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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle?

13.03.2017 Die japanische Regierung wird nicht müde, zu wiederholen, dass die Lage in den havarierten Atomkraftwerken in Fukushima unter Kontrolle sei. Die olympischen Spiele und die marode Wirtschaft des Landes im Blick, mag derartiger Zwangsoptimismus nicht überraschen. Doch die neuesten Erkenntnisse zur Situation in den Reaktorkernen selber zeigen leider allzu deutlich, dass die Lage alles andere ist als unter Kontrolle.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

Strahlenmessung als Beruhigungsmittel

13.03.2017 Wissenschaftler in Japan haben über mehr als 4 Jahre die individuelle Strahlendosis von Menschen in Fukushima gemessen und nun die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Was ist von diesen Messungen zu halten und weshalb fordert die japanische Atomlobby nun weniger Strahlenschutz für die Bevölkerung?

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IPPNW-Pressemitteilung vom 07.03.2017

Die Atomkatastrophe besteht fort

6 Jahre Super-GAU von Fukushima

07.03.2017 Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Naturkatastrophen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Februar 2017

Strahlenmüll im Straßenbau - Umstrittene Experimente in Fukushima

10.02.2017 Jedes Land, das ein Atomprogramm betreibt, steht irgendwann vor dem Problem, wie man mit den enormen Mengen an radioaktivem Atommüll umgehen soll, der durch ein solches Programm produziert wird. Aber kein Land hat größere Probleme als Japan seit dem mehrfachen Super-GAU von Fukushima. Durch die Entsorgung strahlender Ernteprodukte und Dekontaminationversuche wie dem Abtragen verseuchter Erdschichten oder dem Sammeln von radioaktivem Laub fallen in den betroffenen Gebieten jedes Jahr tonnenweise radioaktive Müllberge an. Bislang sah es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen, doch nun haben die japanischen Behörden Pläne vorgelegt, wie zumindest ein Teil des strahlenden Abfalls „entsorgt“ werden soll ...

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Januar 2017

Die Mütter von Fukushima

Unabhängige Untersuchung und Beratung für Betroffene des Super-GAUs von Fukushima

09.01.2017 In Japan versuchen die Behörden weiterhin, die Bevölkerung bezüglich der Risiken der Atomenergie zu beruhigen. Ein enormer PR-Aufwand wird betrieben, um die Atomenergie in einem guten Licht darstehen zu lassen und gegenläufige Nachrichten, kritische wissenschaftliche Ergebnisse und unangenehme Fakten zu unterdrücken. Unabhängige Strahlenmessstellen sind für die japanische Atomlobby daher ein besonderer Dorn im Auge – besonders wenn diese von Müttern betrieben werden, die die Gesundheit und die Zukunft ihrer Kindern als Motivation für ihre subversive Arbeit anführen.

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