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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Frankreich: 21 von 58 Atomreaktoren vom Netz

Fehlerhafte Stahlbauteile stürzen französische Atomindustrie in die Krise

14.11.2016 Im Oktober 2016 musste der französische Staatskonzern Électricité de France (EDF) 21 der insgesamt 58 französischen Atomreaktoren für Sicherheitsüberprüfungen vom Netz nehmen. Es ist noch unklar, wie lange die Reaktoren ausfallen werden und wie viele weitere Meiler potentiell betroffen sein könnten. Was ist passiert?

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter November 2016

Militärische Motive bei Hinkley Point

11.11.2016 Wissenschaftler der Universitäten Oxford und Sussex gehen davon aus, dass das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C einer verdeckten Co-Finanzierung von Atomwaffen dient. Konkret geht es um die 2007 beschlossene Erneuerung der "Trident" Atomwaffenträger. Dies würde den weit überhöhten Preis für das Atomkraftwerk erklären.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21.10.2016

Ein Exportstopp für Brennelemente aus Lingen kann rechtssicher verfügt werden

Atomausstieg in Lingen und Gronau

21.10.2016 Die Ausfuhr von Brennelementen aus Lingen in die maroden Atomkraftwerke Doel, Cattenom und Fessenheim ist mit deutschem Recht nicht vereinbar und muss untersagt werden. Zu diesem Ergebnis kam die Rechtsanwältin Cornelia Ziehm bereits im Juli in einem von der Ärzteorganisation IPPNW beauftragten Rechtsgutachten.  Die dazu im Widerspruch stehende Rechtsauffassung des Bundesumweltministeriums hat Ziehm in der nun vorliegenden Stellungnahme bewertet und in allen Punkten widerlegt. Die IPPNW und die im Antiatombündnis zusammen geschlossenen Bürgerinitiativen fordern Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nun auf, endlich zu handeln.

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17.10.2016 Drei Wochen nach Vorstellung der Westcastor-Resolution haben inzwischen bundesweit über 60 Initiativen, Verbände und Parteien die Resolution unterzeichnet – darunter auch IPPNW-Deutschland. Die IPPNW unterstützt damit die Forderungen eines möglichst sicheren Zwischenlager-Neubaus in Jülich sowie den Stopp der Castortransportpläne aus Jülich nach Ahaus oder in die USA. Dr. Alex Rosen, Kinderarzt und stellvertretender Vorsitzender der IPPNW dazu: „Wir haben die Westcastor-Resolution unterzeichnet, weil wir, wie die vielen BürgerInnen-Initiativen in Nordrhein-Westfalen, der Meinung sind, dass gefährlicher Atommüll nicht planlos durch die Landschaft transportiert werden darf.

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12.10.2016 Der  aktuelle „World Nuclear Industry Status Report 2016“ beschreibt wieder einmal Zustand und Trends der Atomindustrie. Die Rolle der Atomenergie an der weltweiten Bruttostromerzeugung blieb in den vergangenen vier Jahren mit rund 11 Prozent praktisch unverändert. In 31 Ländern werden derzeit insgesamt 402 Atomkraftwerke betrieben. 2002 waren es noch 438 Anlagen. China bildet nach wie den Schwerpunkt eines gewissen Zubaus von Atomkraftwerken. 21 Kraftwerke sind dort offiziell in Bau. Bei fast allen Neubauprojekten weltweit kommt es zu jahrelangen Verzögerungen, zum Teil auch in China. Mit den zahlreichen „Dauerbaustellen“ versucht die Atomindustrie offensichtlich den Eindruck zu erwecken, als habe diese Technologie in vielen Ländern weiterhin eine Zukunft. Tatsächlich aber ist in vielen Staaten eine Abkehr von der Atomenergie-Nutzung erkennbar.

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