Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Presseinformation vom 5.11.2012

Das wahre Ausmaß der gesundheitlichen Folgen untersuchen

Brief an WHO-Generalsekretärin Margret Chan

05.11.2012 Die deutsche Sektion der IPPNW hat in einem Brief an die Weltgesundheitsorganisation appelliert, die medizinische Forschung über die Gesundheitsfolgen der atomaren Katastrophe von Fukushima erheblich auszuweiten. Die von United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR) für 2013 geplante Studie soll ausschließlich grobe Abschätzungen verschiedener japanischer und internationaler Experten berücksichtigen, aus denen dann die zu erwartenden Gesundheitseffekte theoretisch abgeleitet werden. Dringend notwendig seien jedoch unabhängige epidemiologische Studien sowie die baldige Einrichtung eines umfassenden Registers, in dem alle Menschen erfasst werden, die aufgrund der Katastrophe von Fukushima vermutlich mehr als 1 mSv Strahlung durch unterschiedliche Quellen ausgesetzt waren.

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IPPNW-Presseinformation vom 14.9.2012

Gesundheit der Menschen in Fukushima hat Vorrang

IPPNW-Ärztedelegation nach Japan

14.09.2012 Die Ärzteorganisation IPPNW appelliert an die Bundesregierung, sich gegenüber UNSCEAR, dem wissenschaftlichen Komitee der UNO, und gegenüber der Weltgesundheitsorganisation WHO dafür einzusetzen, die medizinische Forschung über die Gesundheitsfolgen der atomaren Katastrophe von Fukushima erheblich auszuweiten. Die von UNSCEAR geplante Studie soll ausschließlich grobe Abschätzungen verschiedener japanischer und internationaler Experten berücksichtigen, aus denen dann die zu erwartenden Gesundheitseffekte theoretisch abgeleitet werden. Dringend notwendig sind jedoch unabhängige epidemiologische Studien sowie die baldige Einrichtung eines umfassenden Registers, in dem alle Menschen erfasst werden, die aufgrund der Katastrophe von Fukushima vermutlich mehr als 1 mSv Strahlung durch unterschiedliche Quellen ausgesetzt waren.

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IPPNW-Presseinformation vom 31.8.2012

Gesundheit der Menschen an erste Stelle setzen – Korrumpierender Einfluss der japanischen Atomlobby weitreichend

Ärztedelegation in der Präfektur Fukushima

31.08.2012 Eine Delegation von dreißig IPPNW-Ärzten, Medizinstudenten und Experten aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Finnland, Israel, Indien, Neuseeland und Australien haben am Mittwoch die Präfektur Fukushima besucht. Die Expertengruppe forderte Maßnahmen, die die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in den kontaminierten Gebieten an erste Stelle setzen. "Bedauerliche Fehlinformationen sind verbreitet worden, auch von erfahrenen Experten und in Materialien für den Schulunterricht, die Risiken ionisierender Strahlung herunterspielen. Der korrumpierende Einfluss der japanischen Atomlobby ist weitreichend. Die Bereitstellung korrekter, unabhängiger, rechtzeitiger öffentlicher Informationen ist essentiell", heißt es in der Erklärung.

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IPPNW-Presseinformation vom 15.8.2012

Der Richtwert für Evakuierungen im Katastrophenschutz ist zu hoch

"Nichts gelernt aus Fukushima"

15.08.2012 Das Bundesumweltministerium hat bisher keinerlei Konsequenzen aus einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz vom Herbst 2011 gezogen, in der die Folgen einer Atomkatastrophe in Deutschland nach Fukushima neu eingeschätzt werden. Das kritisiert heute auf einer Pressekonferenz in Hannover ein Bündnis von Antiatominitiativen der "Regionalkonferenz Grohnde-abschalten", in der auch Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW mitarbeiten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 2.8.2012

Von Hiroshima bis Fukushima: Gesundheitliche Folgen ionisierender Strahlung

IPPNW-Ärztedelegation reist nach Japan zum Weltkongress

02.08.2012 Zum 20. IPPNW-Weltkongress vom 24.-26. August 2012 in Hiroshima werden zwölf IPPNW-Ärztinnen und -Ärzte aus Deutschland nach Japan reisen und sich dort auch über die gesundheitliche Situation der Bevölkerung in der Präfektur Fukushima informieren. Der Kongress widmet sich unter anderem dem Gedenken an die katastrophalen Auswirkungen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. So wird Prof. Dr. Masao Tomonaga, Direktor des Nagasaki Atomic Bomb Hospital und Atombombenüberlebender, über seine Forschungen zu den gesundheitlichen Folgen der Atombombenabwürfe referieren.

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Angela Wolff

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Referentin Atomausstieg, Energiewende und Klima
wolff [at] ippnw.de

Internationaler IPPNW-Kongress

Materialien

Titelfoto: Stephi Rosen
IPPNW-Forum 174: Der unvollendete Ausstieg: Wie geht es weiter für die Anti-Atom-Bewegung?
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