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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 05.02.2018

Ärztetagsbeschlüsse gegen die Freisetzung von gering radioaktivem Material aus dem Rückbau von Atomkraftwerken haben Bestand

Symposium der Landesärztekammer „Gesundheitliche Risiken gering radioaktiver Strahlenbelastung beim Rückbau von Atomkraftwerken und in Folge medizinischer Anwendungen“

05.02.2018 Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der Deutsche Ärztetag haben in 2016 und 2017 Entschließungen verabschiedet, in denen sie vor der Verharmlosung möglicher Strahlenschäden durch die allgemeine Wiederverwertung gering radioaktiven Restmülls aus dem Rückbau von Atomkraftwerken oder deren Einbau in konventionelle Bauschuttdeponien warnen. In den Entschließungen wurden die zuständigen Behörden aufgefordert, den beim Rückbau anfallenden gering radioaktiven Restmüll stattdessen auf den Kernkraftwerksgeländen zu verwahren.

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12.01.2018 Im Frühjahr 2022 soll die unmittelbar neben der Atomruine von Fukushima Daiichi gelegene japanische Gemeinde Futuba wiederbesiedelt werden. Die rund 6000 Einwohner von Futuba waren am 11. März 2011, nur wenige Stunden nach Beginn der Atomkatastrophe vollständig evakuiert worden. Im Dezember 2017 begannen die Arbeiten zur Dekontaminierung der radioaktiv verstrahlten Gemeinde, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.

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Das Tritium Dilemma

Was die Uranfabrik in Gronau mit US-amerikanischen Atomwaffen zu tun hat

08.01.2018 Atombomben benötigen für ihre ungeheure Zerstörungskraft hoch angereichertes Uran oder Plutonium. Das ist allseits bekannt. Weniger bekannt ist ein anderer, zwar kleiner aber wichtiger Bestandteil atomarer Sprengköpfe: Tritium (3H). Tritium ist ein radioaktives Wasserstoff-Isotop und wird in einer Atombombe als "Booster" oder Verstärker für die atomare Kettenreaktionen benötigt. Auch hochmoderne Wasserstoffbomben benötigen Tritium - als Zünder der Primärexplosion, welche die Fusion in Gang setzt. Nur 4 g Tritium in einem Sprengkopf reichen aus, um in einer Reaktion mit dem Wasserstoffisotop Deuterium eine Kettenreaktion auszulösen, die genügend Energie freisetzt, um die Wasserstoffbombe zu zünden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 05.09.2017

IPPNW begrüßt Jodtabletten-Vorverteilung in Aachen

– andere Regionen müssen nun folgen

05.09.2017 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Vorverteilung von Jodtabletten in Aachen als sinnvolle Vorsorgemaßnahme gegen Schilddrüsenkrebs im Falle eines Atomunfalls in belgischen Atomkraftwerken. Der IPPNW-Vorsitzende und Kinderarzt Dr. med. Alex Rosen dazu: „Damit kommt zumindest diese Kommune einer Forderung nach, die Ärztinnen und Ärzten schon seit den Erfahrungen mit Tschernobyl erhoben haben. Auch in Aachen ging die politische Entscheidung zur Vorverteilung von Jodtabletten an die Bevölkerung von einer Initiative der IPPNW aus, die die Lokalpolitiker mit den möglichen gesundheitlichen
Konsequenzen einer Atomkatastrophe konfrontierte. Ähnliche Vorverteilungen müssen nun auch in anderen Kommunen erfolgen, in deren Umgebung noch Atomkraftwerke betrieben werden.“

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Presseerklärung der IPPPNW Regionalgruppe Aachen

Bezirksregierung Köln verweigert Schutz der Kinder durch Jodtabletten

04.09.2017 Jodtabletten werden endlich an alle Empfangsberechtigten, vom Baby bis zur 45 jährigen Person, verteilt. Die Stadt und Städteregion sowie die beteiligten Kommunen haben in einer großen Anstrengung diese logistische Herausforderung zum Schutz der Bürger vor Schilddrüsenkrebs bei einem Atomunfall in Tihange oder Doel gemeistert.

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