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RTL, 22. April 2020

Waldbrände bei Tschernobyl 2020: Dr. Alex Rosen erklärt die Gefahrenlage

22.04.2020 Im Interview erklärt Dr. Alex Rosen, warum die Waldbrände in der Ukraine auch für uns in Deutschland gefährlich werden könnten. "Wir wissen, dass die Waldbrände, die dort bereits seit zwei Wochen wüten, sich auch auf Regionen ausweiten können, wo die Strahlenwerte deutlich höher sind, also beispielsweise auf den Sarkophag über Reaktor 4, auch die Abklingbecken von Reaktor 1 oder 3. Und natürlich auch auf Gebiete, wo mehr radioaktiver Niederschlag ist. Und dann kann sich die Situation schlagartig ändern."

RP Online, 7. Oktober 2019

Ärzte fordern Verteilung von Jodtabletten

07.10.2019 Susanne Grabenhorst und Stephan Fegers erklären, warum sie sich als Ärzte gegen Atomkriege engagieren und die Verteilung von Jodtabletten an die Bevölkerung für sinnvoll halten. Sie vertreten in Mönchengladbach die IPPNW, eine internationale Organisation von Ärzten und Ärztinnen gegen den Atomkrieg.

IPPNW-Pressemitteilung vom 05.09.2017

IPPNW begrüßt Jodtabletten-Vorverteilung in Aachen

– andere Regionen müssen nun folgen

05.09.2017 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Vorverteilung von Jodtabletten in Aachen als sinnvolle Vorsorgemaßnahme gegen Schilddrüsenkrebs im Falle eines Atomunfalls in belgischen Atomkraftwerken. Der IPPNW-Vorsitzende und Kinderarzt Dr. med. Alex Rosen dazu: „Damit kommt zumindest diese Kommune einer Forderung nach, die Ärztinnen und Ärzten schon seit den Erfahrungen mit Tschernobyl erhoben haben. Auch in Aachen ging die politische Entscheidung zur Vorverteilung von Jodtabletten an die Bevölkerung von einer Initiative der IPPNW aus, die die Lokalpolitiker mit den möglichen gesundheitlichen
Konsequenzen einer Atomkatastrophe konfrontierte. Ähnliche Vorverteilungen müssen nun auch in anderen Kommunen erfolgen, in deren Umgebung noch Atomkraftwerke betrieben werden.“

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Interview mit Dr. Alex Rosen, Nachdenkseiten

Fukushima ist überall

15.02.2016 Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand die Mär von der "sicheren Atomkraft" mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Millionen von Menschen wurden direkt durch radioaktiven Niederschlag betroffen; viele starben und noch viel mehr leiden bis heute an den Folgen der Strahlung. Vor 5 Jahren, am 11. März 2011, zeigte sich, dass die Menschheit die Lektion von Tschernobyl nicht gelernt hatte, als es in Fukushima zu einem mehrfachen Super-GAU kam, dessen von einer Interessengemeinschaft aus atomfreundlichen Regierungen, korrupten Behörden und mächtiger Atomlobby weitgehend vertuschten Folgen nach wie vor gesundheitliche Gefahren für Millionen von Menschen weltweit – auch in Deutschland – zeitigen. Jens Wernicke interviewte Dr. Alex Rosen, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW, für die Nachdenkseiten.

Gastbeitrag von Alex Rosen, Mittelbayrische

Japan braucht Ehrlichkeit

Atomkraft

10.03.2015 Die Zahl der Krebsfälle steigt. Wie weitreichend die Folgen des Reaktorunglücks sind, ist noch nicht abzusehen. Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima zeichnen sich die ersten gesundheitlichen Folgen für die japanische Bevölkerung ab. Aufgrund der radioaktiven Verseuchung sind bis zu 16 000 zusätzliche Krebserkrankungen und bis zu 9000 zusätzliche Krebstodesfälle zu erwarten.

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Ewald Feige
IPPNW-Geschäftsstelle
Tel. 030-698074-11
E-Mail: feige[at]ippnw.de

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