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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Artikel von Dr. Winfrid Eisenberg

Der Atomausstieg ist unvollständig

Die Atomfabriken Gronau, Lingen und der Ausstiegsbeschluss

14.04.2016 Die Urananreicherungsfabrik in Gronau und die nur 27 km davon entfernte Brennelementefabrik in Lingen produzieren Nuklearbrennstoff vorwiegend für den Export. Die beiden Fabriken wurden in den deutschen Atomausstiegsbeschluss nicht einbezogen. Bisher war dieser Skandal das Thema der zahlreichen lokalen und regionalen Bürgerinitiativen, das jedoch deutschlandweit in der Antiatombewegung kaum wahrgenommen wurde.

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Pressemitteilung vom 06.04.2016

Bundesumweltministerium klammert laufende Atomanlagen aus: "Uranfabriken in Gronau und Lingen endlich stilllegen"

Kritik an Atom-Fachtagung in Berlin "Den Atomausstieg vollenden"

06.04.2016 Anlässlich des 30. Jahrestages des Super-GAUs in Tschernobyl veranstaltet das Bundesumweltministerum heute in Berlin eine Fachtagung mit dem Titel „Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl“. So treffend dieser Titel auch ist, so dürftig erscheint der Inhalt der Veranstaltung: „Im westfälischen Gronau und im emsländischen Lingen befinden sich zwei Uranfabriken, die AKW in aller Welt mit Uranbrennstoff versorgen. Die Urananreicherungsanlage Gronau und die Brennelementefabrik Lingen sind im Atomausstiegsgesetz aber nicht einmal erwähnt, und tauchen im Programm der heutigen Fachtagung überhaupt nicht auf. Das ist völlig unverständlich," so Kerstin Rudek von der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.03.2016

IPPNW fordert Neubewertung der Sicherheit von Atomkraftwerken

Gefahr von gezielten Terroranschlägen auf Atomkraftwerke in Europa

29.03.2016 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt seit vielen Jahren vor der Gefahr eines terroristischen Angriffs auf ein Atomkraftwerk. Angesichts der beunruhigenden Nachrichten aus Belgien, wo die maroden Katastrophenmeiler Doel und Tihange offenbar konkret ins Visier von Terroristen genommen wurden, erscheint die Gefahr einer "schmutzigen" radioaktiven Bombe oder eines gezielten Anschlags auf ein Atomkraftwerk aktueller den je. Die Sicherheit der Atomkraftwerke in Europa muss daher von den Behörden und der Politik grundsätzlich neu bewertet werden. Ärztinnen und Ärzte der IPPNW fordern, dass die belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange in einem ersten Schritt sofort stillgelegt werden und sich die Bundesregierung in Brüssel für einen europaweiten Atomausstieg so schnell wie möglich einsetzt.

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Pressemitteilung vom 14.3.2016

Westpol: Urenco beliefert belgische AKW-Betreiber

Jura-Professor: NRW-Landesregierung ist zum Handeln verpflichtet

14.03.2016 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern als Reaktion auf einen Bericht des WDR-Magazins Westpol vom gestrigen Sonntag von der NRW-Landesregierung, sofort den Export von angereichertem Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau für die belgischen Pannenreaktoren sowie für andere ausländische AKW einzustellen. Im Westpol-Beitrag hatte der Berliner Jura-Professor Hans-Peter Schwintowski ausgeführt, dass die NRW-Landesregierung sogar zum Handeln verpflichtet sei, weil durch einen Reaktorunfall in Belgien auch das Leben und die Gesundheit der Menschen hierzulande gefährdet sei. Die Anti-Atom-Initiativen werten dies als klaren Handlungsauftrag und werden sich dazu schriftlich an die NRW-Landesregierung wenden.

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Pressemitteilung vom 10.03.2016

„Belieferung für belgische und französische Pannen-AKW stoppen - Urananreicherung und Brennelementefertigung beenden“

Brief an Bundesregierung sowie Länder NRW und Niedersachsen

10.03.2016 Berlin, Bonn, Gronau - In einem gemeinsamen Offenen Brief fordern Umweltverbände und Anti-Atomkraft-Initiativen die Bundesregierung sowie die Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen auf, die Lieferungen von angereichertem Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau sowie von  Brennelementen aus Lingen an die belgischen und französischen Pannenreaktoren in Tihange, Doel, Fessenheim und Cattenom einzustellen. Desweiteren appellieren Sie an die drei Regierungen, keine neuen Export- und Transportgenehmigungen für angereichertes Uran und Brennelemente mehr zu erteilen und sowohl die Urananreicherungsanlage in Gronau wie auch die Brennelementefertigung in Lingen umgehend stillzulegen.

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