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Artikel zum Thema Atomwaffen

ICAN-Pressemitteilung vom 13.10.2017

„Deutschland soll Iran-Deal schützen“

Nobelpreisträgerin kritisiert Trumps Gefährdung des Atom-Abkommens mit Iran

Das Handeln von Trump im Hinblick auf den Atom-Deal mit dem Iran ist hochgefährlich. Foto: Michael Vadon August 19, 2015.jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4260933813.10.2017 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) kritisiert Donald Trumps Gefährdung des Atom-Deals mit dem Iran. Xanthe Hall, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland und IPPNW-Abrüstungsexpertin erklärt: „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass sich der Iran nicht an die Vereinbarungen hält. Daher ist Trumps Handeln hochgefährlich: Wenn sich andere Staaten nicht mehr auf völkerrechtliche Verträge verlassen können, schwindet ihr Vertrauen in Diplomatie und friedliche Lösungen. Auch Nordkorea wird so noch schwerer zu überzeugen sein, das Atomprogramm aufzugeben. Die USA müssen wie alle anderen Vertragsparteien ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen einhalten.“

IPPNW-Pressemitteilung vom 06.10.2017

Rückenwind aus Oslo für die Ächtung von Atomwaffen

Friedensnobelpreis für Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)

Verabschiedung des Atomwaffenverbots-Vertrages in der UN, 7. Juli 2017. Foto: ICAN06.10.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gratuliert der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) zu der heutigen Nominierung für den Friedensnobelpreis. Wie das Nobelpreiskomitee in Oslo mitteilte, erhält ICAN die Auszeichnung für "ihre Arbeit, Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken". ICAN habe sich bahnbrechend um ein vertragliches Verbot diesen Waffen bemüht. Der Vorsitzende der IPPNW Deutschland, Dr. Alex Rosen, saß 2006 im internationalen Vorstand der IPPNW, als dieser die Kampagne ins Leben rief. Heute hat ICAN 468 Partnerorganisationen in über 100 Ländern.

IPPNW-Pressemitteilung vom 05.10.2017

AbrüstungsaktivistInnen wegen friedlichen Protests gegen Atomwaffen verurteilt

Völkerrechtswidrigkeit von Atomwaffen endlich anerkennen

Protest der AbrüstungsaktivistInnen gegen Atomwaffen vor dem Landgericht Cochem, Foto: IPPNW05.10.2017 

Gestern hat das Landgericht Cochem vier FriedensaktivistInnen zu 30 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt. Der IPPNW-Arzt Ernst-Ludwig Iskenius, eine Hebamme und zwei Studierende waren Teil einer Gruppe von AktivistInnen des Jugendnetzwerks für politische Aktionen (JunepA), die im September 2016 in den Atomwaffenstützpunkt Büchel eingedrungen waren und die Start- und Landebahn des Fliegerhorstes Büchel besetzt hatten. Mit der gewaltfreien Aktion wollten die AktivistInnen auf die Lagerung von Atomwaffen in der Eifel und deren Aufrüstung durch den Austausch mit einer zielgenaueren Version der B61-Atombombe aufmerksam machen

Gemeinsamer Aufruf zur Gefahr eines Krieges

Nukleare Eskalation in Nordkorea durch Dialog beenden. Atomwaffen ächten

Appell an die Vernunft

Protestaktion: USA versus Nordkorea, Fotoaktion von ICAN, IPPNW und DFG-VK vor der US-Botschaft gegen nukleares Säbelrasseln. Berlin, 13.09.2017, Foto: Regine Ratke/IPPNW04.10.2017 

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe im Pazifik. Die Welt rückt einem möglichen Atomkrieg immer näher. Wir als Zivilgesellschaft wollen und können diese Eskalation nicht hinnehmen. Auch ein ausschließlich konventionell geführter Krieg könnte auf der koreanischen Halbinsel hunderttausende Todesopfer und Verletzte fordern. Ein begrenzter Atomkrieg würde Millionen Menschenleben auslöschen, mit Konsequenzen vermutlich für die gesamte Welt.

IPPNW-Gastbeitrag in der FR vom 27.09.2017

Bündnis gegen Atomwaffen steht

122 Staaten wollen abrüsten. Das erhöht den Druck auf Nuklearstaaten.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei der feierlichen Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages am 20.09.2017 in New York, Foto: Darren Ornitz/ICAN27.09.2017 

Die gefährliche Eskalation des atomaren Konflikts zwischen Nordkorea und den USA zeigt, dass Atomwaffen nicht mehr Sicherheit schaffen. Ganz im Gegenteil: Sie machen die Welt instabiler und unsicherer. Seit Ende des Kalten Krieges sei die Gefahr eines Atomwaffenangriffs nicht mehr so hoch gewesen wie heute, erklärte UN-Generalsekretär António Guterres jüngst vor der UN-Generalversammlung. Während US-Präsident Donald Trump Nordkorea mit vollständiger Zerstörung drohte, warnte Guterres davor, dass eine flammende Rhetorik zu fatalen Missverständnissen führen könnte.

Aktion
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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Atomwaffenverbotsvertrag

Alex Rosen über Atomwaffen

Interview mit Dr. Alex Rosen - Weltnetz.TV

"Atomwaffen verbieten!," Video von Weltnetz.TV (Youtube)
Teil 1 | Teil 2

Hiroshima-Brief 2017

Atomwaffenverbotsvertrag: Der Weg aus der atomaren Gesellschaft | Auf ISSUU lesen | pdf herunterladen | Spende zum Hiroshimatag

Hiroshima- & Nagasaki-Tag 2016

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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