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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Mai 2019

Radioaktive Kontamination in Deutschland wäre hoch

Neue Studie zu Risiko eines Schweizer Tschernobyls

21.05.2019 Mehr als Hunderttausend Strahlenopfer sind in Europa zu erwarten, sollte sich in einem Schweizer Atomkraftwerk ein großer Unfall ereignen. Dies geht aus einer wissenschaftlichen Studie aus Genf hervor, die moderne meteorologische Berechnungen und neue medizinische Erkenntnisse berücksichtigt. Aufgrund der Lage der Atomkraftwerke und der Bevölkerungsdichte in der Region wäre kein Land so stark betroffen wie Deutschland: Hier wären 30-40% der Bevölkerung radioaktiver Kontamination ausgesetzt, verglichen mit gerade einmal 8 % in der Schweiz. Das sind fünf mal so viele Menschen in Deutschland wie in der Schweiz.

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Pressemitteilung vom 2. Mai 2019

Anti-Atom-Proteste bei RWE-Hauptversammlung

Urananreicherung in Gronau Bedrohung für Frieden und Sicherheit

02.05.2019 Auch Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und Emsland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPPNW beteiligen sich am morgigen Freitag, 3. Mai, zusammen mit Klima-, Umwelt- und Schülergruppen an den vielfältigen Protesten zur Jahreshauptversammlung von RWE in Essen. In mehreren Redebeiträgen in der Halle und auf einer Kundgebung vor der Gruga-Halle werden sie vom RWE-Vorstand fordern, die verbliebenen Atomkraftwerke des Konzerns in Lingen und Gundremmingen sofort stillzulegen.

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Pressemitteilung vom 08.04.2019

Auftakt der NRW-Ostermärsche in Gronau: "Atomwaffen ächten, Urananreicherung stoppen!"

19. April 2019 (Karfreitag), 13 Uhr

08.04.2019 Auch in diesem Jahr wird in Gronau (Westfalen) mit einem Ostermarsch vor den Ge­fahren der Urananreicherung gewarnt. Karfreitag, 19. April 2019, findet er wieder als Auftakt der nordrhein-westfälischen Ostermärsche statt. Die überregionale Friedens­demonstration steht unter dem Motto: „Atomwaffen ächten, Urananreicherung stop­pen! Zivile Konfliktlösungen statt Aufrüstung und Rüstungsexporte.“ Mit Nachdruck wird mit dem Ostermarsch auch der Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel (Rheinland-Pfalz) und der Beitritt Deutschlands zum Atomwaffen-Verbotsvertrag gefordert.

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Pressemitteilung vom 21.03.2019

Versuchte Urenco-Umfeld Bundestag zu täuschen?

Urananreicherer setzt auf Expansion in zivil-militärischem Bereich

21.03.2019 Regionale Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die internationale Ärzteorganisation IPPNW reagieren empört auf die heute veröffentlichten Recherchen der taz. Im Oktober 2018 soll aus dem direkten Umfeld des Gronauer Urananreicherers Urenco versucht worden sein, die Abgeordneten des Umweltausschusses des Bundestags mit einem Schreiben zu täuschen, um das sehr magere friedenspolitische Ansehen der Urenco aufzupolieren und das Ansehen der Friedensnobelpreisträgerin ICAN zu diskreditieren. Die "dubiose Stellungnahme" (taz) enthält anscheinend in weiten Teilen falsche Angaben.

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Pressemitteilung vom 5. März 2019

Urenco vervierfacht Urananreicherungsgrad

Atompolitische Sicherheitsbarrieren werden durchbrochen

05.03.2019 Der deutsch-niederländisch-britische Urananreicherer Urenco hat angekündigt, in der firmeneigenen Urananreicherungsanlage in New Mexico/USA Kapazitäten für eine Vervierfachung des bisherigen Urananreicherungsgrads für Brennelemente aufzubauen. Zukünftig soll Uran 235 statt bislang maximal auf 5% auf bis zu 19,75% angereichert werden. Für die Entwicklung der entsprechenden Zentrifugen würde die zentrale Urenco-Techniktochter ETC neben dem Forschungszentrum in Jülich eingesetzt werden. Als mögliche Kunden führt Urenco "fortgeschrittene Reaktortypen" sowie Forschungsreaktoren an, aber auch die von Urenco geplanten eigenen U-Batterie-Atomreaktoren. Konkretes Interesse an dem deutlich höher angereicherten Uran hat in den USA vor wenigen Wochen ausgerechnet das US-Verteidigungsministerium geäußert, das kleine mobile Reaktoren für "rapid response scenarios" bauen möchte.

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