Schwerpunktthema Atomwaffen

Atomwaffen

Jeglicher Einsatz von Atomwaffen verursacht katastrophales menschliches Leid. Ein Atomkrieg würde das Ende unserer Zivilisation und eine Katastrophe für die Ökosysteme des Planeten bedeuten. Schon ein regional begrenzter Atomkrieg hätte so weitreichende Konsequenzen für das Klima und unsere Landwirtschaft, dass das Leben und die Gesundheit von Milliarden von Menschen bedroht wären.

Das Ziel der IPPNW ist es, durch unsere Arbeit dazu beizutragen, einen Atomkrieg zu verhindern. Mit diesem Ziel klären wir über die medizinischen Folgen von Uranbergbau, Herstellung, Testung und Einsatz von Atomwaffen auf und setzen uns für konkrete Abrüstung und ein vollständiges Verbot von Atomwaffen ein.

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Aktuelle Aktionen und Veranstaltungen

7. März 2024 in Bochum

Der Atomwaffenverbotsvertrag – der erste "feministische" Abrüstungsvertrag?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Carmen Wunderlich

Wann: Donnerstag, 7.3.2024, 18:00 Uhr
Wo: Fritz Bauer Bibliothek, Feldmark 107, 44803 Bochum

Frauen haben von Beginn an eine zentrale Rolle in der globalen Anti-Atom-Bewegung gespielt und sich für die Abrüstung von Kernwaffen eingesetzt. Lange Zeit wurde die Bedeutung von Frauen und des Faktors „Geschlecht“ (gender) in der Nuklearpolitik jedoch ausgeblendet. Auch vor diesem Hintergrund stellt der 2017 verabschiedete Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (AVV) einen historischen Meilenstein dar – als erster Abrüstungsvertrag erkennt er die besonderen Folgen nuklearer Strahlung für Frauen und Mädchen an und verpflichtet die Vertragsparteien, geschlechtsspezifische Maßnahmen zu ergreifen.

Der Vortrag beleuchtet die Rolle von Frauen für das Zustandekommen des AVV, wie auch die Bedeutung des Atomwaffenverbotsvertrags für Frauen und andere marginalisierte Akteur:innen.

Weitere Infos

Aktuelle Materialien

IPPNW-Pressemitteilung vom 28. August 2023

Die katastrophalen Folgen der Atomtests

Neuer IPPNW-Report

28.08.2023 Morgen, am internationalen Tag gegen Atomtests, veröffentlicht die IPPNW Deutschland einen neuen Report zu den katastrophalen Folgen von Atomwaffentests. Der Bericht sammelt Texte von Dr. Arjun Makhijani, Präsident des Institute for Energy and Environmental Research, und Dr. Tilman Ruff, Ko-Präsident der IPPNW von 2012 bis 2023, über die Auswirkungen von Atomtests in den wichtigsten Testgebieten. Sie geben den Leser*innen einen erschütternden Überblick über das Ausmaß der Katastrophe für Mensch und Umwelt. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich für die Unterstützung und Entschädigung der Überlebenden der weltweit über 2.000 Atomtests einzusetzen, wie es in dem seit dem 22. Januar 2021 völkerrechtlich in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrag vereinbart ist.

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Artikel zum Thema Atomwaffen

IPPNW-Presseeinladung vom 18.01.2023

Kundgebung und Protestaktion gegen Atomwaffen

Terminankündigung: 2 Jahre Atomwaffenverbotsvertrag – Ärzt*innenorganisation IPPNW protestiert am 22. Januar 2023 vor dem Hamburger Rathaus

18.01.2023 Ärztinnen und Ärzte der IPPNW aus ganz Europa kommen vom 20. bis zum 22. Januar 2023 in Hamburg zu einem europäischen Kongress zusammen. Dabei geht es um Strategien, wie ein Atomkrieg in Europa angesichts der russischen Drohungen mit Atomwaffen verhindert und das Atomwaffenverbot in Europa vorangebracht werden kann. Zum Abschluss des Kongresses bilden die Mediziner*innen am 22. Januar 2023 um 14:00 Uhr ein Peace-Zeichen auf dem Hamburger Rathausplatz, um für eine atomwaffenfreie Welt zu protestieren. Dabei machen sie auf den Atomwaffenverbotsvertrag aufmerksam, der vor zwei Jahren in Kraft getreten ist. Atomwaffen sind durch den UN-Vertrag offiziell völkerrechtlich verboten.

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IPPNW-Presseeinladung vom 12.01.2023

Kongress der Europäischen IPPNW in Hamburg

Terminankündigung: IPPNW lädt zum Treffen der europäischen Sektionen in Hamburg ein

12.01.2023 Ärztinnen und Ärzte der IPPNW aus ganz Europa kommen vom 20. bis zum 22. Januar 2023 in Hamburg zusammen, um Strategien zu entwickeln, wie ein Atomkrieg in Europa verhindert und das Atomwaffenverbot in Europa vorangebracht werden kann. Dabei geht es auch darum, welche Maßnahmen bezüglich des AKW Saporischschja getroffen werden müssen, um eine atomare und damit humanitäre Katastrophe zu vermeiden. Zudem werden die gesundheitlichen Auswirkungen und der Zusammenhang von Klima und Krieg Thema sein.

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Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau

Die Atomare Aufrüstung hat begonnen

F35-Kampfjet-Kauf beschlossen - Stationierung der B61-12 Atombomben in Europa steht kurz bevor

11.01.2023 Im Haushaltsausschuss wurde Mitte Dezember 2022 der Kauf der F-35-Kampfjets beschlossen. Die Vorentscheidung für den knapp zehn Milliarden Euro teuren Tornado-Nachfolger fiel bereits drei Wochen nach Beginn des Ukraine-Krieges. Sie war Teil des 100-Milliarden-Aufrüstungspakets der von Bundeskanzler Olaf Scholz ausgerufenen sogenannten Zeitenwende. Jetzt sollen auch die neuen, flexiblen B61-12 US-Atombomben in Europa stationiert werden. Die Bundesregierung sollte darauf verzichten, findet Inga Blum vom IPPNW-Vorstand.

ZDF-Zoom, 11. Januar 2023

Putin und die Bombe

ZDF-ZOOM Reportage mit Dr. med. Inga Blum, Mitglied im Internationalen IPPNW-Vorstand

11.01.2023 Die Gefahr eines Atomkriegs wächst, da gebe es nichts zu beschönigen, so öffentliche Aussagen von Wladimir Putin im Dezember 2022 in Moskau. Atomwaffen wolle der russische Präsident aber nur zur Verteidigung seines Landes einsetzen, sagt er weiter. Experten sind dennoch in Sorge. Denn niemand wisse, wann für Putin der Zeitpunkt gekommen sei, sein Land verteidigen zu müssen. Ein Vorwand könnte sein, dass der Westen die Ukraine mit modernen Waffen unterstützt. Sollte sich Russland dadurch bedroht fühlen, könnte dies für Putin ein Grund sein, seine Atomwaffen einzusetzen.

To Survive is to Resist
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Atomwaffen A-Z
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Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Ansprechpartner*innen

Xanthe Hall. Foto: IPPNW

Xanthe Hall
Abrüstungsreferentin, IPPNW-Geschäftsstellenleiterin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Kontakt

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Projektmitarbeiterin "To Survive is to Resist", Atomwaffen und nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 12
Kontakt

Lars Pohlmeier. Foto: IPPNW

Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
Kontakt

Materialien

Flyer: Atomkrieg - nein danke! Bei einem Atomkrieg gibt es keine Gewinner. Flyer mit unseren Forderungen an die Bundesregierung und Informationen zu den Folgen eines Atomwaffeneinsatzes. Format DIN A5.

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