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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Lücken im "Eiswall" von Fukushima

12.09.2016 Mit einem gefrorenen Erdwall („Eiswall“) versucht der Betreiber Tepcodes havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, das Grundwasser von der Anlage fernzuhalten und in den Ozean zu lenken, ohne dass es kontaminiert wird. Für das Projekt wurden bis Mai 2016 bereits 344 Millionen Euro (34,5 Mrd. Yen) an Steuergelder ausgegeben. Doch eine merkliche Entlastung scheint das Großvorhaben bislang nicht bewirkt zu haben – denn es gibt Lücken im Eiswall.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

"Unvernünftige Krebsdiagnosen" in Fukushima

Wie die Fukushima Medical University ihre eigene Studie sabotiert

04.08.2016 Seit nunmehr 5 Jahre läuft in Fukushima eine umfangreiche Reihenuntersuchung (Screening) auf Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Während von Seiten der atomfreundlichen japanischen Regierung die Folgen des mehrfachen Super-GAUs in Fukushima bewusst heruntergespielt werden, konnten WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und Elternverbände zumindest dieses Screening durchsetzen. Bei aller berechtigten Kritik an der Studie, wie die Beschränkung auf die Präfektur Fukushima, mangelnde Transparenz oder der Einfluss der Atomlobby auf die Fukushima Medical University, die die Untersuchung durchführt, bietet das Screening dennoch die Möglichkeit, Schilddrüsenkrebs frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle in Fukushima steigt weiter an

14.06.2016

Ungefähr alle 3 Monate werden von der Fukushima Medical University die neuesten Daten der Schilddrüsenuntersuchungen aus Fukushima veröffentlicht. Seit 2011 werden bei allen Menschen, die zum Zeitpunkt des Super-GAUs jünger als 18 Jahre waren alle zwei Jahre die Schilddrüsen untersucht. Bereits jetzt, nach nur fünf Jahren, ist ein signifikanter Anstieg der Neuerkrankungsrate des seltenen Schilddrüsenkrebs zu verzeichnen. Auch die neuen Daten vom Juni 2016 bestätigen diesen Trend.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.05.2016

Energiewende in Bürgerhand fördern - Ausstieg aus der Atomenergie in Europa vorantreiben

IPPNW-Jahrestreffen in Mönchengladbach

22.05.2016 Ärztinnen und Ärzte der IPPNW haben im Rahmen ihres Jahrestreffens in Mönchengladbach den Plänen der EU-Kommission zur Förderung der Atomenergie eine klare Absage erteilt. Stattdessen sollte die Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien in Bürgerhand gefördert werden. Die IPPNW ruft die deutsche Bundesregierung auf, sich für den Ausstieg aus der Atomenergie in Europa und die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke in Doel und Tihange einzusetzen. Die Ärzteorganisation unterstützt die Städteregion Aachen sowie Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in ihren Klagen gegen den Weiterbetrieb der beiden Atomanlagen.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2016

Schilddrüsenkrebs in Fukushima

Argumente der Atomlobby unter die Lupe genommen

16.05.2016 Eine der gesundheitlichen Auswirkungen von Atomkatastrophen ist das erhöhte Risiko für die Entwicklung von Schilddrüsenkrebs. Auch wenn dies zahlenmäßig nicht die häufigste und sicherlich nicht die gefährlichste Erkrankung ist, die durch den radioaktiven Niederschlag einer Kernschmelze entstehen kann, ist sie aufgrund von drei wesentlichen Faktoren die wohl bekannteste:

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