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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Pressemitteilung vom 19. Juli 2018

Neue Kritik an RSK-Befangenheit zu Tihange/Doel

Atomkraftgegner entsetzt über Umweltministerin Schulze

Lingen-Demonstrationn am 9. Juni 2018, Peter de Vos19.07.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW sowie der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) sind entsetzt über die abwiegelnde Reaktion aus dem Bundesumweltministerium angesichts der Tatsache, dass Mitarbeiter Atomkonzerns EDF-Framatome an der Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zur angeblichen "Sicherheit" der beiden Pannenreaktoren beteiligt waren. EDF-Framatome ist auch an den belgischen Reaktorstandorten Tihange und Doel stark engagiert und Miteigentümerin der Reaktoren.

Pressemitteilung vom 18.07.2018

Mitglieder der Reaktorsicherheitskommission beruflich befangen

EDF-Framatome Erlangen/Lingen arbeitet für belgische AKWs

Blockade der atomaren Brennelementefabrik von AREVA in Lingen, 2015, Foto: http://blog.eichhoernchen.fr/18.07.2018 

Der Vorsitzende der Reaktorsicherheitskommission (RSK), Rudolf Wieland, hat bestätigt, dass mehrere leitende Angestellte ausgerechnet des Atomkonzerns EDF-Framatome in Erlangen an der heftig umstrittenen Stellungnahme zur angeblichen "Sicherheit" der belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 im federführenden RSK-Ausschuss "Druckführende Komponenten und Werkstoffe" (DKW) mitgewirkt haben. Dennoch machte Wieland gestern Abend in den Aachener Nachrichten irreführende Angaben zum offensichtlichen Vorliegen einer beruflichen Befangenheit: Denn laut § 10 der RSK-Satzung sind Mitglieder, die "gegen Entgelt" bei einem zu untersuchenden Unternehmen "beschäftigt sind" und in der "zur Beratung anstehenden Angelegenheit einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil haben (können)", bereits von der Beratungstätigkeit an sich auszuschließen und nicht erst von den Abstimmungen.

Pressemitteilung vom 23.05.2018

„30 Jahre AKW-Betrieb sind genug“

AKW Lingen: Statt Revision jetzt Stilllegung

Grafik: https://www.lingen-demo.de23.05.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von der niedersächsischen Landesregierung auf die ab Freitag angesetzte Revision mit Brennelementewechsel im AKW Lingen II („Emsland“) zu verzichten und stattdessen das AKW umgehend stillzulegen. „Das AKW ist inzwischen 30 Jahre alt und damit in die Jahre gekommen. Der aktuelle Zwischenfall an einem Notstromdiesel ist ein warnendes Beispiel. Anstatt jetzt noch einmal neue Brennelemente einzusetzen, ist es für Betreiber RWE dringend Zeit, mit der AKW-Stilllegung die Gefahr eines Super-GAUs zu beseitigen und der Energiewende den Weg frei zu machen,“ so Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf.

Pressemitteilung vom 8. Mai 2018

"Macron und Merkel müssen über Atomausstieg sprechen"

Anti-Atom-Demo zum Macron-Besuch in Aachen

Merkel und Macron auf einem European Council Meeting im Juni 2017, European Council, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/08.05.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron anlässlich ihres Besuchs in Aachen am jetzigen Donnerstag die atomaren Risiken u. a. durch den Weiterbetrieb der Pannenreaktoren in Doel und Tihange (Belgien), aber auch in Cattenom und Fessenheim (Frankreich) auf die Tagesordnung zu setzen. Dazu wird es um 10 Uhr eine Demonstration vom Welthaus, An der Schanz 1, zum Marktplatz geben, wo Macron und Merkel zur Karlspreisverleihung erwartet werden.

Störfall im AKW Doel erfordert Konsequenzen

Brennelementexporte von Lingen nach Doel sofort stoppen!

Grafik: https://www.lingen-demo.de02.05.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände sind angesichts des gravierenden Störfalls im belgischen AKW Doel sowie der schleppenden und äußerst bruchstückhaften Informationspolitik des AKW-Betreibers Engie-Electrabel und der belgischen Atomaufsicht alarmiert und fordern von der belgischen Regierung die sofortige Stilllegung des Reaktors. Zugleich fordern sie von der Bundesregierung in Berlin die sofortige Einstellung aller Lieferungen von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen sowie von angereichertem Uran aus dem westfälischen Gronau nach Belgien.

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