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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Highlights des Internationalen Uranium Film Festivals in Berlin 2018

Drei Gelbe Einstein-Trophäen für atomare Filme und Persönlichkeiten

PPNW-Hibakusha-Ausstellung beim International Uranium Film Festival in Berlin 2018, Foto: International Film Festival15.10.2018 

Das 7. Internationale Film Festival in Berlin endete vergangenen Sonntag, 14. Oktober 2018 im Zeiss-Großplanetarium mit Filmemachern und Gästen aus Schottland, England, Japan, Portugal und den Marshall-Inseln. Das in der Welt einzigartig Filmfest zum Thema Atomkraft vergab in diesem Jahr in Berlin drei Filmpreise, einen Ehrenpreis und mehrere besondere Erwähnungen.

IPPNW-Pressemitteilungen vom 21.4.2016

Tschernobylfolgen wurden lange verdrängt und heruntergespielt

30 Jahre Tschernobyl

Statue vor dem Kraftwerksgelände und der Sarkophag des zerstörten Blocks 4, Mond - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=544328821.04.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf, sich für eine zügige Abschaltung und Stillegung der Atomreaktoren in Europa einzusetzen. Vor 30 Jahren wurden der Menschheit die Gefahren der Atomenergie auf schmerzliche Weise bewusst, als in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 Reaktor 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Radioaktive Wolken verteilten die gefährliche Radioaktivität in den folgenden Wochen über ganz Europa - auch Deutschland war betroffen, vor allem Bayern und Baden-Württemberg.

Artikel von Dr. Winfrid Eisenberg

Folgen der Atomkatastrophen für die Natur

Timothy Mousseau, Foto: privat15.04.2016 

Wenn große Mengen radioaktiver Substanzen in die Biosphäre gelangen, wie vor 30 Jahren in Tschernobyl und vor 5 Jahren in Fukushima, kann man Menschen evakuieren, aber in der freien Natur lebende Tiere und Pflanzen müssen da bleiben, wo sie sind. Von Strahlen verursachte Veränderungen sehen wir bei Tieren und Pflanzen in der Regel früher als bei Menschen. So kann an der japanischen Momi-Tanne seit der Wachstumsphase im Frühjahr 2012 beobachtet werden, dass die Haupttriebe nicht wie üblich gerade weiterwachsen, sondern horizontale oder vertikale Gabelungen aufweisen. Je näher die Tannen an den explodierten Reaktoren stehen, desto zahlreicher und ausgeprägter sind diese Defekte, so dass offenbar eine Dosis-Wirkungsbeziehung besteht.

Artikel von Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Forum 145

Überblick über die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe

30 Jahre Leben mit Tschernobyl

14.04.2016 

Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand die Mär von der „sicheren Atomkraft“ mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Millionen Menschen wurden zu Opfern radioaktiver Verstrahlung. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde und in den Köpfen zahlloser Menschen wuchs die Erkenntnis von den Gefahren der Atomenergienutzung. Auch in Deutschland erkrankten und starben Menschen aufgrund der mit Nahrung und Atemluft in den Körper aufgenommenen radioaktiven Partikeln.

Internationaler IPPNW-Kongress in Berlin

5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl

Bilanz der Folgen für Umwelt und Gesundheit

Eröffnungsabend des IPPNW-Kongresses "5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl", Foto: IPPNW02.03.2016 

Am Wochenende hat die IPPNW anlässlich der Jahrestage der großen Atomkatastrophen den internationalen Kongress: "5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl " mit rund 350 TeilnehmerInnen veranstaltet. WissenschaftlerInnen und ProtagonistInnen aus Japan, Weißrussland, der Ukraine und aller Welt trafen sich in der Berliner Urania, um sich über den aktuellen Forschungsstand auszutauschen und sich zu vernetzen. Es ist gelungen, die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl inhaltlich mit dem weltweiten Atomausstieg, der Energiewende und dem Kampf gegen die atomare Bedrohung zu verknüpfen und zu gemeinsamen Handeln aufzurufen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.02.2016

Kein Schlussstrich unter die Akten Tschernobyl und Fukushima

IPPNW-Report "Gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophen"

IPPNW-Report "30 Jahre Leben mit Tschernobyl - 5 Jahre Leben mit Fukushima: Gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima"17.02.2016 

Der heute veröffentlichte IPPNW-Report "5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl" zeigt, dass die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen bis heute andauern und die Kapitel Tschernobyl und Fukushima noch jahrzehntelang nicht geschlossen werden dürfen. Der Bericht gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und erläutert den derzeitigen Stand des Wissens zu den Folgen der beiden Atomkatastrophen. Jenseits der Kontroversen um die Folgen langfristiger Strahlenexposition mehren sich anerkannte wissenschaftliche Publikationen, die nachweisen, dass sogenannte "Niedrigstrahlung" wesentlich gefährlicher ist als bislang angenommen.

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