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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Atomenergie in Großbritannien vor dem Aus?

Western End of Hinkley Point Nuclear Power Station, Richard Baker, Wikipedia, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (bearbeitet)12.09.2016 

Viel wurde in den letzten Wochen über die schädlichen Folgen der britischen Entscheidung geschrieben, die EU zu verlassen. Ein bislang wenig beachteter Aspekt des Brexit-Votums ist jedoch die Position der neuen britischen Regierung unter Theresa May zum Thema Atomenergie. Könnte sie möglicherweise das Ende der zivilen Atomenergie Nutzung in Großbritannien einleuten?

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

Ein AKW für Erdogan

Der lange Kampf der türkischen Antiatombewegung gegen die russisch-türkischen Atomträume

An der Südküste der Türkei schwelt seit Jahrzehnten ein Kampf um den Bau des Atomkraftwerks Akkuyu. Foto: www.nukleersiz.org07.08.2016 

An der Südküste der Türkei schwelt seit Jahrzehnten ein Kampf um den Bau eines Atomkraftwerks. Für Präsident Erdogan stellt die Idee eines "türkischen Atomkraftwerks" ein Prestigeobjekt dar. Um diesen Traum zu verwirklichen, ist er offenbar auch bereit, Sicherheit und Umweltschutz hintenanzustellen, wie neue Erkenntnisse der türkischen Anti-Atom-Bewegung verdeutlichen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 03.08.2016

Hiroshima 1945: Mahnen, Gedenken und ein Benefizkonzert

Pianistin Umi Garrett am 6.8.2016 in der Gedächtniskirche Berlin

Umi Garrett. Foto: Don C Johnson, http://www.umigarrett.com03.08.2016 

Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima zum 71. Mal. Diesem Anlass wird auch in Berlin gedacht: "Wir dürfen die verheerenden Folgen des ersten Atomwaffeneinsatzes für das japanische Volk nicht vergessen. Die Erinnerung an das Leid der betroffenen Menschen und ihrer Hinterbliebenen mahnt uns zum Engagement für eine Welt ohne Atomwaffen", so Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, in seinem Grußwort für das Benefizkonzert zugunsten der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Friedensnobelpreis 1985).

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

Gefahr eines Super-GAUs in Berlin?

Fiktives Szenario einer radioaktiven Wolke über Berlin. Grafik: IPPNW01.08.2016 

Wenn sich die Diskussion um die Gefahren der zivilen Atomenergie dreht, denkt man sofort an die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima oder die Pannenmeiler quer durch Europa. Weniger Beachtung erfahren die sogenannten Experimentierreaktoren wie in München-Garching oder Berlin-Wannsee. Dabei wird auch hier spaltbares Material gelagert und in Reaktoren eingespeist – und natürlich kann es auch hier – beispielsweise durch einen Flugzeugabsturz – jederzeit zu einer Atomkatastrophe und somit zur  Freisetzung großer Mengen an Radioaktivität kommen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.07.2016

Neue Brennelementexporte aus Lingen zum AKW Doel: Scharfe Kritik am Bundesumweltministeriums

Anti-Atom-Initiativen fordern Rücknahme der Genehmigung

Proteste gegen die Brennelementefabrik in Lingen. Foto: http://weltweit.nirgendwo.info28.07.2016 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat trotz ihrer eigenen öffentlichen Kritik am Betrieb der belgischen Pannenreaktoren Doel und Tihange Anfang Juni stillschweigend über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bis zu 50 neue Brennelementtransporte von der Brennelementefabrik Lingen für die Atomkraftwerke in Doel bei Antwerpen genehmigen lassen. Das geht aus der aktuellen Transporteliste auf der Webseite des BfS hervor. Den Angaben zufolge sind im Juni bereits die ersten vier Transporte vom emsländischen Lingen nach Doel gerollt. Die restlichen Brennelemente sollen bis April 2018 nach Belgien gebracht werden.

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