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Artikel zum Thema Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung

Nordkorea-Krise: IPPNW fordert Ende der Kriegsrhetorik

"Nagasaki muss der letzte Ort sein, der einen Atombombenabwurf erlitten hat."

Tomohisa Taue, Bürgermeister von Nagasaki. Foto: Tim Wright / ICAN09.08.2017 

Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den täglich weiter eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu entschärfen. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Beide Seiten müssen mit ihrer Kriegsrhetorik aufhören und miteinander über Deeskalationsmaßnahmen reden. "Gerade am heutigen Tag – 72 Jahre nach dem Atomwaffenabwurf auf Nagasaki – ist es obszön, direkt oder indirekt mit Atomwaffen zu drohen" sagt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW.

FAZ.net-Gastbeitrag von Dr. Alex Rosen

Zynisches Feuerspiel

Atombomben nach Hiroshima

Der Atompilz über Hiroshima, eine Stunde nach der Explosion am 6. August 1945, auf einem Foto der amerikanischen Streitkräfte.06.08.2017 

Im August 1945 verschwanden die beiden Städte Hiroshima und Nagasaki im Inferno der Atombomben. Mehr als 200.000 Menschen wurden durch die Angriffe getötet, Zehntausende starben an den Spätfolgen ihrer Verbrennungen, Verletzungen und der Radioaktivität. Die Überlebenden dieser Angriffe eint seit 72 Jahren ein gemeinsames Ziel: Sie wollen noch in ihrer Lebenszeit eine Welt ohne Atomwaffen und atomare Bedrohung erreichen. Sie wollen, dass nachfolgende Generationen niemals wieder die Hölle auf Erden erleben müssen, die sie durchgemacht haben.

IPPNW-Pressemitteilung

Nie wieder Hiroshima: Atomwaffen werden verboten

Hiroshima- und Nagasakitage 2017

Die Hiroshima-Überlebende Setsuko Thurlow redet im Juli 2017 in der UN, New York. Foto: Ralf Schlesener02.08.2017 

Seit mehr als 70 Jahren verfolgen die Hibakusha, die Überlebenden der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki, das Ziel einer atomwaffenfreien Welt. Die Hiroshima-Überlebende Setsuko Thurlow sagte dazu vor kurzem während eines Besuchs in Berlin: "Niemand soll die Unmenschlichkeit und das unsägliche Leid erfahren, das die Hibakusha erleiden mussten." Ihrem Ziel sind die Hibakusha nun einen großen Schritt näher gekommen: Am 7. Juli 2017 verabschiedeten 122 Staaten bei den Vereinten Nationen einen Vertrag zur völkerrechtlichen Ächtung von Atomwaffen. Die Atomwaffenstaaten und ihre Verbündeten, die an der atomaren Abschreckung festhalten wollen, boykottierten die Verhandlungen – auch die Bundesrepublik.

Pressemitteilung vom 18.07.2017

Aktivisten setzen ein Zeichen gegen Atomwaffen und besetzen Atomwaffenbunker in Büchel

US-AktivistInnen trafen Oberstleutnant Gregor Schlemmer und übergaben ihm eine Kopie des Atomwaffenverbotsvertrages. Foto: atomwaffenfrei.jetzt18.07.2017 

Eine internationale Gruppe von fünf Friedensaktivisten ist in der Nacht von Montag, den 17. Juli 2017 weit in den Fliegerhorst Büchel eingedrungen. Zum ersten Mal in der 21-jährigen Geschichte der Proteste gegen die dort stationierten US-amerikanischen thermonuklearen B61-Bomben, sind die Aktivisten auf einen der großen Bunker für Atomwaffen gestiegen. Nachdem sie zwei Außenzäune sowie anschließend zwei weitere Zäune aufgeschnitten hatten, die um den großen, mit Erde bedeckten Bunker stehen, saßen die fünf Aktivisten über eine Stunde unentdeckt auf dem Bunker.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.07.2017

Keine Geschäfte mit Atomwaffenträgersystemen

Deutsch-Israelischer U-Boot-Deal

Dolphin U-Boot in Deutschland vor der Auslieferung nach Israel, Foto: IDF13.07.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die Lieferung von U-Booten an Israel zu stoppen. Experten zufolge können diese U-Boote mit Marschflugkörpern und nuklearen Sprengköpfen ausgestattet werden. “Es ist ein verheerendes politisches Signal, wenn Deutschland kurz nach der historischen Verabschiedung eines UN-Vertrags zum Atomwaffenverbot einen Atomwaffenstaat bei der atomaren Aufrüstung unterstützt“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

Aktion
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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Petition

Atomwaffenverbotsvertrag

Alex Rosen über Atomwaffen

Interview mit Dr. Alex Rosen - Weltnetz.TV

"Atomwaffen verbieten!," Video von Weltnetz.TV (Youtube)
Teil 1 | Teil 2

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
Kontakt

Hibakusha Weltweit

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