Schwerpunktthema Atomwaffen

Atomwaffen

Jeglicher Einsatz von Atomwaffen verursacht katastrophales menschliches Leid. Ein Atomkrieg würde das Ende unserer Zivilisation und eine Katastrophe für die Ökosysteme des Planeten bedeuten. Schon ein regional begrenzter Atomkrieg hätte so weitreichende Konsequenzen für das Klima und unsere Landwirtschaft, dass das Leben und die Gesundheit von Milliarden von Menschen bedroht wären.

Das Ziel der IPPNW ist es, durch unsere Arbeit dazu beizutragen, einen Atomkrieg zu verhindern. Mit diesem Ziel klären wir über die medizinischen Folgen von Uranbergbau, Herstellung, Testung und Einsatz von Atomwaffen auf und setzen uns für konkrete Abrüstung und ein vollständiges Verbot von Atomwaffen ein.

Erfahren Sie mehr über unsere Themen und Projekte

Aktuelle Aktionen und Veranstaltungen

13. Mai 2024 in Cochem

Atomwaffen vor Gericht

Prozess gegen Friedensaktivist*innen und Mahnwache

Wann: Montag, 13.5.2024 um 9.00 Uhr

Wo: Amtsgericht Cochem, Ravenéstraße 39, 56812 Cochem

Friedensaktivist*innen (u. a. IPPNW-Mitglied Ernst-Ludwig Iskenius , 71 Jahre, Arzt aus Lübtheen) stehen in Cochem wegen eines Go-ins am Atomwaffenstützpunkt Büchel vor Gericht. Unterstützer*innen sind herzlich willkommen.

13. Mai 2024 in Bochum

Wohin steuert die EU - Atomwaffenverbot oder eigene Atomwaffen?

Wann: Montag, 13.5.2024

Wo: Fritz-Bauer-Forum, Feldmark 107, 44803 Bochum (Laer)

Vortrag und Diskussion mit MdEP Prof. Dr. Dietmar Köster ('SPD) und, online zugeschaltet, MdB a.D. Uta Zapf (SPD), bis 2013 Sicherheits- und Abrüstungspolitikerin im Bundestag, zur Zeit. u.a. Mitglied im Stearing Commitee von "Nofirstuseglobal".

Aktuelle Materialien

IPPNW-Pressemitteilung vom 28. August 2023

Die katastrophalen Folgen der Atomtests

Neuer IPPNW-Report

28.08.2023 Morgen, am internationalen Tag gegen Atomtests, veröffentlicht die IPPNW Deutschland einen neuen Report zu den katastrophalen Folgen von Atomwaffentests. Der Bericht sammelt Texte von Dr. Arjun Makhijani, Präsident des Institute for Energy and Environmental Research, und Dr. Tilman Ruff, Ko-Präsident der IPPNW von 2012 bis 2023, über die Auswirkungen von Atomtests in den wichtigsten Testgebieten. Sie geben den Leser*innen einen erschütternden Überblick über das Ausmaß der Katastrophe für Mensch und Umwelt. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich für die Unterstützung und Entschädigung der Überlebenden der weltweit über 2.000 Atomtests einzusetzen, wie es in dem seit dem 22. Januar 2021 völkerrechtlich in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrag vereinbart ist.

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Artikel zum Thema Atomwaffen

Bündnis-Pressemitteilung vom 23. Juni 2023

Protestaktionen in Berlin gegen atomare Aufrüstung

Bündnis protestiert vor nordkoreanischer und russischer Botschaft

23.06.2023 Am heutigen Freitag fanden in Berlin Protestaktionen gegen die weltweite atomare Aufrüstung statt. Organisiert und durchgeführt von ICAN Deutschland, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), den Naturfreunden Deutschland und der IPPNW Deutschland, richteten sich die Aktionen gegen Russlands andauernde Drohungen eines Atomwaffeneinsatzes im Ukraine-Krieg, Nordkoreas Tests mit atomwaffenfähigen Trägerraketen und gegen die Stationierung von neuen aufgerüsteten US-Atomwaffen in Deutschland.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Juni 2023

IPPNW- und ICAN-Aktionstage in Düren vom 04. – 9. Juli 2023

Zukunftscamp für atomare Abrüstung und Klima-Aktion

16.06.2023 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen Deutschland (ICAN Deutschland) laden zum gemeinsamen Protestcamp gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland ein. Das Bündnis mahnt internationale nukleare Abrüstung und größere Entschiedenheit im Kampf gegen den Klimawandel an. Die Aktionstage finden vom 4. bis 9. Juli 2023 in Düren bei Köln statt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 03. Mai 2023

ICAN-Partner fordern neue Abrüstungsverhandlungen

Offener Brief an Bundeskanzler Scholz zum G7-Gipfel in Hiroshima

03.05.2023 Anlässlich des kommenden G7-Gipfels in Hiroshima vom 19. bis zum 21. Mai 2023 richtete die IPPNW heute zusammen mit 22 weiteren deutschen Friedensorganisationen einen Offenen Brief an Bundeskanzler Scholz. Die deutschen Partnerorganisationen der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) schließen sich damit dem internationalen Netzwerk und seinen Erwartungen an die G7 über ein Atomwaffenverbot an. Sie fordern unter anderem, den G7-Gipfel in Hiroshima zum Startpunkt neuer nuklearer Abrüstungsverhandlungen zu machen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30. April 2023

Krieg, Klima und Gesundheit zusammen denken!

Ärzt*innen fordern auf dem IPPNW-Weltkongress in Kenia einen globalen Kurswechsel

30.04.2023 Der 23. IPPNW-Weltkongress in Mombasa, Kenia, ist heute erfolgreich zu Ende gegangen. Über 180 Ärzt*innen und Medizinstudierende aus aller Welt verabschiedeten eine gemeinsame Abschlusserklärung für eine friedliche und gerechte Welt für alle Menschen. In den Vorträgen und Diskussionen der Konferenz wurden die Themen Gesundheit, nachhaltige Sicherheit, wirtschaftliche Gerechtigkeit und Umweltschutz mit der Bedrohung durch Atomwaffen zusammengebracht.

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Ansprechpartner*innen

Xanthe Hall. Foto: IPPNW

Xanthe Hall
Abrüstungsreferentin, IPPNW-Geschäftsstellenleiterin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Kontakt

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Projektmitarbeiterin "To Survive is to Resist", Atomwaffen und nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 12
Kontakt

Lars Pohlmeier. Foto: IPPNW

Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
Kontakt

Materialien

Flyer: Atomkrieg - nein danke! Bei einem Atomkrieg gibt es keine Gewinner. Flyer mit unseren Forderungen an die Bundesregierung und Informationen zu den Folgen eines Atomwaffeneinsatzes. Format DIN A5.

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