IPPNW.DE
IPPNW-Pressemitteilung vom 05.09.2017

IPPNW begrüßt Jodtabletten-Vorverteilung in Aachen

– andere Regionen müssen nun folgen

Menschenkette gegen den Betrieb des AKW Tihange 2017. Foto: IPPNW05.09.2017 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Vorverteilung von Jodtabletten in Aachen als sinnvolle Vorsorgemaßnahme gegen Schilddrüsenkrebs im Falle eines Atomunfalls in belgischen Atomkraftwerken. Der IPPNW-Vorsitzende und Kinderarzt Dr. med. Alex Rosen dazu: „Damit kommt zumindest diese Kommune einer Forderung nach, die Ärztinnen und Ärzten schon seit den Erfahrungen mit Tschernobyl erhoben haben. Auch in Aachen ging die politische Entscheidung zur Vorverteilung von Jodtabletten an die Bevölkerung von einer Initiative der IPPNW aus, die die Lokalpolitiker mit den möglichen gesundheitlichen
Konsequenzen einer Atomkatastrophe konfrontierte. Ähnliche Vorverteilungen müssen nun auch in anderen Kommunen erfolgen, in deren Umgebung noch Atomkraftwerke betrieben werden.“

Interview mit Dr. Alex Rosen, Nachdenkseiten

Fukushima ist überall

Dr. Alex Rosen, IPPNW15.02.2016 

Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand die Mär von der "sicheren Atomkraft" mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Millionen von Menschen wurden direkt durch radioaktiven Niederschlag betroffen; viele starben und noch viel mehr leiden bis heute an den Folgen der Strahlung. Vor 5 Jahren, am 11. März 2011, zeigte sich, dass die Menschheit die Lektion von Tschernobyl nicht gelernt hatte, als es in Fukushima zu einem mehrfachen Super-GAU kam, dessen von einer Interessengemeinschaft aus atomfreundlichen Regierungen, korrupten Behörden und mächtiger Atomlobby weitgehend vertuschten Folgen nach wie vor gesundheitliche Gefahren für Millionen von Menschen weltweit – auch in Deutschland – zeitigen. Jens Wernicke interviewte Dr. Alex Rosen, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW, für die Nachdenkseiten.

Gastbeitrag von Alex Rosen, Mittelbayrische

Japan braucht Ehrlichkeit

Atomkraft

Dr. Alex Rosen, stellv. Vorsitzender der IPPNW10.03.2015 

Die Zahl der Krebsfälle steigt. Wie weitreichend die Folgen des Reaktorunglücks sind, ist noch nicht abzusehen. Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima zeichnen sich die ersten gesundheitlichen Folgen für die japanische Bevölkerung ab. Aufgrund der radioaktiven Verseuchung sind bis zu 16 000 zusätzliche Krebserkrankungen und bis zu 9000 zusätzliche Krebstodesfälle zu erwarten.

Interview mit Alex Rosen, Deutsche Welle

Rosen: "Schilddrüsenkrebs bei Kindern in Fukushima ist nur die Spitze des Eisbergs"

Atomkraft

Schilddrüsenuntersuchung bei einem japanischen Mädchen, Foto: Ian Thomas Ash09.01.2015 

Die Schilddrüsenkrebsfälle bei Kindern nehmen nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu. Erwachsene werden gar nicht untersucht. Alexander Rosen von Ärzte gegen Atomkrieg kritisiert die Behörden in Japan.

3sat nano, 9.1.2015

"Krebs hat kein Herkunftssiegel"

Dr. Alex Rosen von IPPNW im Gespräch

Schilddrüsenscreening in der Präfektur Fukushima, Foto: Ian Thomas Ash09.01.2015 

nano sprach mit dem Mediziner Dr. Alex Rosen von IPPNW über das Schilddrüsenkrebsrisiko nach dem Atomunfall von Fukushima.
Was hat man bei der Schilddrüsen-Reihenuntersuchung in Japan festgestellt?
Grob zusammengefasst: Man hat erwartet, dass nichts rauskommen würde und das auch anfangs so verkündet. Jetzt hat man bei 108 Kindern einen Krebsverdacht - bei mehr als 80 von ihnen schon so fortgeschritten oder metastasiert, dass man operieren musste. 

Aktion
Aktion
Basisinfos
Basisinfos
Nukleare Kette
Nukleare Kette
Meinung und Kommentar
Meinung und Kommentar

Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

Sitemap Überblick