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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.12.2016

IPPNW kritisiert Entschädigungen für Atomkonzerne

Die IPPNW dokumentierte auf der Grundlage amtlicher Unterlagen mehr als 200 Sicherheitsdefizite von Biblis B07.12.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Bestätigung des Atomausstiegs (13. Novelle des Atomgesetzes) durch das Bundesverfassungsgericht. Unverständnis äußert die IPPNW allerdings an der Entscheidung, der Atomindustrie  Entschädigungszahlungen zuzubilligen. "Die abgeschalteten Atomkraftwerke stellten nachweislich eine akute Gefährdung der öffentlichen Gesundheit dar," so Dr. Alex Rosen, stellvertretender Vorsitzende der IPPNW. "Gravierende Sicherheitsmängel waren lange bekannt und wurden von den Betreiberfirmen stillschweigend hingenommen. Die Entscheidung der Politik zur Abschaltung der Atomkraftwerke war daher nicht nur richtig, sondern dringend notwendig, um eine Atomkatastrophe in Deutschland zu verhindern."

IPPNW-Empfehlung aktualisiert

IPPNW-Empfehlung bei Atomreaktorunfällen zum Schutz der Schilddrüse mit speziellen Jod-Tabletten

Jodblockade

Foto: Michielverbeek „AKW Tihange/Belgien, Kühlturm“ (Ausschnitt), CC by-SA-3.001.12.2016 

Im Rahmen eines Atomreaktorunfalls können große Mengen radioaktiver Partikel freigesetzt und mit der Luft verbreitet werden. Gegen die meisten dieser radioaktiven Partikel gibt es keine wirksamen Schutzmaßnahmen. Die Belastung der Schilddrüse mit radioaktivem Jod kann jedoch weitgehend verhindert werden, wenn frühzeitig hochdosierte Jodtabletten eingenommen werden. Die deutsche IPPNW hat ihre Empfehlungen zum Schutz der Schilddrüse bei Atomreaktorunfällen zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert:

USA setzen weiter auf Atomenergie – trotz Risiken

Atomkraftwerk Watts Bar - TVA Web Team / creativecommons.org/licenses/by/2.014.11.2016 

Während in Deutschland derzeit die Abwicklung der Atomenergie auf der Tagesordnung steht, ging in den USA im vergangenen Monat der erste neue Atomreaktor seit 20 Jahren ans Netz. Ein Zeichen der viel-beschworenen Renaissance der Atomenergie oder ein letztes Aufbäumen einer im freien Fall befindlichen Industrie?

Frankreich: 21 von 58 Atomreaktoren vom Netz

Fehlerhafte Stahlbauteile stürzen französische Atomindustrie in die Krise

EPR in Flamanville, Foto: By schoella - panoramio, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2748579314.11.2016 

Im Oktober 2016 musste der französische Staatskonzern Électricité de France (EDF) 21 der insgesamt 58 französischen Atomreaktoren für Sicherheitsüberprüfungen vom Netz nehmen. Es ist noch unklar, wie lange die Reaktoren ausfallen werden und wie viele weitere Meiler potentiell betroffen sein könnten. Was ist passiert?

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter November 2016

Militärische Motive bei Hinkley Point

Atomkraftwerk Hinkley Point - Richard Baker, geograph.org.uk, Creative Commons Attribution Share-alike license 2.011.11.2016 

Wissenschaftler der Universitäten Oxford und Sussex gehen davon aus, dass das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C einer verdeckten Co-Finanzierung von Atomwaffen dient. Konkret geht es um die 2007 beschlossene Erneuerung der "Trident" Atomwaffenträger. Dies würde den weit überhöhten Preis für das Atomkraftwerk erklären.

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