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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

13.07.2016 "Nur ein Abschalten der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 kann uns vor der Gefahr einer atomaren Verseuchung schützen" sagte im November 2015 der Aachener CDU-Fraktionsvorsitzende Harald Baal. Wenn ein Mitglied einer Partei, die über Jahrzehnte die Atomenergie massiv gefördert hat, eine solche Aussage macht, dann weiß man, dass die Nerven blank liegen. Und wenn Helmut Etschenberg, Vorsitzender der Städteregion Aachen und Mitglied derselben Partei, eine Klage vor belgischen Gerichten gegen das Weiterbetreiben eines belgischen Atomkraftwerks anstrebt und dabei die Vertreter von mehr als 50 Städten und Kommunen in Deutschland, Niederlande und Luxemburg um sich scharen kann, dann muss es wirklich schlimm stehen um die Sicherheitslage der Region.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

EU-Förderung der Atomenergie

14.06.2016 Die Zahl der Atomkraftwerke Europas ist rückläufig. Mehrere EU-Mitgliedstaaten wollen aus der Atomenergie aussteigen. Die beiden einzigen Neubau-Projekte in Westeuropa, Olkiluoto in Finnland und Flamanville in Frankreich sind Dauerbaustellen – man scheint es nicht besonders eilig zu haben, die „Europäischen Druckwasser-Reaktoren (EPR)“ ans Netz zu bringen. In Spanien sagte der Chef des Atomkraftwerksbetreibers Iberdrola unlängst, Atomkraftwerke seien „wirtschaftlich nicht tragbar". Das Atomkraftwerk Santa María de Garoña wurde vom Betreiber selbst aufgegeben. Es ist längst die Atomindustrie selbst, die den Ausstieg aus der nuklearen Stromerzeugung in Europa betreibt. 

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

Atomkraftwerke als Zielscheiben von Terrorangriffen?

12.06.2016 Mit den aktuellen Terroranschlägen ist die Gefährdung von Atomkraftwerken wieder in die Schlagzeilen gekommen. Sind Atomkraftwerke gegen Terrorismus gesichert oder stellen Terroristen eine erhebliche Gefahr dar?  Es zeigt sich, dass die Möglichkeiten für einen Anschlag auf ein Atomkraftwerk vielfältig sind.

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IPPNW-Pressemitteilungen vom 21.4.2016

Tschernobylfolgen wurden lange verdrängt und heruntergespielt

30 Jahre Tschernobyl

21.04.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf, sich für eine zügige Abschaltung und Stillegung der Atomreaktoren in Europa einzusetzen. Vor 30 Jahren wurden der Menschheit die Gefahren der Atomenergie auf schmerzliche Weise bewusst, als in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 Reaktor 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Radioaktive Wolken verteilten die gefährliche Radioaktivität in den folgenden Wochen über ganz Europa - auch Deutschland war betroffen, vor allem Bayern und Baden-Württemberg.

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Presseeinladung/Bitte um Vorankündigung

Eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Vereins "Heim-statt Tschernobyl e.V."

30 Jahre Tschernobyl

20.04.2016 Zur Erinnerung an den 30. Jahrestag der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl lesen Carmen-Maja Antoni, Hermann Beil und Thomas Quasthoff am 25. April 2016 um 20 Uhr im Berliner Ensemble Texte von Swetlana Alexijewitsch, Roland Scholz, Günther Anders u.a. Das Ensemble Incendo spielt Werke von Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian Bach und Arvo Pärt. Tschernobyl steht für die größte Katastrophe in der Geschichte der Atomenergienutzung: In dem ukrainischen Atomkraftwerk kam es am 26. April 1986 zur Kernschmelze. Der Reaktor Block 4 explodierte und radioaktiver Staub verbreitete sich in ganz Europa. Die Region ist bis heute unbewohnbar, Mensch und Natur kämpfen mit den Spätfolgen.

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