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Artikel zum Thema Atomwaffen

ICAN-Pressemitteilung vom 14.06.2017

Deutsche wollen andere Atomwaffenpolitik der Regierung

Umfrage zum deutschen Boykott der Verhandlungen über Atomwaffenverbot

Außenminister Sigmar Gabriel, Foto: Dominik Butzmann / SPD14.06.2017 

Die große Mehrheit der Deutschen kritisiert die Atomwaffenpolitik der Bundesregierung. Drei von vier Bürgern möchten einer repräsentativen Meinungsumfrage zufolge, dass sich die Bundesrepublik an den internationalen Verhandlungen über ein Verbot der Massenvernichtungswaffen beteiligt. Bislang boykottiert die Regierung diese Gespräche auf UN-Ebene. Die Umfrage wurde von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) bei YouGov Deutschland in Auftrag gegeben. Befragt wurden 2072 Personen, die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung über 18 Jahren.

ICAN-Pressemitteilung vom 13.06.2017

Friedensaktivisten kritisieren Boykott der Verhandlungen über Atomwaffenverbot

Protest: Lichtprojektion am Auswärtigen Amt

ICAN-Lichtprojektion vor dem Auswärtigen Amt, Foto: www.icanw.de13.06.2017 

Mit einer meterhohen Lichtprojektion am Gebäude des Außenministeriums haben Friedensaktivisten gegen die Atomwaffenpolitik der Bundesregierung protestiert. In der Nacht auf Dienstag hat die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) eine Botschaft auf die Wand an der Ostseite des Auswärtigen Amts geworfen: „Die UN verhandeln ein Atomwaffenverbot. Deutschland aber fehlt!“ Daneben war ein leerer Stuhl zu sehen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.06.2017

Für ein atomwaffenfreies Europa – US-Atomwaffen abziehen

Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“

IPPNW-Protestaktion vor dem Haupttor des Fliegehorstes Büchel, auf dem US-Atomwaffen stationiert sind, Foto: IPPNW12.06.2017 

Ab kommenden Donnerstag verhandeln in New York mehr als 130 Staaten über ein Atomwaffenverbot - ohne Beteiligung der Bundesregierung. Um dem Verbotsprozess mehr Öffentlichkeit zu verschaffen, hat die ärztliche Friedensorganisation IPPNW am Sonntag ein Internationales Symposium „Verbot von Atomwaffen: Eine europäische Sicht“ am US-Atomwaffenstandort in Büchel (Eifel) mit 70 TeilnehmerInnen veranstaltet. Heute morgen fand an drei Toren zum Fliegerhorst Büchel zudem eine Blockade statt.

Außenansicht von Dr. Alex Rosen

Zeit, Atomwaffen zu ächten!

Die Deutschen befürworten ein Verbot von Atomwaffen. Die Regierung findet dennoch Gründe, UN-Verhandlungen zu unterlaufen.

Alex Rosen, Foto: IPPNW27.05.2017 

Diese Woche ist die Menschheit dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt einen Schritt näher gekommen: Seit Montag liegt erstmals ein Vertragsentwurf zur Ächtung von Atomwaffen vor. Zwei Drittel aller Staaten der Welt, 132 an der Zahl, hatten für dieses Dokument bei Verhandlungen in New York im März dieses Jahres die Grundlage gelegt. In dem Vertragsentwurf weisen sie auf die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen hin und stellen unmissverständlich fest, dass jeglicher Einsatz dieser Waffen unvereinbar wäre mit dem Völkerrecht, insbesondere den Genfer Konventionen. Atomwaffen zu stationieren bedeutet, einen Massenmord an der Zivilbevölkerung eines anderen Staates anzudrohen.

Pressemitteilung vom 23.05.2017

Erster Entwurf für ein UN-Atomwaffenverbot präsentiert

Friedensorganisationen werten den Vertragsvorschlag positiv

Ban The Bomb-Aktion New York, Foto: www.icanw.org23.05.2017 

Ein internationales Verbot von Atomwaffen rückt in greifbare Nähe. Der erste offizielle Vertragsentwurf wurde gestern bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht. Die Friedensorganisationen ICAN und IPPNW Deutschland bewerten das Dokument als Fortschritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. „Der Entwurf ist eine gute Grundlage für die Verhandlungen im Juni und Juli“, erklärt Xanthe Hall von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). „Wir hoffen, dass am Ende der Konferenz ein starkes Abkommen beschlossen wird.“ Sollten sich die rund 130 Staaten nicht einigen, wird es noch eine weitere Verhandlungsrunde geben.

Aktion
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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Atomwaffenverbotsvertrag

Alex Rosen über Atomwaffen

Interview mit Dr. Alex Rosen - Weltnetz.TV

"Atomwaffen verbieten!," Video von Weltnetz.TV (Youtube)
Teil 1 | Teil 2

Hiroshima-Brief 2017

Atomwaffenverbotsvertrag: Der Weg aus der atomaren Gesellschaft | Auf ISSUU lesen | pdf herunterladen | Spende zum Hiroshimatag

Hiroshima- & Nagasaki-Tag 2016

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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