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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Highlights des Internationalen Uranium Film Festivals in Berlin 2018

Drei Gelbe Einstein-Trophäen für atomare Filme und Persönlichkeiten

PPNW-Hibakusha-Ausstellung beim International Uranium Film Festival in Berlin 2018, Foto: International Film Festival15.10.2018 

Das 7. Internationale Film Festival in Berlin endete vergangenen Sonntag, 14. Oktober 2018 im Zeiss-Großplanetarium mit Filmemachern und Gästen aus Schottland, England, Japan, Portugal und den Marshall-Inseln. Das in der Welt einzigartig Filmfest zum Thema Atomkraft vergab in diesem Jahr in Berlin drei Filmpreise, einen Ehrenpreis und mehrere besondere Erwähnungen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.12.2016

Tihange-Doel Radiation Monitoring

Ein unabhängiges, von Bürgern getragenes Projekt

Tihange-Doel Radiation Monitoring13.12.2016 

Das Projekt TDRM hat die Einrichtung eines Netzwerks für die Messung der Intensität der radioaktiven Strahlung der umgebenden Atmosphäre in der Region Tihange-Doel-Aachen zum Ziel. Das Netz befindet sich derzeit im Testbetrieb mit ersten im Feld installierten Sensorstationen. Die Projektgruppe bietet auf der von ihr betriebenen Website tdrm.fiff.de eine geografische Übersicht über die Standorte der Sensorstationen, eine Übersicht über die aktuellen Messwerte und detaillierte Darstellungen über die Zeitverläufe der Messwerte. Außerdem werden Details zur Messtechnik und medizinische Hintergrundinformationen angeboten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.11.2016

Kein ausreichender Schutz der öffentlichen Gesundheit

Entwurf des Strahlenschutzgesetzes

IPPNW-Aktion auf dem Kongress "5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl", Foto: IPPNW15.11.2016 

Gemäß der Richtlinie 2013/59/Euratom soll das Strahlenschutzrecht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasst werden und über ein entsprechendes Strahlenschutzgesetz in deutsches Recht umgesetzt werden. In einer Stellungnahme an das Bundesumweltministerium kritisieren mehr als 50 atomkritische Umweltverbände, unter anderem der BUND und die IPPNW, den aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung als zu wirtschaftsfreundlich.

Milchzähne und 90-Strontium in Japan

Von Martin Walter

Ergebnisse der zweiten Untersuchung der Strontium-90-Verteilung - Quelle: MEXT 12.9.2012/Heisei24, Anhang 520.10.2016 

Louise Marie Zibold Reiss (geboren am 23. Februar 1920 in Queens, New York City, gestorben am 1. Januar 2011 in Pinecrest, Florida) war eine amerikanische Ärztin, die für die so genannte „Milchzahn-Untersuchung“ bekannt wurde, in der die Zähne von Kindern, die in den 1950ern und 1960ern geboren wurden, aus dem Gebiet von St. Louis untersucht wurden, um die Auswirkungen von Atomtests zu erforschen. Die Resultate zeigten, dass bei Kindern, die nach 1963 geboren wurden, um bis zu 50fach höhere Werte von 90-Strontium gefunden wurden als bei Kindern, die vor dem Start regelmäßiger Atomtests geboren wurden. Vorläufige Ergebnisse von Ende 1961 trugen dazu bei, U.S.-Präsident John F. Kennedy davon zu überzeugen, den Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser zu unterzeichnen, um die oberirdischen Atomtests zu beenden.

Fukushima nach 5 Jahren - neue Erkenntnisse zum Schilddrüsenkrebs

Schilddrüsenuntersuchung12.10.2016 

Seit 2011 werden bei allen Bewohnern der Präfektur Fukushima, die zum Zeitpunkt des mehrfachen Super-GAUs im März 2011 jünger als 18 Jahre alt waren in zwei-jährlichen Abständen die Schilddrüsen untersucht. Während die Erstuntersuchungen zwischen Oktober 2011 und März 2014 liefen, erfolgten die Zweituntersuchungen von April 2014 bis April 2016 und die dritte Runde der Untersuchungen seit Mai 2016. Aus der dritten Untersuchungsrunde liegen bislang noch keine Ergebnisse vor, so dass sich die aktuelle Auswertung auf die Ergebnisse der ersten beiden Untersuchungsrunden beschränken muss.

Perinatalsterblichkeit in Japan nach Fukushima

Fukushima-212.10.2016 

In Japan wird Perinatalsterblichkeit als ein Todesfall zwischen der 22. Schwangerschaftswoche und dem 7. Tag nach Geburt definiert. Bei den 15,2 Millionen Geburten in Japan zwischen 2001 und 2014 wurden nach dieser Definition 69.171 perinatale Todesfälle registriert. Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Scherb et al. untersuchte diese Statistik mit der Fragestellung, ob sich die Perinatalsterblichkeit in den Regionen, die nach 2011 von radioaktivem Niederschlag betroffen waren, signifikant von anderen japanischen Regionen unterscheidet.

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