Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Pressemitteilung vom 7.12.2016

Neuer Brennelementexport von Lingen zum AKW Doel: Scharfe Kritik an Bundesumweltministerium

Anti-Atom-Initiativen fordern Rücknahme der Genehmigung

07.12.2016 Ungeachtet der öffentlichen Kritik der Bundesregierung am Weiterbetrieb der Schrottreaktoren im belgischen Doel bei Antwerpen ist am 25. November 2016 erneut mit Billigung des Bundesumweltministeriums ein Brennelement-Transport von der niedersächsischen Brennelementefabrik in Lingen nach Doel gerollt. Das geht aus der aktuellen Transportliste auf der Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) hervor (Seite 7). Schon im Juni und August waren jeweils vier Brennelementtransporte von Lingen nach Doel gerollt – laut Transportliste des BfS ist bis April 2018 noch mit rund 40 weiteren Brennelementtransporten zu rechnen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 07.12.2016

IPPNW kritisiert Entschädigungen für Atomkonzerne

07.12.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Bestätigung des Atomausstiegs (13. Novelle des Atomgesetzes) durch das Bundesverfassungsgericht. Unverständnis äußert die IPPNW allerdings an der Entscheidung, der Atomindustrie  Entschädigungszahlungen zuzubilligen. "Die abgeschalteten Atomkraftwerke stellten nachweislich eine akute Gefährdung der öffentlichen Gesundheit dar," so Dr. Alex Rosen, stellvertretender Vorsitzende der IPPNW. "Gravierende Sicherheitsmängel waren lange bekannt und wurden von den Betreiberfirmen stillschweigend hingenommen. Die Entscheidung der Politik zur Abschaltung der Atomkraftwerke war daher nicht nur richtig, sondern dringend notwendig, um eine Atomkatastrophe in Deutschland zu verhindern."

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14.11.2016 Während in Deutschland derzeit die Abwicklung der Atomenergie auf der Tagesordnung steht, ging in den USA im vergangenen Monat der erste neue Atomreaktor seit 20 Jahren ans Netz. Ein Zeichen der viel-beschworenen Renaissance der Atomenergie oder ein letztes Aufbäumen einer im freien Fall befindlichen Industrie?

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Frankreich: 21 von 58 Atomreaktoren vom Netz

Fehlerhafte Stahlbauteile stürzen französische Atomindustrie in die Krise

14.11.2016 Im Oktober 2016 musste der französische Staatskonzern Électricité de France (EDF) 21 der insgesamt 58 französischen Atomreaktoren für Sicherheitsüberprüfungen vom Netz nehmen. Es ist noch unklar, wie lange die Reaktoren ausfallen werden und wie viele weitere Meiler potentiell betroffen sein könnten. Was ist passiert?

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter November 2016

Militärische Motive bei Hinkley Point

11.11.2016 Wissenschaftler der Universitäten Oxford und Sussex gehen davon aus, dass das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C einer verdeckten Co-Finanzierung von Atomwaffen dient. Konkret geht es um die 2007 beschlossene Erneuerung der "Trident" Atomwaffenträger. Dies würde den weit überhöhten Preis für das Atomkraftwerk erklären.

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Ansprechpartner*in

Angela Wolff

Angela Wolff
Referentin Atomausstieg, Energiewende und Klima
wolff [at] ippnw.de

Materialien

Titelfoto: Stephi Rosen
IPPNW-Forum 174: Der unvollendete Ausstieg: Wie geht es weiter für die Anti-Atom-Bewegung?
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