutsche Tornados zur Verfügung, die demnächst durch F35-Kampfflugzeuge ausgetauscht werden sollen. Auch die US-Atombomben werden mit modernisierten B61-12 "Smart"-Bomben ersetzt, die lenkfähig und und somit zielgenauer sein sollen und damit die Hemmschwelle für ihren Einsatz heruntersetzen.

Artikel zu Deutschland und Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung vom 26. August 2021

Nukleare Teilhabe beenden: Impulse für ein atomwaffenfreies Deutschland

Neue Publikation

26.08.2021 Im Vorfeld des ersten TV-Duells veröffentlichen IPPNW und ICAN Deutschland heute die Publikation "Impulse für ein atomwaffenfreies Deutschland: Nukleare Teilhabe beenden, nukleare Abschreckung delegitimieren". 15 Autor*innen aus der Zivilgesellschaft geben darin Denkanstöße für eine Debatte zum Ende der nuklearen Abschreckung. Die Bundestagswahl bietet die Chance, Deutschlands Rolle in der Atomwaffenpolitik neu auszurichten.

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Interview mit Lars Pohlmeier

Atomkrieg: "Deutschland wäre strategisches Ziel"

12.07.2021 Über 80 Prozent der Deutschen ist gegen Nuklearwaffen und fordert deren Abzug aus Deutschland, so auch der Bundestag. Weshalb liegen in der Eifel dennoch US-Atombomben zum Einsatz bereit? In kaum einem Politikbereich handelt die Bundesregierung so widersprüchlich wie in ihrer Haltung zur Verbreitung atomarer Waffen. Telepolis sprach mit Dr. med. Lars Pohlmeier, dem Co-Vorsitzenden der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) über die Hintergründe einer Aktion in Büchel, Rheinland Pfalz.

IPPNW-Pressemitteilung vom 11. Juli 2021

Protest, Theaterperformance und Atomwaffenverbotsvertrag

Eine Bilanz der Aktionswoche in Büchel

11.07.2021 Am Atomwaffenstandort in Büchel haben ca. 140 Aktivist*innen von IPPNW und ICAN vom 06. bis zum 11. Juli 2021 für den Abzug der US-Atomwaffen und einen Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag protestiert. Die diesjährige Aktionswoche war genauso vielfältig wie die Menschen, die dabei waren. Ein buntes Programm aus Workshops, Theater, der Geburtstagsfeier des Atomwaffenverbotsvertrags und gut vorbereiteten Protestaktionen vor den Toren des Fliegerhorsts prägten die Woche.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 07. Juli 2021

Atomwaffen-Protest aktuell wie lange nicht

Aktionswoche als Signal für künftige Bundesregierung

07.07.2021 Anlässlich des heutigen 4. Jahrestages des Vertrages zum Verbot von Atomwaffen demonstrieren in dieser Woche über 100 Aktivist*innen von IPPNW und ICAN am Fliegerhorst in Büchel gegen die dort stationierten US-Atomwaffen. Mit ihrem Protest fordern sie von der künftigen Bundesregierung ein Ende der nuklearen Teilhabe und den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV).

Die Aktionswoche startete mit der Fahrradsternfahrt “Bikes not Bombs” von Bonn, Trier, Mainz, Koblenz und Cochem.

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IPPNW-Presseankündigung vom 23. Juni 2021

IPPNW und ICAN Aktionstage gegen Atomwaffen

Presseankündigung: Protestaktion vom 06. Juli - 11. Juli 2021, Militärstützpunkt Fliegerhorst Büchel

23.06.2021 84 Prozent der Deutschen sind gegen die nuklearen Teilhabe – dennoch lagern auf dem Fliegerhorst Büchel offiziell 20 US-Atombomben. Um darauf aufmerksam zu machen und gegen die geplante Modernisierung der Atomwaffen zu protestieren, kommen vom 06. bis zum 11. Juli 2021 etwa 100 Aktivist*innen in Büchel zusammen. Workshops, Theater und Aktionen sorgen für ein buntes Programm und starke Bilder.


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Aktionscamp in Nörvenich 2024

Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialien

Massenvernichtungs-waffen im Namen der Kirche?
Die Stellungnahme kritisiert die Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland - insbesondere den Versuch, den Besitz von Atomwaffen, die Abschreck-ungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen.

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Factsheet: Die B61-12-AtombombeIPPNW-Factsheet: Die B61-12-Atombombe.
Die neuen US-Atombomben sollen ab 2023 in mindestens vier europäischen NATO-Staaten stationiert werden: Belgien, Deutschland, Italien und den Niederlanden. April 2023.

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Impulse für ein atomwaffenfreies DeutschlandBroschüre: Impulse für ein atomwaffenfreies Deutschland. Die nukleare Abschreckung muss überwunden werden – die wahrscheinlichen humanitären Folgen der nuklearen Abschreckung darf die Politik nicht länger in Kauf nehmen. 2021.

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