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Artikel zum Thema Atomwaffen

IPPNW-Gastbeitrag auf Zeit-online

Einen Atomkrieg in Europa verhindern

Russland und die USA liefern sich längst ein neues atomares Wettrüsten.

Dr. Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW, Foto: IPPNW10.01.2019 

US-Präsident Donald Trump hat angedroht, aus dem INF-Vertrag mit Russland auszusteigen. Der Vertrag verbietet Mittelstreckenwaffen und war ein wichtiges Instrument auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges für Abrüstungsverhandlungen. Auch ist der Vertrag entscheidend für die Infrastruktur der Sicherheit in Europa, das von einem atomaren Wettrüsten zwischen den USA und Russland besonders betroffen wäre. Der Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW, Dr. Alex Rosen, sieht jetzt vor allem Deutschland am Zug, zu vermitteln. 

IPPNW-Pressemitteilung vom 4.01.2019

Ärzteorganisation fordert echten Dialog über INF-Vertrag

Stoltenberg droht mit atomarer Nachrüstung

Straßentheater: Rettet den INF-Vertrag!, Foto: R. Ratke04.01.2019 

Die IPPNW kritisiert die heutigen Äußerungen des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg über eine atomare Nachrüstung. Sie zeigten eine fehlende Bereitschaft der NATO, in einen echten Dialog mit Russland über den INF-Vertrag zu treten. Ein solcher Dialog sei aber bitter nötig. „Ein Dialog mit dem Ziel, eine Lösung des Konflikts über den INF-Vertrag zu finden, ist nicht in Sicht. Stattdessen redet Stoltenberg eine nukleare Nachrüstung in Europa herbei. Das erinnert an die damalige NATO-Doppellösung, die uns in den 1980er Jahren beinahe in den atomaren Abgrund getrieben hat. Der INF-Vertrag war damals die Rettung für Europa,“ sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW.

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.12.2018

Atomwaffen vor Gericht

Prozess gegen Friedensaktivist*innen

Quäker*innen legen Friedenszeugnis auf Airbase ab, Foto: Katja Tempel10.12.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an den Richter des Amtsgerichtes Cochem Gerald Michel, die fünf angeklagten Atomwaffengegner*innen freizusprechen. Am Mittwoch müssen sie sich für ihre Aktion des Zivilen Ungehorsams auf dem Atomwaffenstützpunkt Büchel verantworten. Sie waren am 23. Juli 2018 aus Protest gegen die dort gelagerten Massenvernichtungswaffen in den Stützpunkt eingedrungen und haben auf der Start- und Landebahn gesungen und musiziert.

Pressemitteilung vom 29.11.2018

Drohungen, Sanktionen und militärische Unterstützung erhöhen die Kriegsgefahr

Eskalation des Konflikts zwischen Ukraine und Russland

Friedensorganisationen demonstrieren am 10.11.2018 vor den Botschaften von Russland und den USA und fordern ein Festhalten am INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme. Foto: R. Ratke29.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts des sich zuspitzenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland auf, sich für ein Zustandekommen des Gipfeltreffens zwischen dem russischen Präsidenten Putin und US-Präsident Trump einzusetzen. Auch solle sie auf den ukrainischen Staatschef Poroschenko und Präsident Putin einwirken, die gegenseitigen Drohungen und verbalen Eskalationen einzustellen. Maßnahmen zum Abbau der Spannungen könnten beispielsweise eine Freilassung der ukrainischen Marinesoldaten und Seeleute und die Wiederöffnung des Zugangs zum Asowschen Meer für zivile Schiffe sein sowie im Gegenzug die Aufhebung des Kriegsrechtes und der Sanktionen gegenüber Russland.

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.11.2018

Ärztliche Friedensorganisation warnt vor atomarer Eskalation des Konflikts

Konfrontation im Asowschen Meer

Friedensorganisationen demonstrieren am 10.11.2018 vor den Botschaften von Russland und den USA und fordern ein Festhalten am INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme. Foto: R. Ratke27.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist angesichts des sich zuspitzenden Konflikts zwischen der NATO, der Ukraine und Russland zutiefst besorgt. Die Reaktionen auf die Konfrontation im Asowschen Meer bergen die Gefahr einer Eskalation. Dies ist umso bedrohlicher, da mit NATO und Russland zwei Atommächte an dem Konflikt beteiligt sind. Die Ukraine hat gestern das Kriegsrecht verhängt. Die IPPNW begrüßt die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Dialog und Deeskalation und die Vermittlung zwischen den Konfliktparteien. Die IPPNW lehnt weitere Sanktionen gegen Russland ab und fordert stattdessen eine Entspannungspolitik und vertrauensbildende Maßnahmen.

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Kommentar & Meinung
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Petition

Materialien

Alex Rosen über Atomwaffen

Interview mit Dr. Alex Rosen - Weltnetz.TV

"Atomwaffen verbieten!," Video von Weltnetz.TV (Youtube)
Teil 1 | Teil 2

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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