Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Presseinformation vom 6.7.2012

Viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen

Folgen von Fukushima

06.07.2012 Die deutsche Sektion der IPPNW befürchtet eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in der Präfektur Fukushima. Bestätigt sehen die IPPNW-Ärzte diese Befürchtung aufgrund einer Untersuchung der Gesundheitsbehörde der Präfektur Fukushima an 38.114 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die Ende April 2012 veröffentlicht wurde. Dr. Matsuzaki Hiromichi, Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Allgemeinen Städtischen Klinikum der Stadt Fukagawa, verglich die Befunde der Gesundheitsstudie von Fukushima mit früheren Studien. Eine Zusammenfassung seiner Arbeit liegt jetzt auch auf Deutsch vor. Bei 35 % der untersuchten Kinder fanden sich Schilddrüsenzysten, bei einem Prozent Schilddrüsenknoten. Diese Veränderungen sind laut Matsuzaki ein Hinweis darauf, dass sich in der Schilddrüse "etwas Außerordentliches abspielt".

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IPPNW-Presseinformation vom 27.6.2012

IPPNW gratuliert japanischer Ärztin und Anti-Atom-Aktivistin

Katsumi Furitsu erhält Nuclear Free Future Award

27.06.2012 Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW gratuliert Katsumi Furitsu, die gestern mit dem Nuclear Free Future Award in der Kategorie „Aufklärung“ ausgezeichnet wurde. „Die japanische Ärztin aus Osaka ist Mitglied der internationalen Ärzteorganisation IPPNW und hat an allen nuklearen Krisengebieten der Welt gearbeitet. Nach Fukushima sorgte sie für den Fluss unzensierter Nachrichten in die Welt. Ungleich vieler ihrer japanischen Kollegen stellt die Medizinerin seit dreißig Jahren bei den Gefahren durch radioaktive Verseuchung die Atomkraft neben die Atombombe“, schreibt die Internationale Jury aus Aktivisten und Wissenschaftlern über Katsumi Furitsu.

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IPPNW-Presseinformation vom 26.4.2012

IPPNW verlangt Informationen über frühe Gesundheitsfolgen

Atomkatastrophe von Fukushima - Tschernobyl-Jahrestag

26.04.2012 Anlässlich des heutigen Jahrestages von Tschernobyl und der Atomkatastrophe in Fukushima vor gut einem Jahr fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mehr offizielle Informationen über gesundheitliche Folgen in Japan. Die Organisation fordert die deutsche Bundesregierung auf, die japanische Regierung um die Übermittlung entsprechender Erkenntnisse zu ersuchen.

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IPPNW-Presseinformation vom 9.3.2012

Schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt sind zu erwarten

Ärzte warnen zum Fukushima-Jahrestag

09.03.2012 Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. Während Jod-131 mit seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen eine akute Gefahr für die Gesundheit darstellt, strahlt Caesium-137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren noch viele Jahrzehnte weiter. Der Nordpazifik wurde durch die Atomkatastrophe mit 15-27 PBq radioaktiver Substanzen kontaminiert. Sie stellt somit schon jetzt die größte zivile Verseuchung der Weltmeere in der Geschichte der Menschheit dar.

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IPPNW-Presseinformation vom 8.3.2012

GRS-Bericht bestätigt IPPNW-Unfallanalyse zu Fukushima

08.03.2012 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sieht sich durch die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in ihren zentralen Aussagen zum Unfallablauf in Fukushima bestätigt. Gestützt auf die offiziellen Berichte unter anderem der japanischen Regierung dokumentierte die IPPNW, dass es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zur Atomkatastrophe kam. Der Tsunami war nicht der alles überragende Faktor gewesen, der allein für den katastrophalen Unfallverlauf bestimmend war.

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Angela Wolff

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Referentin Atomausstieg, Energiewende und Klima
wolff [at] ippnw.de

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Titelfoto: Stephi Rosen
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