Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 04. März 2022

Krieg in der Ukraine: Es droht eine nukleare Katastrophe

Friedensnobelpreisträger-Organisation sieht Entwicklungen mit großer Sorge

04.03.2022 Mit dem Beschuss von Gebäuden, die zum größten Atomkraftwerk Europas gehören, dem ukrainischen AKW Saporischschja, rückt mit den Horrorszenarien des Krieges eine nukleare Katastrophe in greifbare Nähe. Die Friedennobelpreisträger-Organisation IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges) hatte in der Vergangenheit eindringlich vor dieser Gefahr gewarnt. Sie forderte die russische Regierung auf, jedweden Beschuss nuklearer Anlagen zu unterlassen und die Sicherheitsstrukturen der ohnehin gefährlichen Nukleareinrichtungen nicht zu gefährden.

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IPG-Journal, 13. Januar 2022

Grüne Atomwaffen

Gastbeitrag von Dr. med. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende

13.01.2022 Frankreich will, dass Atomenergie als nachhaltig klassifiziert wird. Hinter diesem Greenwashing verbirgt sich seine nukleare Aufrüstungsagenda.

Zum Jahreswechsel hat Frankreich die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen. In dieser Woche treffen sich die EU-Verteidigungsminister und -ministerinnen zu einem informellen Treffen zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP). Dabei wird es unter anderem um die Themen nukleare Sicherheit und atomare Abschreckungsstrategien gehen.

Pressemitteilung vom 30. Dezember 2021

Initiativen, BBU und IPPNW fordern sofortige Stilllegung!

Silvester vor 40 Jahren: Land NRW erteilte erste Baugenehmigung für Gronauer Atomfabrik

30.12.2021 Zum Jahreswechsel haben haben Bürgerinitiativen aus mehreren Bundesländern, die IPPNW und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau gefordert. Aktueller Anlass der Forderung ist der 40. Jahrestag der Erteilung der ersten Baugenehmigung der bis heute umstrittenen Uranfabrik am Silvestertag 1981. Die Initiativen und Verbände kritisieren, dass trotz beschlossenem Atomausstieg in Gronau weiterhin ohne jegliche Laufzeitbegrenzung Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken in aller Welt vorbereitet werden darf. 2022 werden weitere Proteste gegen die Gronauer Uranfabrik durchgeführt, zum Beispiel Karfreitag ein Ostermarsch.

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Pressemitteilung vom 13. Dezember 2021

Urenco untergräbt Atomausstieg: Reaktorforschung auch in Gronau

Weltweite AKW-Projekte mit Unterstützung aus NRW - Dringender Appell an Berlin und Düsseldorf: "Urenco klare Grenzen aufzeigen"

13.12.2021 Der Urananreicherer Urenco betreibt nach Angaben des neuen Geschäftsführers von Urenco Deutschland, Dr. Jörg Harren, am Standort Gronau nun auch Reaktorforschung für "moderne Reaktorkonzepte". In einem Interview mit den Gronauer Nachrichten vom 4. Dezember 2021 heißt es, dass es sich dabei um "Uranbatterien und mikromodulare Reaktoren" handele, die unter anderem in der Industrie, im Bergbau und "an entlegenen Standorten" eingesetzt werden könnten. Damit beteiligt sich die Urenco in Gronau konkret an der Vorbereitung zum Bau neuer Reaktoren weltweit.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10. Dezember 2021

Kein grünes Label für Frankreichs Atomwaffenprogramm!

Bundeskanzler Olaf Scholz in Brüssel und Paris

10.12.2021 Der heutige Staatsbesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Paris und Brüssel ist überschattet von der bevorstehenden Entscheidung zur EU-Taxonomie. Anlässlich des Treffens mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, fordert die ärztliche Friedensorganisation klare Worte von Olaf Scholz gegen die Einstufung von Erdgas und Atomenergie als „nachhaltige“ Energieträger auf EU-Ebene.

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Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

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