Artikel zu Deutschland und Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung vom 24. Juni 2022

IPPNW fordert Aufklärung über humanitäre Folgen von Atomwaffen im Bundestag

Ende der Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag

24.06.2022 Gestern Abend ist die erste Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) zu Ende gegangen. Der Vertreter der Bundesregierung, Botschafter Rüdiger Bohn, sprach von einem "Schulterschluss" der unterstützenden und der skeptischen Staaten. Die Friedensnobelpreisträger-Organisation Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßte den konstruktiven Ansatz der Bundesregierung, forderte jedoch weitergehende Initiativen und eine enge künftige Zusammenarbeit mit den Vertragsstaaten und der Zivilgesellschaft.

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F.A.Z., 10. Juni 2022

Bundesrat stimmt Sondervermögen für Bundeswehr zu

Berichterstattung über die Demonstration gegen die Abstimmung im Bundesrat über das Sondervermögen der Bundeswehr

10.06.2022 Eine Woche nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat das Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr beschlossen. Die für die Verankerung im Grundgesetz erforderliche Zweidrittelmehrheit kam zustande, obwohl sich vier Länder der Stimme enthielten: Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Thüringen. Hier ist die Partei Die Linke an der Regierung beteiligt. Die vier Länder haben zusammen 14 der 69 Stimmen in der Länderkammer. Die Zweidrittelmehrheit ist mit 46 Stimmen erreicht.

Radio Dreyeckland, 9. Juni 2022

Protestwoche gegen US-Atomwaffen in Deutschland!

Lars Pohlmaier, IPPNW-Vorsitzender, spricht im Interview über die Protestwoche in Büchel

09.06.2022 Mit der IPPNW- und ICAN-Aktionswoche vom 05. bis 10. Juli 2022 klären wir dieses Jahr über die aktuelle Modernisierung auf und zeigen, dass die Bomben Büchel und Deutschland zum potenziellen Ziel eines konventionellen oder nuklearen Angriffs machen. IPPNW und ICAN laden ein. Konrad sprach mit Dr. med Lars Pohlmaier.
 

IPPNW-Pressemitteilung vom 03. Juni 2022

Nein zu 100-Milliarden-Euro Aufrüstung!

Friedensaktivist*innen protestieren vor dem Bundestag

03.06.2022 Mit einer Kundgebung und einer Protestaktion demonstrierten heute zahlreiche Friedensorganisationen gegen die geplante Änderung des Grundgesetzes und die massive Erhöhung des Verteidigungsetats. Durch Ausgaben in Höhe von 100 Milliarden Euro werde eine Militarisierung festgeschrieben, die durch nachfolgende Generationen kaum noch zu korrigieren wäre und den Handlungsspielraum zukünftiger Regierungen erheblich einengen würde. Zudem ziehe das 100-Milliarden-Programm nicht nur finanzielle, sondern auch intellektuelle Ressourcen von den globalen Herausforderungen wie der Klimakatastrophe ab.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30. Mai 2022

Mehr Geld für Rüstung als für Klima und Gesundheit

"Sondervermögen" für die Bundeswehr

30.05.2022 Die IPPNW fordert die Bundestagsabgeordneten auf, gegen das „Sondervermögen“ der Bundeswehr zu stimmen. Durch Ausgaben in dieser Höhe würde eine Militarisierung festgeschrieben, die durch nachfolgende Generationen kaum noch zu korrigieren wäre und die den Handlungsspielraum zukünftiger Regierungen erheblich einengen würde. Das „Sondervermögen“ dient, entgegen der generellen Darstellung, nicht nur zum Ausgleich von Ausrüstungsmängeln der Bundeswehr, sondern auch zu einer atomaren Aufrüstung durch den Kauf neuer Kampfbomber für die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen.

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Ansprechpartner*innen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0177 / 475 71 94
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