Schwerpunktthema Atomwaffen

Atomwaffen

Jeglicher Einsatz von Atomwaffen verursacht katastrophales menschliches Leid. Ein Atomkrieg würde das Ende unserer Zivilisation und eine Katastrophe für die Ökosysteme des Planeten bedeuten. Schon ein regional begrenzter Atomkrieg hätte so weitreichende Konsequenzen für das Klima und unsere Landwirtschaft, dass das Leben und die Gesundheit von Milliarden von Menschen bedroht wären.

Das Ziel der IPPNW ist es, einen Atomkrieg durch unsere Arbeit zu verhindern. Mit diesem Ziel klären wir über die medizinischen Folgen von Uranbergbau, Herstellung, Testung und Einsatz von Atomwaffen auf und setzen uns für konkrete Abrüstung und ein vollständiges Verbot von Atomwaffen ein.

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Veranstaltungsreihe

Atomwaffenverbotsvertrag umsetzen: Atomwaffen entsorgen!

Am 22. Januar 2021 ist der Atomwaffenverbotsvertrag der UN in Kraft getreten. Seitdem ist in über 50 Staaten die Herstellung, Stationierung und der Einsatz von Atomwaffen verboten. Die IPPNW will in dieser Veranstaltungsreihe auf die Geschichte des Vertrages und der nuklearen Auf- und Abrüstung zurücksehen sowie Grundlagenwissen über Atomwaffen vermitteln. Sämtliche Veranstaltungen, die Vorträge auf dem Jahreskongress der IPPNW eingeschlossen, sind für alle interessierten Menschen offen und nicht auf Vereinsmitglieder beschränkt. Sie erfordern kein spezifisches Vorwissen. Alle Abendvorträge sind grundsätzlich kostenfrei.

Aktuelle Materialien

IPPNW-Thema: Grund zur Freude

In dieser Ausgabe unserer 10-seitigen Publikation der Reihe „IPPNW-Thema“ finden Sie Informationen rund um das Thema „Grund zur Freude: Das Atomwaffenverbot ist in Kraft“. Die Artikel und Fotos dieses Heftes stammen aus unserem Magazin „IPPNW-Forum“, Ausgabe Nr. 166, Juni 2021.  Damit haben Sie für Veranstaltungen, Aktionen und Büchertische eine kompakte Publikation, die Informationen zu diesem Thema bündelt und die Sie an Interessierte weitergeben können.

Artikel zum Thema Atomwaffen

Atomwaffen A-Z

Bundesregierung entscheidet für F-35 als Atomwaffenträger

25.03.2022 Mit der Entscheidung zum Ankauf von 35 F-35 hat die Bundesregierung im März 2022 – im Zeichen des Ukraine-Krieges - einen über Jahre geführten Streit über einen Ersatz der in die Jahre gekommenen Tornado-Kampfjets für die nukleare Teilhabe beendet. Debattiert wurde in der Politik die Notwendigkeit einer weiteren Beteiligung an der nuklearen Abschreckung mit den in Büchel stationierten B-61 Atombomben und den dafür bereitgestellten Trägerflugzeugen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 24. März 2022

Ausweitung des Krieges bis hin zum Atomkrieg verhindern

Ein Monat Angriffkrieg – Nato- und EU-Gipfel, G7-Treffen

24.03.2022 Die Friedensnobelpreisträgerorganisation IPPNW fordert die NATO- und EU-Staaten auf, sich für einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine, Hilfslieferungen für Zivilist*innen in der Ukraine und eine Unterstützung der Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland einzusetzen. „Wir appellieren an die Staatengemeinschaft alle Mittel auszuschöpfen, um eine weitere Eskalation in eine Ausweitung des Krieges bis hin zum Atomkrieg zu verhindern. Wir müssen die Dynamik des Krieges stoppen und dürfen Gewalt nicht mit Aufrüstung und Gegengewalt bekämpfen“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Lars Pohlmeier.

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Atomwaffen A-Z

Putin droht mit Atomwaffen

22.03.2022 Bei der Invasion der Ukraine am 24. Februar 2022 hat der russische Präsident Wladimir Putin die nukleare Abschreckung angewendet. Zwar erwähnte er mit keinem Wort das beachtliche Atomwaffenarsenal Russlands, er drohte jedoch mit Folgen, die deutlich auf eine atomare Antwort im Falle einer Einmischung in den Krieg hindeuten. Am 27. Februar 2022 verstärkte Putin seine Drohung: Er setzte die „Abschreckungsstreitkräfte“ – darunter die atomaren Streitkräfte – in „Kampfbereitschaft“. Was bedeutet diese Kampfbereitschaft und wie funktioniert in Russland das System für den Atomwaffeneinsatz?

Aktion
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Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z
Kommentar & Meinung
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Themen & Projekte
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Ansprechpartner*innen

Xanthe Hall. Foto: IPPNW

Xanthe Hall
Abrüstungsreferentin, IPPNW-Geschäftsstellenleiterin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Kontakt

Lars Pohlmeier. Foto: IPPNW

Dr. med. Lars Pohlmeier
Vorsitzender
Kontakt


Atomenergie - der Treibstoff für die Bombe
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