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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Highlights des Internationalen Uranium Film Festivals in Berlin 2018

Drei Gelbe Einstein-Trophäen für atomare Filme und Persönlichkeiten

PPNW-Hibakusha-Ausstellung beim International Uranium Film Festival in Berlin 2018, Foto: International Film Festival15.10.2018 

Das 7. Internationale Film Festival in Berlin endete vergangenen Sonntag, 14. Oktober 2018 im Zeiss-Großplanetarium mit Filmemachern und Gästen aus Schottland, England, Japan, Portugal und den Marshall-Inseln. Das in der Welt einzigartig Filmfest zum Thema Atomkraft vergab in diesem Jahr in Berlin drei Filmpreise, einen Ehrenpreis und mehrere besondere Erwähnungen.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle in Fukushima steigt weiter an

14.06.2016 

Ungefähr alle 3 Monate werden von der Fukushima Medical University die neuesten Daten der Schilddrüsenuntersuchungen aus Fukushima veröffentlicht. Seit 2011 werden bei allen Menschen, die zum Zeitpunkt des Super-GAUs jünger als 18 Jahre waren alle zwei Jahre die Schilddrüsen untersucht. Bereits jetzt, nach nur fünf Jahren, ist ein signifikanter Anstieg der Neuerkrankungsrate des seltenen Schilddrüsenkrebs zu verzeichnen. Auch die neuen Daten vom Juni 2016 bestätigen diesen Trend.

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.05.2016

Energiewende in Bürgerhand fördern - Ausstieg aus der Atomenergie in Europa vorantreiben

IPPNW-Jahrestreffen in Mönchengladbach

Anti-Atom-Aktion der IPPNW in Mönchengladbach, Foto: IPPNW22.05.2016 

Ärztinnen und Ärzte der IPPNW haben im Rahmen ihres Jahrestreffens in Mönchengladbach den Plänen der EU-Kommission zur Förderung der Atomenergie eine klare Absage erteilt. Stattdessen sollte die Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien in Bürgerhand gefördert werden. Die IPPNW ruft die deutsche Bundesregierung auf, sich für den Ausstieg aus der Atomenergie in Europa und die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke in Doel und Tihange einzusetzen. Die Ärzteorganisation unterstützt die Städteregion Aachen sowie Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in ihren Klagen gegen den Weiterbetrieb der beiden Atomanlagen.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2016

Schilddrüsenkrebs in Fukushima

Argumente der Atomlobby unter die Lupe genommen

Japanisches Mädchen beim Schilddrüsenscreening, Foto: Ian Thomas Ash16.05.2016 

Eine der gesundheitlichen Auswirkungen von Atomkatastrophen ist das erhöhte Risiko für die Entwicklung von Schilddrüsenkrebs. Auch wenn dies zahlenmäßig nicht die häufigste und sicherlich nicht die gefährlichste Erkrankung ist, die durch den radioaktiven Niederschlag einer Kernschmelze entstehen kann, ist sie aufgrund von drei wesentlichen Faktoren die wohl bekannteste:

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2016

Preis "Courage beim Atomausstieg" an japanischen Ex- Premierminister Kan

12.05.2016 

Am 30.4.2016 fand im Römer in Frankfurt die Verleihung des Preises „Courage beim Atomausstieg“ statt, der vom Ökostromunternehmen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) gestiftet wurde. Dieses Jahr wurde dermit 10.000 € dotierte Preis an den Ex- Premierminister von Japan, NaotoKan, vergeben. Der Preis wurde in Kooperation mit der Stadt Frankfurt,der Evangelischen Kirche Hessen- Nassau und der Vereinigung von Juristen gegen Atomwaffen (IALANA) verliehen und vom EWS Inhaber Sebastian Sladek überreicht.

Deutsche Welle, 26.4.2016

Atomkraftwerke: Abreißen oder stehen lassen?

30 Jahre Tschernobyl

Das Atomkraftwerk Kalkar sollte Strom und Plutonium erzeugen, ging aber nie in Betrieb. Foto: Koetjuh/Wikipedia26.04.2016 

30 Jahre nach Tschernobyl steckt Deutschland mitten im Atomausstieg. Die Industrie will stillgelegte AKW komplett zurückbauen. Doch Atomkraft-Gegner mahnen: Es sei sicherer, die Kraftwerke vorerst stehen zu lassen. Jörg Schmid und Henrik Paulitz von der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" (IPPNW) sehen den geplanten Rückbau mit Sorge: Atomkraftwerke zurückzubauen sei teuer und berge erhebliche Gesundheitsrisiken, heißt es in einem von ihnen verfassten Bericht. Sie schlagen vor, stark radioaktive Abfälle so schnell wie möglich aus den Kraftwerken zu entfernen, die weniger stark belasteten Gebäude und Materialien aber an Ort und Stelle zu belassen.

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