Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 09.03.2020

Fukushima darf nicht vergessen werden

9 Jahre nach dem mehrfachen Super-GAU

09.03.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert anlässlich der Olympischen Spiele in Japan, die Folgen des mehrfachen Super-GAUs von Fukushima für die Menschen und Umwelt nicht zu verdrängen. Die japanische Regierung versucht der Weltgemeinschaft zu suggerieren, die Atomkatastrophe von Fukushima sei überwunden. Tatsächlich ist die Situation rund um die havarierten Atomreaktoren keineswegs „unter Kontrolle“, wie der japanische Premierminister gerne suggeriert.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.02.2020

Keine olympischen Wettbewerbe in radioaktiv kontaminierten Regionen

Internationale Protestaktion vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz

26.02.2020 Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll die Baseball- und Softball-Wettbewerbe in Fukushima City und den olympischen Fackellauf in radioaktiv verseuchten Gebieten stoppen. Das fordern IPPNW Deutschland und .ausgestrahlt heute anlässlich einer internationalen Protestaktion von Anti-Atom-Organisationen vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz. Die japanische Regierung und das IOC planen die Austragung olympischer Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26. März 2020 im sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven Hotspots übersät sind.

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12.01.2020 Immer aggressiver versucht die Atomlobby weltweit, Atomenergie als "sichere, wirtschaftliche und saubere" Alternative zu fossilen Brennstoffen zu bewerben. Die selbe Botschaft führte bereits 2010 zu der Entscheidung der Schwarz-Gelben Bundesregierung, den Atomausstiegsbeschluss von 2001 durch eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke zu torpedieren. Der Ausstieg kam dann doch: 2011 nach Fukushima, aber die Atomindustrie verdiente sich durch dieses Manöver damals eine goldene Nase und die Steuerzahler wurden durch de stümperhafte zweiten Atomausstieg massiv belastet.

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06.01.2020 Auch in diesem Jahr plant die IPPNW wieder eine große Anti-Atom-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung. Das Thema: Die Olympischen Spiele in diesem Sommer finden in Japan statt. Einige Wettkämpfe werden sogar in der Fukushima-Region ausgetragen. „Tokio 2020: The Radioactive Olympics“ – so lautet eine von der IPPNW initiierte, internationale Aktion, mit der auf die anhaltenden Folgen der Atomkatastrophe aufmerksam gemacht werden soll.

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16.12.2019 Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wies am 12. November in einer Pressemitteilung darauf hin, dass Kinder bei Strahlenanwendungen in der Medizin besonders zu schützen seien. Kinder haben beispielsweise im Vergleich zu Erwachsenen ein deutlich höheres Risiko, an Leukämie zu erkranken, wenn sie ionisierender Strahlung ausgesetzt gewesen sind. Die Bundesbehörde stützt sich hierbei auf Studien zu strahleninduzierten Schäden in der Erbsubstanz (DNA) menschlicher Blutzellen.

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Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

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